Ali G Indahouse.

Posted on 26.03.2003

WARNUNG: Meine Kritik bezieht sich auf die englische Version! Die deutsche werde ich mir NICHT angucken, sie kann unmöglich auch nur halb so lustig sein.

Tja, Ali G kannte ich aus dem Madonna Video, seiner MTV Irgendwas Awards moderation und dem Shaggy Video. Und lustig fand ich ihn auch. Doch gleich auch einen Film?
Ist das nicht übertrieben?
Reine Geldmacherei?

Nein, es ist verdammt lustig.

Ali G Indahouse erzählt, wie Ali aufgrund einiger Vorfälle in englische Parlament kommt und dort alles auf den Kopf stellt. Und die Aktionen, die er dort robbt, sind einfach nur geil.
Da schüttet er bei der Weltfriedenskonferenz übles Weed in die Suppe, das er vorher bei inspizieren eines Zolls geklaut hat, da die Leute sich zu viel streiten. Klingt jetzt vielleicht billig, ist aber im Film ein totaller Brüller, weil einfach alles sehr gut umgesetzt ist.
Oder das Autorennen zwischen East- und Westside. Herrlich. Nun gut, filmische Witze kann man schwer lustig rüber bringen. Auf jeden Fall ist dieser Film eine gerade zu geniale Verarsche von dem ganzen HipHop Müll.
Wirklich köstlich. Ali G ist quasi der Austin Powers des HipHop, wenn ich das so sagen darf.

Da ist diese Szene, in der Ali und seine Posse an der Ampel stehen, und (ich schätze mal, das war improvisiert) eine human Beatbox mit MC machen. Diese Szene ist etwa eine Minute lang, und sooo lustig. Und sie zeigt das können von Ali G., auch mal spontan etwas wirklich cooles zu machen. Restecpa, Ali! ;)

Die Musik, ja, die tut auch einiges zur Stimmung. Da gibt es diese Szene, wo Ali mit seiner “Me Bitch” im Auto fährt und sie verbal ein Drum n Bass Lied nachsingen. Das wirkt nicht peinlich, das ist einfach guter Humor! Klar, kein so hohes Niveau, aber kurzzeitig wirklich saulustig.

So, ziehts euch rein, aber auf english, please!


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