Die Ruhe vor dem Sturm

Die Ruhe vor dem Sturm

Ich muss dieses grausame Pendeln nur noch für ein paar Tage aushalten, dann war es das endlich. Kaum zu glauben, dass ich jeden Tag fast 300 Kilometer hin- und herfahre. Es zehrt an den Kräften und zermürbt einen zunehmend. Zwar ist es keine verlorene Zeit, da ich immer was arbeiten kann, aber es stresst irgendwie trotzdem. Von der neuen Wohnung aus sollte ich jeden Tag theoretisch eine Stunde mehr Zeit am Tag haben. Eine ganze Stunde! Das ist viel wert. Dann geht es endlich wieder los mit Fitness, mit meinem Bro Julius habe ich schon eine Gym-Partnerschaft vereinbart. Ich habe eine zeit lang mit Fabian immer im McFit in Saarbrücken trainiert und das tat mir auch sehr gut, psychisch und physisch. Zurück in die alten, goldenen Zeiten! Das Ziel ist es, bis nächste Ostern, wenn wir nach Jahren endlich mal wieder nach China fliegen, fit zu sein und ordentlich auszusehen. Damit ich mir auch ein paar nette Kleider mitnehmen kann… Und schneidern lassen kann.

Wir haben schon ein paar Pläne für die nächsten Monate gemacht, aber noch wissen wir ja gar nicht, wie schön es in der neuen Heimat sein wird. Langfristig ist eine eigene Immobilie sicherlich auch ein Ziel, aber ich werde mich da gar nicht unter Druck setzen. Wir lassen uns Zeit und gucken erstmal, was die nächsten paar Jahre mit sich bringen. Im Moment ist es dank der Kredite sowieso fast unmöglich, sich eine gescheite Immobilie zu kaufen, es ist ja nichts auf dem Markt. Zwar zahlt man mehr, wenn die Kredite teurer sind, aber wenigstens bekommt man dann was gescheites für sein Geld.

Bis dahin wird das Mieten die erste Wahl sein.