Die Vita von Jakob Montrasio

Hi, ich bin Jakob Montrasio.

Jakob Montrasio

Freut mich, dich auf meiner Seite zu begrüßen!

Aktuell arbeite ich bei der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ in Ludwigshafen als Frontend Developer. Das heißt, kurz gefasst, ich designe und code Webseiten. Um es länger zu fassen: Es ist deutlich mehr als nur das, denn UX/UI Konzeption gehören da genauso dazu wie Wireframing mit Balsamiq, Screen Design mit der Adobe Creative Cloud und Prototyping mit Adobe XD. Und natürlich kommt noch das HTML5 und CSS3 Programmieren dazu, wenn alle glücklich sind und das Design abgenommen wurde. Mehr zu dem Thema weiter unten.

Jakob.Montrasio.net? Was ist das hier für eine Seite?

Da ich, wie im Titel schon verraten, Mediengestalter bin, nutze ich diese Webseite, um meine Werke im Netz zu präsentieren – und um unregelmäßig, teils sogar mit Jahren von Abstand, meine Gedanken im Blog rausblasen zu können.

Mediengestaltung, oder: Die eierlegende Wollmilchsau

Der Begriff Mediengestalter ist sehr dehnbar. Und das ist gut so! Denn ich möchte mich keinesfalls auf einen Bereich festlegen müssen. Bereits als Kind habe ich dauernd mit dem Camcorder von meinem Vater rumgespielt, aber die ganzen Stories habe ich in die Biografie meiner Wenigkeit gepackt. Biografie klingt extrem dekadent und abgehoben, aber lässt sich für das Menü so schön auf Bio abkürzen. Lebenslauf wäre da einfach zu lang und… Häßlich.

Ich gestalte vor allem, aber nicht nur, in den folgenden fünf Medienbereichen:

Web, Design, „Wort“, Video / Film und Foto.

Wobei der eine Bereich den anderen nicht ausschließt, denn wie so oft sind heute crossmediale Inhalte häufig geworden.

Web

Mein Mantra: Mobile First

Vor einem Jahrzehnt noch Zukunftsvision, inzwischen Realität: Wir surfen fast nur noch mobil. Acht von zehn Seitenaufrufen werden von Smartphones getätigt. Jeder ist online, immer und überall. Die Konsequenz: Heute muss man Webseiten so aufbauen, dass sie auf Handys gut aussehen und funktionieren und gleichzeitig auf einem großen Bildschirm noch schick sind und laufen.

Doch viele hinken der mobilen Welt noch hinterher. Genügt es jetzt, dass eine Website einfach nur auch auf einem Mobilgerät einigermaßen in Ordnung aussieht? Ich sage: Nein. Ist ein 16:9 Video wirklich sinnvoll, wenn die meisten User das Handy hochkant halten? Muss der Text tatsächlich sieben Seiten lang sein, oder lässt sich das Wesentliche nicht mehr auf den Punkt erzählen? Sieht man bei den weitwinkligen Fotos noch die wichtigen Produktdetails? Eine Webseite für das mobile Internet zu rüsten ist meistens nicht mit einem Redesign erledigt. Man muss sie von Grund auf neu konzipieren, sich genaue Gedanken machen über die Inhalte, die neue Bildschirmgröße und die davon abhängigen Medien.

Meine Webseiten sehen auf allen Geräten einwandfrei aus, egal ob sie mobil mit 4″ aufgerufen oder auf einem 30 Zoll Display betrachtet wird.

Wort

Ich spreche deutsch, englisch, italienisch und ein bisschen chinesisch.

Wie du anhand der eloquent ausformulierten Sätze lesen kannst, interessiert mich auch das Geschriebene, sowie die Typografie dahinter. Wenn du öfters mal vorbei schaust, wirst du sicherlich mitbekommen, wie ich immer wieder mit anderen Font-Kombinationen herumspiele. Mit Texten und texten spiele ich eigentlich auch schon immer, die ältesten Beiträge auf meiner Seite gehen gar zurück ins Jahr 2003, als ich noch sehr aktiv und sehr viele Filmrezensionen schrieb. Einfach mal im Archiv stöbern.

