Zahnschmerzen.

Murphys Law, die zweite: Gestern bekam ich im Verlauf des Tages ziemliche Zahnschmerzen. Vorne, unten, mitte, um genau zu sein. Oh no, und das fünf Tage vor meinem Abflug? Darf ja wohl nicht wahr sein. Also gleich heute morgen um acht einen Termin beim Zahnarzt ausgemacht (Danke, Privatversicherung!), um neun da gewesen. Musste ein bißchen warten, dann kam ich dran.

Der Zahnarzt packt also seine Instrumente aus und fängt an rumzugucken. Findet nichts. Die Weisheitszähne (schreibt man das so?) auf der einen Seite sind noch drin, drücken aber auch nicht. Plötzlich guckt der mich an und fragt: “Sie hatten ziemlich viel Stress in der letzten Woche, oder?” Mein völlig überraschter Gesichtsausdruck gab ihm wohl unmissverständlich ein “JA!”.

Dann erklärte er mir, dass ich wegen zu viel Stress nachts mit meinen Zähnen knirschen würde, unbewusst, und zeigte mir das mit einem Spiegel. Wow, und ich hatte mich schon mental auf eine schmerzhafte Zahnzieh-Session vorbereitet. Nun gut, ich soll mich also darauf konzentrieren, das meine Zähne nicht aufeinander liegen. “Denn die haben nichts zusammen zu suchen.” Okay.

Die nächsten vier Tage wird’s nochmal arg, muss ja auch noch packen, aber ich werde das mit den Zähnen nicht vergessen.

So, genug rumgeheult für heute. Muss jetzt arbeiten…