Everything from:Momente

Besondere Momente, die ich festhalten konnte.

Open University: Einführungsmodul erfolgreich abgeschlossen

Geschafft! Jetzt bin ich mit meinem ersten Modul durch. In dem Modul namens “Being an OU student” bekommt man grob beigebracht, wie es an der Open University läuft. Wie an einer echten Uni gibt es Hörsäle, an denen es Unterricht gibt, die via Adobe Connect live in die Welt geschaltet werden, so dass man auch live den Professor fragen stellen kann. Und wenn man den Termin nicht wahrnehmen kann, kann man es sich danach ansehen und fragen via Forum oder Email stellen. Sieht auf den ersten Blick alles echt clever gelöst aus. Aber das Studium beginnt erst am 6. Oktober, also warten wir mal noch, wie es dann unter Stress funktioniert. Toll ist auch, wie die Bereiche getrennt sind, es gibt eine Bibliothek, ein Board für Designs zum angucken, bewerten und kommentieren, ein riesiges Hilfe-Center, und, und, und. Neben der OU die Geld kostet, gibt es auch eine “kleine” Open University für lau, die einen Haufen spannende Kurse anbietet, ganz kostenlos, wie etwa die Codecademy. Hier ist mein Profil dort: http://www.open.edu/openlearn/profiles/zx470044/achievements Dort sieht man, welche Kurse ich erfolgreich abgeschlossen habe und noch ein paar andere Daten. Ich glaube das Profil von der bezahlten Uni kann man von außen nicht einsehen. Aber […]

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Open University: Das Abenteuer beginnt

Es war einmal ein völlig beknackter 36-jähriger, der ein sechsjähriges Fernstudium an einer britischen Fernuniversität begann. Ich. Ja, irre, ich mache im hohen Alter jetzt einen Bachelor of Arts im Feld Design und Innovation. Wenn es denn alles klappt. Die Open University ist genial, finde ich: Sie hat es sich zum Ziel gemacht, dass dort jeder studieren kann, no matter what. In Deutschland habe ich kaum eine gute Fernuni gefunden, geschweige denn mit gescheitem Bachelor Abschluss. Und so geht es im Oktober los. Aktuell kämpfe ich mich durch das Einführungsmodul, welches alle Elemente der Webseite und der Online-Universität erklärt. Und jetzt bin ich an einer Stelle, da wird mir geraten, sinnvolle Inhalte aufzuschreiben. Und zwar in ein Word Dokument. Oder mit One Note. Oder auf einem Blog. Auf einem Blog! Ja den habe ich. Und plötzlich macht es wieder Sinn, dass ich diese Webseite über Jahre behalten habe, dass ich sie nie eingestampft habe. Ich werde hier meine Gedanken und Notizen zur Open University aufschreiben! So, dass ich sie mir gut merken kann, sie schnell nochmal durchlesen kann, und dass sie vielleicht dem einen oder anderen auch mal helfen. Aber ich finde es schon jetzt verdammt cool, mit so Modernen […]

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Nie wieder nur ein einziges Zugabteil, nie wieder keine Klimaanlage

Heute pendel ich zum letzten Mal. Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach Ludwigshafen fahren. Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach St. Ingbert zurück fahren. Zum letzten Mal stehe ich am Gleis und hoffe, dass der Zug mit zwei Abteilen kommt und ich einen Sitzplatz bekomme. Zum letzten Mal muss ich beten, dass die Klimaanlage funktioniert und ich nicht bei 40° am Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung sitzen muss. Zum letzten Mal muss ich das unverschämt teure saarVV Ticket benutzen, dass mich für eine Haltestelle im Monat dreimal so viel kostet wie das Job Ticket, mit dem ich 90% der Streck zurücklege. Zum letzten Mal muss ich immer eine Stunde warten, bis der nächste Zug kommt, wenn ein Meeting mal wieder zu lange war. Zum letzten Mal werde ich nervös nach einer Pushmeldung der DB Navigator App gucken, ob mein Zug ausfällt. Zum letzten Mal muss ich mir dummes Geschwätz von absoluten Vollidioten anhören. Zum letzten Mal werde ich irgendwo in der pfälzischen Pampa stehen bleiben und mir schwachsinnige Entschuldigungen vom Schaffner anhören müssen. Zum letzten Mal muss ich im Winter am offenen Bahnhof frieren. Zum letzten Mal. […]

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Warum immer gleich den ganzen Arm?

Ein extrem frustrierendes Erlebnis hatte ich am Wochenende: Ich war am aufräumen und grade dabei, vor dem Kofferraum unseres Autos große Pappkartons klein zu treten, um sie anschließend zu einer Papiertonne zu fahren – voll in den Umzugsarbeiten quasi. Da höre ich an der Kreuzung einige Meter entfernt ein Hupkonzert und dachte erst, es gäbe eine Hochzeit. Da stand jedoch ein großer Ford Transit oder etwas in der Größe, und bewegte sich nicht. Zwei Männer sprangen raus und versuchten, den Bus über die Kreuzung zu schieben, was nicht richtig gelang. Ein Mann eilte hinzu und half, ich wollte nicht dumm dastehen und kam hinzu, um auch zu helfen. Gemeinsam schoben wir den Bus über die Kreuzung und parkten ihn an der Seite, 20 Meter oder so von meinem Haus entfernt. Die Männer bedankten sich in gebrochenem Deutsch und fragten, ob es in der Nähe eine Tankstelle gäbe. Der andere Helfer kam nicht aus der Gegend, also beantwortete ich die Frage – es war zu weit zum laufen, mindestens 2 Kilometer oder so. Die Tür vom Wagen ging auf und darin saßen tatsächlich zwei Kinder und ihre Mutter. Also bot ich dank Mitleid für die Kinder selbstverständlich an, zu helfen, und […]

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Ich bin ein Xennial, wie nett!

