Deepwater.

Posted on 07.08.2005

In DEEPWATER trifft der junge Nat, der von einer Strauß-Farm träumt, auf den seltsamen, älteren Herman. Dieser bietet ihm einen Job bei ihm an, um ein Stargeld zu bekommen. Vorher hatte Nat aber auch Herman aus der Patsche geholfen. Während die Tage vergehen, und Nat das Motel von Herman renoviert, trifft er auf dessen Frau und allerlei andere seltsame Personen. Was hat es mit dem Kasino auf sich? Wer ist dieser Kerl, der immer Angst hat? Warum sind Dinge nachts anders als tagsüber? Am Ende wird alles entschlüsselt, und wem da nicht das Kinn auf den Boden fällt, der hat nicht richtig aufgepasst…

Wie bei einem guten Lynch ist hier alles mysteriös und bleibt – bis zum Ende – unaufgeklärt. Doch während Lynch so mysteriös ist, das man kaum beim nachdenken mitkommt, gibt der Film öfters die Chance, mit zu rätseln warum denn nun was wie sein kann. DEEPWATER ist sehr spannend, obwohl er die meiste Zeit eher ruhig ist. Der Hauptdarsteller ist undurchsichtig und interessant, ebenso wie sein Mentor Herman. Punkten kann der Film auch viel durch den tollen Schnitt und die abgefahrenen Toneffekten. Stilistisch ist er, und Michael Ironside wieder einmal zusehen tut auch gut – er hat eine coole Rolle.

DEEPWATER erinnert, sobald der Abspann läuft, an einen der besten Fantasy Filmfest Filme des letzten Jahres – nur geht er nicht so blutig vor, wie der europäische. Empfehlenswert!


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