Beyond The Limits.

Beyond The Limits ist ein Episodenfilm mit drei Teilen: Eine Rahmenhandlung von etwa zehn Minuten und zwei einzelne, unabhängige Episoden von etwa 40 Minuten, die ausserdem in verschiedenen Jahrhunderten spielen. Die Rahmenhandlung dient eigentlich nur dafür, um die Logik zwischen den beiden Teilen herzustellen. Es geht um ein Herz…

Die beiden Epsioden erzählen richtige Geschichten, natürlich legen sie es auch auf Gore aus, aber eine ordentliche, nachvollziehbare Rahmenhandlung ist auf jeden Fall da. Und der Gore kommt nicht zu kurz…

In Epsiode eins sehen wir ein Verhör der anderen Art. Vier Gangster und ihre Frauen treffen sich zum Abendessen, doch plötzlich tauchen zwei äusserst gewalttätige Schergen des Bosses von ihnen allen auf, und versuchen ein paar Kilo verlorenes Kokain zu finden…

In Episode zwei wird uns dann eine Ritterstory aufgetischt, in der es vor allem um das oben gennante Herz geht, das für ewiges Leben sorgen soll. Und wie? Indem man in dessen Nähe möglichst viele Menschen umbringt…

Ganz gut gemacht sind sie, die beiden Epsioden. Auch die Schauspieler sind, im Vergleich zu früheren Olaf Ittenbach Filmen, wirklich okay. Was stört, sind die Dialoge und die Charaktere, die manchmal wirklich lächerlich und extrem übertrieben chauvinistisch sind und damit der Qualität des Filmes einbussen. Die Kamera ist auch etwas seltsam, die meiste Zeit ist sie verdammt gut, absolut professionell, aber es gibt ein paar Szenen, da geht sie plötzlich auf Homevideo Niveau runter…

Der Gore ist gut, ein bisschen künstlich, aber ziemlich extrem. Die Szenen in der Hölle ist ausserdem supergut gemacht, das war wohl der Money Shot der Produktion…

Der Film taugt schon was, nur an Dialog und Charakteren müssen Ittenbach und sein Team noch feilen – dann wird es langsam perfekt.

Das Olaf Ittenbach’s Splatterfilme nicht für Leute mit schawachen Nerven sind, dürfte ja wohl klar sein…