Catwoman.

Nun läuft er also im Kino, der Film, der bereits im Vorfeld auf tausenden von Webseiten wegen u.a. dem Kostüm von Halle Berry zerissen wurde, ohne das überhaupt ein Schnipsel Film gezeigt wurde. Zu recht? Allerdings. Catwoman ist, wie eine wilde Katze im Gesicht zu haben. Die Dialoge sind noch einigermassen okay, aber die Story und die spannenden Szenen sind nicht einmal annähernd so gut gemacht wie das Comic von Bob Kane. Ja, der Film hat atemberaubende Kamerafahrten, auch die Effekte überzeugen teilweise – aber den Film rettet das leider nicht. Auch Halle Berry zeigt wieder einmal, dass sie den Oscar zu Recht bekommen hat, sie spielt den Charakter Patience Phillips mit viel Elan und überzeugt auf voller Linie. Was den Film schlecht macht, sind das Drehbuch und die Kampfszenen. Circa vier verschiedene Moves hat Catwoman drauf, und diese benutzt sie den ganzen Film über. Hallo, da hätte man ruhig etwas kreativer sein können! Ist das Catwoman oder Judowoman? Den Charakter von Benjamin Bratt, Tom Lone, hätte man auch ruhig etwas realistischer gestalten können – wer würde denn seine eigene Freundin verhaften? Völlig Hollywood. Bis auf Sharon Stones Figur Laurel Hedare schwimmen sowieso alle Nebenfiguren an der Oberfläche – die […]

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Creep.

In der deutsch-englischen Produktion CREEP entführt uns die neue deutsche Scream-Queen Franka Potente in die Londoner U-Bahn und zeigt uns deren Monster. Bereits die erste Sequenz im Film macht uns Zuschauern klar, dass wir es mit etwas Bösem zu tun haben: In schön dunklen Aufnahmen werden zwei Kanalarbeiter von etwas unheimlichen, das seltsame Geräusche von sich gibt, um die Ecke gebracht. Dann folgt der übliche Schnitt, und wir lernen Franka Potentes Charakter kennen, Kate ist ihr Name. Sie scheint für eine PR-Agentur zu arbeiten, denn den Kolleginnen erzählt sie auf einer Party, dass sie heute abend noch in dem Club abhängen will, in dem im Moment George Clooney ist. Natürlich nicht, um ihn nur zu sehen, am Sex ist sie natürlich interessiert, wie sie zugibt. Um zu diesem Club zu gelangen, muss sie allerdings die U-Bahn nehmen – ein Glück, dass sie die letzte Bahn noch nicht verpasst hat. Doch während sie auf einer Bank auf das einfahren des Zuges wartet, startet der Alkohol seine Wirkung – sie schläft ein. Nach kurzer Zeit wacht sie wieder auf, doch die Türen sind bereits verschlossen – sie ist eingesperrt. Seltsamerweise fährt dennoch eine Bahn ein – sie steigt ein. Nach ein paar […]

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Cash Truck – Le Convoyeur.

Cash Truck ist ein langsamer, ruhiger Film im gewöhnlichen französischen Stil. Es geht um eine Sicherheitsfirma, die kleinere Geldmengen transportiert und nur eine kurze Zeit von der Übernahme durch Amerikaner steht. Einen Monat vor der Übernahme bewirbt sich plötzlich ein neuer – was genau will er? Hat es mit den Überfällen in der letzten Zeit zu tun? Ist es ein Cop? Bis zum Ende enthüllen sich immer mehr Details, bis wir den vollen Durchblick erhalten. Für einen Actionfilm hat Cash Truck fast zu wenig Action – der Film konzentriert sich mehr auf den Charakteraufbau. Wie verhalten sich die Personen unter Druck? Wie kommen sie mit dem Stress, dem sie konstant ausgesetzt sind, zurecht? Glücklicherweise bleibt der Film sehr realistisch, die tristen Gegenden, in denen der Film spielt, hat jede grosse Stadt. Die guten Darsteller können den Film aber auch nicht vor ein paar Längen bewahren – teilweise wünscht man sich auch etwas mehr Musik. Cash Truck muss man nicht unbedingt im Kino sehen, aber falls man ihn mal auf DVD oder im Fernsehen erwischt, kann man sich damit nett für kurze Zeit unterhalten. […]

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