Jakob Montrasio https://jakob.montrasio.net Cinemaniac. Media Designer. Papa. Fri, 01 Mar 2019 14:16:08 +0000 de-DE hourly 1 https://i1.wp.com/jakob.montrasio.net/wp-content/uploads/2017/02/cropped-jmn.png?fit=32%2C32&ssl=1 Jakob Montrasio https://jakob.montrasio.net 32 32 2985833 Von Lightroom Classic zu Lightroom CC https://jakob.montrasio.net/2018/10/24/von-lightroom-classic-zu-lightroom-cc/ Wed, 24 Oct 2018 14:11:58 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=65401 Nachdem vor über einer Woche ein riesiges Creative Cloud Update erschien, welches unter anderem Adobe Xd, Photoshop und Illustrator mit tollen neuen Features versah, guckte ich mir nun endlich mal näher Lightroom CC an. Ich hatte es bei Erscheinen nur als Elements Version wahrgenommen und dachte, es sein eine “kleine” Version von der echten. Wie […]

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Nachdem vor über einer Woche ein riesiges Creative Cloud Update erschien, welches unter anderem Adobe Xd, Photoshop und Illustrator mit tollen neuen Features versah, guckte ich mir nun endlich mal näher Lightroom CC an. Ich hatte es bei Erscheinen nur als Elements Version wahrgenommen und dachte, es sein eine “kleine” Version von der echten. Wie hab ich mich geirrt…

Im Grunde macht Lighroom CC alles, was auch Classic macht, außer einer Sache mehr: Es synchronisiert alles mit dem Smartphone. Ja, alles. Fotos sowie deine Einstellungen an diesen. Dafür hat man erstmal 250 Gigabyte in der Adobe Cloud Platz, danach kann man Terrabyte-mäßig updaten. Das kann man jetzt hassen, aber es zwingt einen endlich mal dazu, ordentlich mit seiner Foto Library umzugehen und schlechte Fotos zu löschen – und vor allem den Quatsch ab und zu mal zu sichern und wegzuspeichern. Mir wird das gut tun, meine Classic Library spannt sich über ca. 8 externe Festplatten und fast 20 Jahre Fotos, völlig bescheuert.

Und die Vorteile, alles auf dem Handy zu haben, sind gigantisch: Ich kann beim pendeln Fotos bearbeiten. Mit meinen Lightroom Presets. Auch Upright gibt es, alle Features. Ich kann meine Huawei P10 Leica Photos als DNG speichern und – andersrum – auf dem Mac mit Lightroom bearbeiten. Was für ein Traum. Die Qualität ist hervorragend.

Hier sind Beispiele aus meinem Instagram  Feed:

Ist doch völlig irre, oder? Ich kann jedem nur raten, sich auch Lightroom CC mal anzusehen… Es öffnet völlig neue Möglichkeiten mit dem Handy.

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Open University: Einführungsmodul erfolgreich abgeschlossen https://jakob.montrasio.net/2018/09/19/open-university-einfuhrungsmodul-erfolgreich-abgeschlossen/ Wed, 19 Sep 2018 17:45:00 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=65381 Geschafft! Jetzt bin ich mit meinem ersten Modul durch. In dem Modul namens “Being an OU student” bekommt man grob beigebracht, wie es an der Open University läuft. Wie an einer echten Uni gibt es Hörsäle, an denen es Unterricht gibt, die via Adobe Connect live in die Welt geschaltet werden, so dass man auch […]

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Geschafft! Jetzt bin ich mit meinem ersten Modul durch. In dem Modul namens “Being an OU student” bekommt man grob beigebracht, wie es an der Open University läuft. Wie an einer echten Uni gibt es Hörsäle, an denen es Unterricht gibt, die via Adobe Connect live in die Welt geschaltet werden, so dass man auch live den Professor fragen stellen kann. Und wenn man den Termin nicht wahrnehmen kann, kann man es sich danach ansehen und fragen via Forum oder Email stellen. Sieht auf den ersten Blick alles echt clever gelöst aus. Aber das Studium beginnt erst am 6. Oktober, also warten wir mal noch, wie es dann unter Stress funktioniert.

Toll ist auch, wie die Bereiche getrennt sind, es gibt eine Bibliothek, ein Board für Designs zum angucken, bewerten und kommentieren, ein riesiges Hilfe-Center, und, und, und.

