Battlefield Baseball.

Battlefield Baseball ist einer der Filme, vor dem einen die Eltern schützen wollen, da sie einfach durch und durch dumm, brutal und verdummend sind. Zu blöd, dass sie auch verdammt viel Spass machen…

Es geht um das Baseball Team der Irgendwas Highschool, die mit einem Baseball Team des Grauens konfrontiert wird. Das böse Team erkennt man an der blauen Haut – und den krassen Waffen, mit denen sie durch die Gegen rennen. Gegen diese superböse Team hat es noch keine Mannschaft geschafft, zu gewinnen. Noch viel schlimmer: Gegen diese Mannschaft ist noch kein anderes Team lebend davon gekommen! Die Spieler sind so stark und superböse, das sie mit ihrem Spielstil immer alle umbringen.

Doch die Irgendwas Highschool hat Glück im Unglück, wird doch am Tage der ersten Runde ein neuer Schüler zur Schule gebracht, der seinen Vater beim Baseball-Pitchen umgebracht haben soll, weil dessen Wurf zu stark war. Der Trainer erhofft sich in ihm den Schlüssel zum Erfolg und schafft es sogar, ihn zum Beitritt zu überreden, obwohl er dem Baseball abgesagt hatte. Da gibt es dann übrigens die saugeile Gesangsszene, bei der man vor lachen fast heult. Doch beim Spiel dann erscheint der gute Pitcher nicht, und die Mannschaft wird komplett vernichtet. Doch so leicht gibt man nicht auf! Also werden alle wieder zusammengeflickt und müssen teilweise als Cyborgs zurück aufs Feld. Und in der zweiten Runde ist Superpitcher dann auch endlich dabei, der Krieg kann beginnen…

Battlefield Baseball ist ein C-Movie erster Güte. Bei den Kämpfen fehlen Meter zwischen den Hit Areas der Körperteile und die Gestaltung der Story und Charaktere ist dermassen grauenhaft schlecht, dass es nur noch geil ist! Da werden plötzlich Brüderschaften entdeckt, Mütter werden als Erssatzspieler eingestellt und Bälle durchschiessen Leute. Wie der Typ, der hinter mir sass, die Ganze Zeit sagte: WIE GEIL IST DAS DENN! Das ist so absurd, so unglaublich durch, das es einfach nur noch geil ist. Unbedingt im extrem alkoholisierten Zustand mit Freunden geniessen!

About the author

Jakob Montrasio

2005 nach Shanghai gezogen. Firma gegründet, Filme geschrieben und gedreht. Jetzt wieder in Deutschland, mit Frau und Tochter.

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