Kangaroo Jack

Kangaroo Jack

Kangaroo Jack ist einer dieser Der-Trailer-verspricht-VIEL-mehr-als-er-hält Filme… Kangaroo Jack ist supercool geschnitten, hat tolle Musik, abgefahrene Kameraeinlagen – aber ein beschissenes Drehbuch, und er ist einfach nicht witzig. Man staunt mehr über die (digitale Qualiät des Känguruhs als das man lacht. Das sollte bei einer Komödie nicht so sein.

Der Film erzählt uns die Geschichte von Charlie Carbone und Louis Booker, 2 dummen Idioten, die sich dauernd selber in irgendeinen Mist reiten. So werden die Charaktere anfangs mit einer Verfolgungsjagd eingeführt, bei der sie direkt eine Spur zu Charlies kriminellen Vater legen. Der hat nun wirklich genug von den beiden (was man als Zuschauer irgendwie versteht und schickt sie auf ihre letzte Reise: Sie sollen 50000 Dollar nach Australien bringen, zu einem Killer, der sie dann dafür töten wird. Das wissen die beiden natürlich nicht, der Zuschauer aber von anfang an.

Mit diesem Niveau geht der Film dann weiter… Die beiden verlieren das Geld, als sie einem überfahrenen Känguruh die Jacke anziehen (in der das Geld steckt um Fotos mit ihm zu machen. Das Känguruh ist aber alles andere als tot, und hüpft mit dem Geld davon. Also engagieren sie die schöne Jessie (einfach nur hübsch: Estella Warren um das Känguruh zu schnappen – doch vorher taucht schon der Bruder Charlies auf, um den Job des Killers zu übernehmen…

Wie dieser Film in den USA seine Produktionskosten von 65 Millionen Dollar (wo sind die bitte hin?! wieder einspielen konnte, ist mir ein Rätsel. Der Film ist wie Scooby Doo: Langweilig, vorhersehbar, schlecht – SCHEISSE! Aber so richtig. Es nervt mich, dass so Filme produziert werden, Erfolg haben und geniale Filme wie Equilibrium in Deutschland direkt auf Video erscheinen. Da stimmt etwas nicht.

Seht euch nicht Kangaroo Jack an. Nehmt die 10 Euro, die Ihr ausgegeben hättet, geht in die Videothek, leiht euch Equilibrium aus, kauft euch einen Sixpack und habt einen tollen Abend mit Freunden. Kann ich nur empfehlen.

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