Neben der OU die Geld kostet, gibt es auch eine “kleine” Open University für lau, die einen Haufen spannende Kurse anbietet, ganz kostenlos, wie etwa die Codecademy.

Hier ist mein Profil dort: http://www.open.edu/openlearn/profiles/zx470044/achievements

Dort sieht man, welche Kurse ich erfolgreich abgeschlossen habe und noch ein paar andere Daten. Ich glaube das Profil von der bezahlten Uni kann man von außen nicht einsehen. Aber wenn es da mal spannend wird, mache ich ein paar Screenshots.

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Open University: Das Abenteuer beginnt https://jakob.montrasio.net/2018/09/18/open-university-das-abenteuer-beginnt/ Tue, 18 Sep 2018 20:47:17 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=65378 Es war einmal ein völlig beknackter 36-jähriger, der ein sechsjähriges Fernstudium an einer britischen Fernuniversität begann. Ich. Ja, irre, ich mache im hohen Alter jetzt einen Bachelor of Arts im Feld Design und Innovation. Wenn es denn alles klappt. Die Open University ist genial, finde ich: Sie hat es sich zum Ziel gemacht, dass dort […]

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Es war einmal ein völlig beknackter 36-jähriger, der ein sechsjähriges Fernstudium an einer britischen Fernuniversität begann. Ich. Ja, irre, ich mache im hohen Alter jetzt einen Bachelor of Arts im Feld Design und Innovation. Wenn es denn alles klappt. Die Open University ist genial, finde ich: Sie hat es sich zum Ziel gemacht, dass dort jeder studieren kann, no matter what. In Deutschland habe ich kaum eine gute Fernuni gefunden, geschweige denn mit gescheitem Bachelor Abschluss.

Und so geht es im Oktober los. Aktuell kämpfe ich mich durch das Einführungsmodul, welches alle Elemente der Webseite und der Online-Universität erklärt. Und jetzt bin ich an einer Stelle, da wird mir geraten, sinnvolle Inhalte aufzuschreiben. Und zwar in ein Word Dokument. Oder mit One Note. Oder auf einem Blog. Auf einem Blog! Ja den habe ich. Und plötzlich macht es wieder Sinn, dass ich diese Webseite über Jahre behalten habe, dass ich sie nie eingestampft habe. Ich werde hier meine Gedanken und Notizen zur Open University aufschreiben! So, dass ich sie mir gut merken kann, sie schnell nochmal durchlesen kann, und dass sie vielleicht dem einen oder anderen auch mal helfen. Aber ich finde es schon jetzt verdammt cool, mit so Modernen Ansätzen zu kommen. Gleich ein guter Eindruck.

Das erste Modul, welches die Uni erklärt, ist unfassbar hilfreich. Ist schon brutal viel Inhalt, den es gibt, und am Anfang wird einem ganz schwindelig vor lauter Linklisten. Aber wenn man sich mal durchgebissen hat, wirkt das ganze schon gar nicht mehr so wild. Sonden eher durchdacht, logisch gegliedert. Es ist halt völlig anders als an einer physikalischen Schule, aber alles ist gut gelöst, da hat jemand verdammt viel nachgedacht, wie er die Inhalt sauber übertragen bekommt.

Bin mal gespannt, wenn es im Oktober dann richtig losgeht, wie die anderen Studenten so drauf sind.

Geht bald weiter!

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Nikola verklagt Tesla – wegen angeblichem Truck-Technologie- und Design-Diebstahl https://jakob.montrasio.net/2018/05/02/nikola-verklagt-tesla-truck-technologie-und-design-diebstahl/ Wed, 02 May 2018 12:24:45 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=65352 Als würde Tesla nicht schon genug Probleme mit der Produktion des Tesla 3 haben, kommt jetzt auch noch eine Klage dazu: Die “Nikola Motor Company” verklagt die “TESLA, INC” wegen mehrerer Patentverletzungen, und arg ähnlich sehen sich die Trucks auch – man vergleiche nur den Tesla Semi oben mit dem “Original” von Nikola: Vom Design […]

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Als würde Tesla nicht schon genug Probleme mit der Produktion des Tesla 3 haben, kommt jetzt auch noch eine Klage dazu: Die “Nikola Motor Company” verklagt die “TESLA, INC” wegen mehrerer Patentverletzungen, und arg ähnlich sehen sich die Trucks auch – man vergleiche nur den Tesla Semi oben mit dem “Original” von Nikola:

