Tam tam tamtam! Wir sind vom Markt!

We are married!

Es hat tatsächlich geklappt. Alles ging gut, wenn auch mit kleinen Hindernissen. Wir sind im Hafen der Ehe angekommen!

Am Montag morgen standen wir (nicht wirklich pünktlich) um kurz vor 10 im Büro für die Eheschliessung in Xi’An. Leider ging das Internet dort nicht, so dass wir zwar tapfer alle Blätter ausfüllten, unseren “Ehepass” aber noch nicht bekamen. Also kehrten wir vier Stunden später wieder zurück – und bekamen ihn! Damit waren wir zwar verheiratet, jedoch noch nicht offiziell. Also gingen wir zum Notariat, um die ganze Welt davon wissen zu lassen. Dort füllten wir wieder eine Unmenge an Blättern aus (deutsche Bürokratie ist der Himmel, ich sage es euch!), jedoch fehlten ein paar Fotos, also rannten wir zu einem Fotographen, dann wieder zum Notariat, …

Nicht wirklich romantisch, der Ablauf, aber das war uns vorher schon halbwegs klar. Zum Glück regnete es nicht (wie hier in Shanghai), und so störte es uns auch in keiner Weise, die ganze Zeit von Punkt A zu B zu C zu rennen. Um kurz vor fünf hatten wir dann alles erledigt, und rannten zum Abendessen mit der Familie.

Fun Fact: Die Gebühr für die Registrierung der Ehe, also diesen Ehepass, betrug 9 Kuai Renminbi – das sind 89 Cent. Das Notariat griff mit knapp 20 Euro schon etwas tiefer in die Tasche, aber wir “bestellten” auch zusätzlich eine deutsche Übersetzung oder so etwas.

Tja, was soll man noch schreiben? Die Zeremonie wird nächstes Jahr im Sommer statt finden. Wir sind beide unglaublich glücklich. Und ein kleines Buch über “unsere Story” hatte ich ohnehin schon veröffentlicht.

Erst dachte ich, das mit der Registrierung wird wie ein Geburtstag, man ist fröhlich, verspürt aber keine aufregende Änderung. Doch da habe ich mich geirrt! Wenn man plötzlich klar darüber wird, dass man sich nun aneinander gebunden hat, dass man einen Partner für immer und ewig hat – unglaublich schön! Man hat plötzlich ein tieferes Gefühl, ein stärkeres Bündnis. Schwer zu beschreiben, am besten selber herausfinden!

Und nun zurück zu dem alltäglichen Tralalala… Eine abnormale Zahl an ungelesenen Emails wartet noch immer auf mich.