Jakob Montrasio: Mediengestalter, Filmemacher, Influencer

Die analogen Filmanfänge

Jakob wurde am 17. Juni 1982 in Freiburg am Breisgau geboren, der Vater war zu diesem Zeitpunkt Student der Philosophie. Von Anfang an war Jakob umgeben von Künsten: Büchern, Gedichten, Musik, Gemälden – und natürlich Filmen. Nachdem sein Vater Jakobs kreative Ader entdeckte, unterstütze er seinen Sohn in jeder Art und Weise um sich frei entwickeln zu können. Das Entdecken des Filmes „Blues Brothers” im zarten Alter von 10 Jahren war schliesslich ausschlaggebend und zementierte Jakobs Interesse am Film. Erste eigene Filme waren unter anderem Stop-Motion Kurzfilme mit Lego-Steinen, die Jakob in seinem Kinderzimmer in Heidelberg drehte. Sein Taschengeld nutzte er stets für Kinobesuche.

An ordinary Day
An ordinary Day

Digitale Lehrjahre der Mediengestaltung

1998 gewann Jakobs Kurzfilm über eine (digitale) Riesenspinne einen Preis bei einem Wettbewerb der größten Kinozeitschrift Deutschlands, „cinema“. Obwohl es nur ein kleiner Preis war, hatte er eine große Auswirkung und legte die Gleise für Jakobs kommenden Jahre: Praktika bei diversen Fotografen und eine Ausbildung zum Mediengestalter in Deutschlands ältester 3D Firma, „XenoVeo“, welche 2002 von der Agentur Ad&Vision übernommen wurde. Schnell gewann Jakob Interesse an Medienproduktionen außerhalb des Filmbereiches. Mit Macromedia Flash baute er animierte Webseiten für Kunden wir Ferrero oder T-Online, mit diversen Programmiersprachen wie HTML, CSS und PHP lernte er, auch aufwändige Produktionen zum Ziel zu führen. Mit dem Entdecken von neuer Software und neuen Möglichkeiten, sich digital kreativ austoben zu können, fing Jakob auch an, sich für die Hardware-Seite von neuen Technologien zu interessieren.

my Stuff and News - mysan.de
my Stuff and News – mysan.de

Datenbanken und Designs

Mit einem Partner zusammen gründete Jakob 2003 das Webportal mysan.de, welches im Lauf der Zeit auf mehrere Haupt-Unterseiten mit eigenen Subdomains anwuchs. Das UI der Seiten gestaltete er anfangs noch grafisch mit Photoshop, später dank Frameworks mit HTML und CSS2. Anfangs lief das Projekt noch auf PHP, doch nachdem die Besucherzahlen in den 6-stelligen Bereich wuchsen wechselten Jakob und seine Partner das System zu Python – seitdem beschäftigte er sich nicht nur mit der grafischen, sondern auch technischen Seite von UI sehr ausführlich.

Shanghai, China
Schanghai, China

Verwirklichung in Asien

Nach dem Besuch des Festival de Cannes im Jahre 2005 entschloss sich Jakob – schon immer mit einem Faible für den fernen Osten – nach Shanghai in China zu ziehen. Von 2005 bis 2011 drehte 孟亚柯 (das is sein chinesischer Name) nicht nur für Firmen wie Porsche, Dell und Microsoft Imagefilme und Produktvideos, sondern eröffnete auch seine eigene Firma MK Media Productions, arbeitete an der deutschen, 12 Millionen Euro teuren Filmproduktion „John Rabe” mit, schoss Fotos für eine Ausstellung über Shanghai für das New York Skyscraper Museum und schrieb und führte Regie bei der Sergio Leone Hommage „The Way Of The Spur”, ein Martial Arts Spaghetti Western Spielfilm mit mehreren Kampfsportkünstlern und unter anderem Jon T. Benn, dem Bösewicht aus Bruce Lee’s „The Way Of The Dragon”.

Jakob and Tim filming "Souls of Zen"
Jakob und Tim drehen “Souls of Zen”

Vom Smog zur Saar

2011 zog Jakob mit Frau und Kind nach Saarbrücken und arbeitete für eine Weile als Video Producer. Unter anderem konnte er in dieser Zeit auch dank und mit Tim Graf den Dokumentarfilm „Souls of Zen“ realisieren, für welchen Jakobs Kameraarbeit beim Filmfestival Zürich für den „Golden Eye Award“ nominiert wurde. Musikvideos sowie Fernseh– und Kinowerbungen konnte er ebenfalls in der Zeit im Saarland umsetzen.

Lumia Hero
Lumia Hero

Influencer im Internet

Nicht ohne Grund wählte im Jahre 2014 Microsoft Jakob als einen Influencer für ihre Lumia-Handy Kampagne aus und lud ihn nach London ein: Schon seit Jahren ist Jakob stets an neuen Technologien und Möglichkeiten interessiert. Seine frühe Entdeckung von HDR brachte seine Bilder in das New Yorker Museum, seine flickr Bilder wurden hunderttausende Mal gesehen und auf anderen Webseiten wie CNN eingebunden, seine Passion für die medialen Künste verbreitet er stets euphorisch in seinen Social Media Kanälen, die tausende Follower verfolgen.

Zurück zu den Anfängen

2015 folgte konsequenterweise der Schritt in die Selbstständigkeit, und die Produktion von Webseiten rückte wieder stärker in Jakobs Blickfeld. Seitdem hat er sein Kenntnis im Bereich von HTML5, CSS3 sowie UX/UI Design stark ausbauen und viele Webseiten umsetzen können – und tut dies bis heute.

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