Design

Ich <3 Fibonacci.

Ich designe auch gerne mal ein Poster oder eine andere Grafik, beruflich sowie privat. Meine kommerziellsten Werke kannst du in meiner digitalen Mappe finden. Da sind auch viele Beispiele aus meiner Zeit als Freelancer drin, auch selbstständig war ich mal. Wenn analog zur digitalen Publikation eine Visitenkarte, Briefpapier oder Flyer benötigt wurde, hab ich diese – in Einklang mit der digitalen Gestaltung – gerne auch mit umgesetzt.

Film & Video

Licht, Kamera, Action!

Und das war jetzt nur der aktuellere Teil meines Lebens. Vor über zehn Jahren bin ich für lange Zeit nach China gegangen, habe für Jahre in Shanghai gelebt und dort viel als Video Produzent gearbeitet und auch bei ein paar Filmen mitgemacht, auf die ich verdammt stolz bin. Die kann man in meiner Filmografie finden, samt Links zu den IMDb Einträgen. Da habe ich auch ein Profil.

Ich bin übrigens auch ein Cineast und kenne ziemlich sicher jeden Film, den du auch kennst. Mindestens. Aber Worte sind manchmal nur Schall und Rauch. Mit einem Video kann man binnen Sekunden fesseln. Meine jahrzehntelange Erfahrung in dem Bereich der Videoproduktion zeigt sich in jedem meiner Beispiele!

Foto

Aus allem etwas Schönes machen.

Zum Abschluss sollte ich noch meine Liebe zur Fotografie erwähnen. Sie entwickelte sich relativ spät, aber dann mit voller Wucht. Es gab kaum eine Marke, die ich nicht schon ausprobiert habe. Am meisten Spaß macht mir neben dem Fotografieren selbst meistens auch die Nachbearbeitung, bei der man sich so schön in Details verlieren kann. Meine fotografischen Werke kann man bei flickr, Getty Images und Instagram sehen. Natürlich habe ich auch eine eigene Kategorie hier auf der Webseite dafür angelegt. Die besten Fotos mache ich mit meiner Nikon und Leica. Auf die beiden Marken schwöre ich inzwischen.

Mehr über Jakob Montrasio

Vor langer Zeit war ich mal gezwungen, für diverse Filmfestivals eine “professionelle” Biografie zu schreiben. Die klingt aber extrem hochnäsig und spiegelt (hoffentlich) nicht meinen Charakter wieder. Was solls… Hier ist sie.

Die analogen Filmanfänge

Jakob wurde am 17. Juni 1982 in Freiburg am Breisgau geboren, der Vater war zu diesem Zeitpunkt Student der Philosophie. Von Anfang an war Jakob umgeben von Künsten: Büchern, Gedichten, Musik, Gemälden – und natürlich Filmen. Nachdem sein Vater Jakobs kreative Ader entdeckte, unterstütze er seinen Sohn in jeder Art und Weise um sich frei entwickeln zu können. Das Entdecken des Filmes „Blues Brothers” im zarten Alter von 10 Jahren war schliesslich ausschlaggebend und zementierte Jakobs Interesse am Film. Erste eigene Filme waren unter anderem Stop-Motion Kurzfilme mit Lego-Steinen, die Jakob in seinem Kinderzimmer in Heidelberg drehte. Sein Taschengeld nutzte er stets für Kinobesuche.

An ordinary Day

An ordinary Day

Digitale Lehrjahre der Mediengestaltung

1998 gewann Jakobs Kurzfilm über eine (digitale) Riesenspinne einen Preis bei einem Wettbewerb der größten Kinozeitschrift Deutschlands, „cinema“. Obwohl es nur ein kleiner Preis war, hatte er eine große Auswirkung und legte die Gleise für Jakobs kommenden Jahre: Praktika bei diversen Fotografen und eine Ausbildung zum Mediengestalter in Deutschlands ältester 3D Firma, „XenoVeo“, welche 2002 von der Agentur Ad&Vision übernommen wurde. Schnell gewann Jakob Interesse an Medienproduktionen außerhalb des Filmbereiches. Mit Macromedia Flash baute er animierte Webseiten für Kunden wir Ferrero oder T-Online, mit diversen Programmiersprachen wie HTML, CSS und PHP lernte er, auch aufwändige Produktionen zum Ziel zu führen. Mit dem Entdecken von neuer Software und neuen Möglichkeiten, sich digital kreativ austoben zu können, fing Jakob auch an, sich für die Hardware-Seite von neuen Technologien zu interessieren.