Nikola Semi

Vom Design her würde ich Nikola spontan erstmal recht geben – die sehen sich schon in manchen Details verdammt ähnlich. Aber Nikola wirft Tesla noch deutlich mehr vor:

Nikola points to supposed similarities in the trucks’ front fenders, wraparound windshields, mid-entry doors, aerodynamic fuselage (with similar drag coefficients), and more as evidence that Tesla copied its design. It also claims that a recruiter for Tesla, Aaron Hoyos, tried to poach Nikola’s chief engineer just a few months after the startup unveiled its hydrogen semi truck, and that this is evidence that Tesla was aware of Nikola’s unique design features.

Nikola gibt es seit 2014, den Truck haben sie im Mai 2016 vorgestellt. Tesla seinen November 2017. Spannend, wie das wohl ausgehen wird?

Nikola will 2 Milliarden Dollar für alle Schäden haben.

Hier das beim Gericht eingereichte Dokument:

Via The Verge.

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Venom Trailer von der Comic-Con https://jakob.montrasio.net/2018/04/24/venom-trailer-von-der-comic-con/ Tue, 24 Apr 2018 15:03:10 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=65343 Holy Guacamole, jetzt müssen wir wohl doch über den Venom Trailer reden. Das sieht ja gar nicht mal so schlecht aus. Zwar ist das (anscheinend) leider wieder nur die Story von der Entstehung der Figur, wie man sie schon bei Spiderman und allen anderen Superhelden gesehen hat. Aber wenigstens ist jetzt endlich mal ein Antiheld […]

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Holy Guacamole, jetzt müssen wir wohl doch über den Venom Trailer reden. Das sieht ja gar nicht mal so schlecht aus. Zwar ist das (anscheinend) leider wieder nur die Story von der Entstehung der Figur, wie man sie schon bei Spiderman und allen anderen Superhelden gesehen hat. Aber wenigstens ist jetzt endlich mal ein Antiheld an der Reihe. Nun ja, nach Deadpool. Dennoch macht der Venom Trailer Lust auf mehr, muss ich gestehen. Zum Glück ist man bei Sony einsichtig geworden und cooperiert jetzt mit Marvel. Man merkt sofort, wie sich das auf die Qualität auswirkt, auch der letzte Spiderman war ja wieder ein Schritt nach vorne, nach dem vergurkten Reboot. Der erste Venom Teaser hatte mich eher von dem Film abgeschreckt, weil er so langweilig war – aber der letzte Shot jetzt, wow. Sieht cool aus.

Noch Hintergrund-Blabla vom Studio:

Regisseur Ruben Fleischer („Zombieland“, „Gangster Squad“) holte für die Verfilmung einer der schillerndsten und komplexesten Charaktere des Marvel-Universums einen beeindruckenden Cast vor die Kamera. Angeführt von dem Oscar-Nominierten Tom Hardy („Dunkirk“, „Mad Max: Fury Road“) stehen ihm Michelle Williams („Alles Geld der Welt“, „Manchester by the Sea“), Riz Ahmed („Star Wars: Rogue One“, „Four Lions“), Scott Haze („No Way Out: Gegen die Flammen“) und Reid Scott („Veep – Die Vizepräsidentin“) zur Seite. Produziert wird VENOM von Avi Arad („Ghost in the Shell“), Matt Tolmach („Jumanji: Willkommen im Dschungel“) und Amy Pascal („Spider-Man: Homecoming“). Für geballtes Storytelling zeichnen Scott Rosenberg („Jumanji: Willkommen im Dschungel“) & Jeff Pinkner („Der dunkle Turm“) sowie Kelly Marcel („Saving Mr. Banks“) und Will Beall („Aquaman“) verantwortlich.

