Deaden.

In ‚Deaden‘ übt Rayne Rache an den Gangstern aus, die seine Ehefrau und sein ungeborenes Kind umbringen, nachdem sie ihn als verdeckten Ermittler enttarnen. Die ersten zehn Minuten des Films zeigen sogleich eine der brutalsten Sequenzen, die man je gesehen hat. Wie bei diversen Szenen in Gaspar Noés „Irreversible“ möchte man am liebsten weggucken, doch sie rechtfertigen den anschliessenden Amoklauf des Hauptdarstellers: Raynes Frau wird nicht nur vergewaltigt und mit einem Baseballschläger misshandelt, sondern auch ihr Baby wird durch aufschneiden des Bauches abortiert. Rayne wird gezwungen, sich das alles anzusehen, wird dabei gefoltert, verprügelt, und bekommt am Ende einem Pfeil in den Kopf (Rayne-Darsteller Fallon rezensiert Horrorfilme unter dem Pseudonym „Arrow In The Head“) und wird in einen Fluss geworfen. Doch er überlebt und wird im Krankenhaus wieder zusammengeflickt. Kaum erwacht, zieht er los, um einen Gangster nach dem anderen auf mindestens genauso grauenhafte Weise umzubringen… Ein Geheimnis aus der Story und ihren Beweggründen für diesen Film machten weder Regisseur Christian Viel noch John „Rayne“ Fallon: In diversen Interviews gaben sie an, dass sie das „The Punisher“ Remake von 2004 mit Thomas Jane und John Travolta viel zu weich fanden, und mit ihrem Film Deaden einen „richtigen“ Rachefilm machen wollten. […]

Read More…