my Stuff and News - mysan.de

my Stuff and News – mysan.de

Datenbanken und Designs

Mit einem Partner zusammen gründete Jakob 2003 das Webportal mysan.de, welches im Lauf der Zeit auf mehrere Haupt-Unterseiten mit eigenen Subdomains anwuchs. Das UI der Seiten gestaltete er anfangs noch grafisch mit Photoshop, später dank Frameworks mit HTML und CSS2. Anfangs lief das Projekt noch auf PHP, doch nachdem die Besucherzahlen in den 6-stelligen Bereich wuchsen wechselten Jakob und seine Partner das System zu Python – seitdem beschäftigte er sich nicht nur mit der grafischen, sondern auch technischen Seite von UI sehr ausführlich.

Shanghai, China

Schanghai, China

Verwirklichung in Asien

Nach dem Besuch des Festival de Cannes im Jahre 2005 entschloss sich Jakob – schon immer mit einem Faible für den fernen Osten – nach Shanghai in China zu ziehen. Von 2005 bis 2011 drehte 孟亚柯 (das is sein chinesischer Name) nicht nur für Firmen wie Porsche, Dell und Microsoft Imagefilme und Produktvideos, sondern eröffnete auch seine eigene Firma MK Media Productions, arbeitete an der deutschen, 12 Millionen Euro teuren Filmproduktion „John Rabe” mit, schoss Fotos für eine Ausstellung über Shanghai für das New York Skyscraper Museum und schrieb und führte Regie bei der Sergio Leone Hommage „The Way Of The Spur”, ein Martial Arts Spaghetti Western Spielfilm mit mehreren Kampfsportkünstlern und unter anderem Jon T. Benn, dem Bösewicht aus Bruce Lee’s „The Way Of The Dragon”.

Jakob and Tim filming "Souls of Zen"

Jakob und Tim drehen “Souls of Zen”

Vom Smog zur Saar

2011 zog Jakob mit Frau und Kind nach Saarbrücken und arbeitete für eine Weile als Video Producer. Unter anderem konnte er in dieser Zeit auch dank und mit Tim Graf den Dokumentarfilm „Souls of Zen“ realisieren, für welchen Jakobs Kameraarbeit beim Filmfestival Zürich für den „Golden Eye Award“ nominiert wurde. Musikvideos sowie Fernseh– und Kinowerbungen konnte er ebenfalls in der Zeit im Saarland umsetzen.

Lumia Hero

Lumia Hero

Influencer im Internet

Nicht ohne Grund wählte im Jahre 2014 Microsoft Jakob als einen Influencer für ihre Lumia-Handy Kampagne aus und lud ihn nach London ein: Schon seit Jahren ist Jakob stets an neuen Technologien und Möglichkeiten interessiert. Seine frühe Entdeckung von HDR brachte seine Bilder in das New Yorker Museum, seine flickr Bilder wurden hunderttausende Mal gesehen und auf anderen Webseiten wie CNN eingebunden, seine Passion für die medialen Künste verbreitet er stets euphorisch in seinen Social Media Kanälen, die tausende Follower verfolgen.

Zurück zu den Anfängen

2015 folgte konsequenterweise der große Schritt zurück ins Web, und die Produktion von Webseiten rückte wieder stärker in Jakobs Blickfeld. Seitdem hat er sein Kenntnis im Bereich von HTML5, CSS3 sowie UX/UI Design stark ausbauen und viele Webseiten umsetzen können – und tut dies bis heute.

Viel Spaß

So, mehr kann ich an dieser Stelle nicht an Info zusammenkratzen. Jetzt wünsche ich weiterhin viel Spaß beim stöbern, lesen, gucken… Freue mich natürlich immer über Feedback, unter Kontakt kann man sich mit mir unterhalten.

Danke, und bis später!