Nachdem das Thema Xennial in den letzten Tagen immer wieder in meinem Facebook Feed aufgepoppt ist, hab ich mir es mal genauer angesehen und drüber nachgedacht – es ist vollkommen richtig: Als 82’er Jahrgang bin ich eigentlich weder Generation X, die die 80’er voll und ganz miterlebt haben noch ein Millenial, der die 90’er ohne die 80’er mitgenommen hat. Als 82’er habe ich das letzte Drittel der 80’er sowie die ersten zwei Drittel der 90’er in der Jugend mitgenommen – und just als das Internet und Digitalisierung kam, habe ich mich da reingewurschtelt. Analoge Kindheit, digitale Jugend könnte man sagen. Das beste von zwei Welten! Schön war dieses Zitat bei einem Mashable Artikel: Es war eine einzigartige Erfahrung. Du hattest eine Kindheit und Pubertät ohne den Druck der sozialen Medien und Smartphones. Es war eine Zeit, in der man sich über die Telefonleitung zuhause mit Freunden verabredete und dann zu einer gewissen Zeit an einem bestimmten Ort sein musste, um sich zu treffen. Die Xennials, zu denen ich mich zählen darf, sind zwischen 1977 und 1983 geboren – ein Zeitraum von nur sechs Jahren, aber diese machen einen großen Unterschied. Wir waren die Brücke zwischen Generation X und den Millenials, […]

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Die Ruhe vor dem Sturm

Ich muss dieses grausame Pendeln nur noch für ein paar Tage aushalten, dann war es das endlich. Kaum zu glauben, dass ich jeden Tag fast 300 Kilometer hin- und herfahre. Es zehrt an den Kräften und zermürbt einen zunehmend. Zwar ist es keine verlorene Zeit, da ich immer was arbeiten kann, aber es stresst irgendwie trotzdem. Von der neuen Wohnung aus sollte ich jeden Tag theoretisch eine Stunde mehr Zeit am Tag haben. Eine ganze Stunde! Das ist viel wert. Dann geht es endlich wieder los mit Fitness, mit meinem Bro Julius habe ich schon eine Gym-Partnerschaft vereinbart. Ich habe eine zeit lang mit Fabian immer im McFit in Saarbrücken trainiert und das tat mir auch sehr gut, psychisch und physisch. Zurück in die alten, goldenen Zeiten! Das Ziel ist es, bis nächste Ostern, wenn wir nach Jahren endlich mal wieder nach China fliegen, fit zu sein und ordentlich auszusehen. Damit ich mir auch ein paar nette Kleider mitnehmen kann… Und schneidern lassen kann. Wir haben schon ein paar Pläne für die nächsten Monate gemacht, aber noch wissen wir ja gar nicht, wie schön es in der neuen Heimat sein wird. Langfristig ist eine eigene Immobilie sicherlich auch ein Ziel, […]

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Geburtstag! 35, und kein Jahr schlauer

Und wieder ein Jahr rum. Es geht so schnell. Ein Geburtstag jagt den nächsten. Bin gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Emily kam vor einem Jahr in die Schule, das hat super geklappt bisher, auch wenn sie sich bei den Hausaufgaben mehr Mühe geben könnte… Die Lehrerin hat aber ganz klar gesagt, dass sie weit vorne mit dabei ist und wir uns null Sorgen um sie machen sollen. Okay. In diesem “Zeugnis” – ohne Noten – war sie auch nur durchaus positiv bewertet. Ich denke, dann wird sie den Anschluss in der neuen Klasse in Heidelberg problemlos meistern. Jiajia sitzt neben mir und schreibt tapfer an ihrer Bachlorarbeit. Ab August arbeitet sie in Darmstadt, auch hier alles super. Es war eigentlich ein sehr gutes Jahr, alles lief genau nach Plan, nur das Pendeln fing dann doch stark an zu nerven. Aber den einen Monat halte ich es definitiv noch durch. FFXV FTW Der Geburtstag selbst verlief angenehm unspektakulär dieses Jahr. Emily hat sich ein neues Happy Birthday Lied ausgedacht und mich damit geweckt, das war total süß. Mittags sind wir bei L’Osteria in Saarbrooklyn lecker Pizza essen gegangen. Das war dann wohl unser letztes Mal dort? Und Jiajia hat mir […]

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Schlaflose Nächte #2

Es ist nicht nur die Temperatur des Sommers, die mich schlecht schlafen lässt. Es sind die vielen Dinge, die unangenehm im Hinterkopf herumschwirren und an mir nagen. Ich habe gelesen, dass es befreiend sein soll, sich so Probleme vom Leib zu schreiben – vielleicht hilft diese Notiz mir ja dabei. Gestern habe ich das schon mal getan, heute mache ich es nochmals. Es ist das gleiche Gefühl, dass ich auch habe, wenn ich kurz vor einer Reise bin: Die Angst, die Ohnmacht, ein Gefährt zu verpassen, etwas vergessen zu haben, irgendwie auf ein Problem zu stoßen… Wie eine Phobie, doch gleichzeitig liebe ich das reisen. Und so sehr ich auch meinem Kopf klar zumachen versuche, dass alles in Ordnung ist, dass ich alles in den Koffern gepackt habe, dass ich genug Zeit eingeplant habe, um ans Ziel zu kommen – trotzdem habe ich immer diese Angst bei mir. Es ist total seltsam. Und jetzt habe ich das gleiche Gefühl wegen dem Umzug, ich kann mich nicht beruhigen, es nagt täglich an mir, weil es noch nicht vorbei ist. Sobald es rum ist, habe ich all den Schmerz und die Angst davon vergessen. Aber zu dem Punkt muss ich erstmal kommen. […]

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