Venom leckt sich ab dem 4. Oktober durchs Kino. Dann gibt es bestimmt noch eine Premiere am Tag der deutschen Einheit…

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Finaler Jurassic World 2: Fallen Kingdom Trailer https://jakob.montrasio.net/2018/04/18/finaler-jurassic-world-2-fallen-kingdom-trailer/ Wed, 18 Apr 2018 15:57:58 +0000 https://jakob.montrasio.net/?p=64654 Das hatte ich mir bei dem ersten Trailer schon fast gedacht, der Film geht anscheinend viel weiter, als man bisher sah. Doch bevor man sich den unten stehenden finalen Jurassic World 2: Fallen Kingdom Trailer ansieht, sollte man wissen, dass er in typischer Manier schon wieder viel zu viel zeigt. Wer, wie ich, mit Jurassic […]

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Das hatte ich mir bei dem ersten Trailer schon fast gedacht, der Film geht anscheinend viel weiter, als man bisher sah. Doch bevor man sich den unten stehenden finalen Jurassic World 2: Fallen Kingdom Trailer ansieht, sollte man wissen, dass er in typischer Manier schon wieder viel zu viel zeigt. Wer, wie ich, mit Jurassic Park aufgewachsen ist und sich über jeden neuen Dino Film wie blöd freut, der sollte sich zusammenreißen und den Trailer skippen. Ich verrate nur: Sieht gut aus. Jurassic Park trifft auf Alien Level gut sogar. Sind ja nur noch zwei Monate, bis man die Hühner Echsen endlich im Kino sehen kann.

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Auslöschung – Annihilation https://jakob.montrasio.net/2018/03/12/ausloschung-annihilation/ Mon, 12 Mar 2018 20:30:47 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=64182 Science Fiction ist für mich nach wie vor eines der spannendsten Genres des Kinos, wenn nicht sogar das Spannendste. Ich nehme jeden SciFi Film mit, der erscheint, und fange zumindest so gut wie jede SciFi Serie an, um zu sehen, ob sie mich in fremde Welten entführt. Manchmal klappt das und man wird mehr als […]

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Science Fiction ist für mich nach wie vor eines der spannendsten Genres des Kinos, wenn nicht sogar das Spannendste. Ich nehme jeden SciFi Film mit, der erscheint, und fange zumindest so gut wie jede SciFi Serie an, um zu sehen, ob sie mich in fremde Welten entführt. Manchmal klappt das und man wird mehr als nur belohnt: Von Serien wie Firefly, die voll magischer Figuren und Momente sind, über Filme wie Interstellar, die Emotionen in mir herauskitzeln, die ich vorher nicht kannte. Kein anderes Genre kann auch so viel Spaß machen wie SciFi, man denke nur an Filme wie Alien, zugleich einer der besten Horrorfilme aller Zeiten, oder den kürzlich gelaufenen The Martian, der auch als Komödie durchgehen könnte. SciFi ist ein fantastischer Sandkasten und lässt sich toll mit anderen Genres verschmelzen, Sunshine oder Solaris sollte man auch noch als Beispiele nennen. Auch Auslöschung zähle ich in Zukunft mit dazu.

Mal kurz das Rad neu erfinden

Und dann kommt ein Film wie Auslöschung daher, der im Original Annihilation heißt und so deutlich besser klingt, und es tatsächlich schafft, eine komplett neue Story zu erschaffen. Obwohl es erstmal gar nicht so frisch und neu klingt, wenn man es anreißt: 5 Frauen, zum Teil Wissenschaftler und zum Teil Militär, betreten eine Zone in den Südstaaten Amerikas, die von einer seltsamen Blase umgeben ist – “The Shimmer” in “Area X”. Alle bisher entsandten Teams kamen nicht zurück – bis auf einen einzigen Mann, schwer erkrankt. Dieses Team soll nun bis zum Ursprung der Blase vordringen und herausfinden, was es mit der Anomalie auf sich hat. Da bisher nur Männer entsandt wurden, rechnet man sich wohl größere Chance bei Frauen aus.

Neue Welten erkunden in einem SciFi Film sind, wie gesagt, jetzt nicht unbedingt neue Ideen. Aber was dann innerhalb der Blase passiert, schon. Und das will ich hier auf keinen Fall erzählen, denn es würde den Spaß daran rauben, zusammen mit den unwissenden Figuren auf die Reise zu gehen. Lieber möchte ich hier den Regisseur Alex Garland loben. Sein Drehbuch ist mutig und der dritte Akt des Filmes hat mir eine Gänsehaut beschert, wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Da fällt einem die Kinnlade runter. Der Film ist kein Actionfilm, aber wer Garlands fantastischen Ex Machina gesehen hat, dürfte das sowieso wissen. Auslöschung ist ein Thriller, der den Zuschauer zum Nachdenken anregt, der ihn mit ungemütlichen Situationen konfrontiert, um es sanft auszudrücken, die man so in der Welt des Kinos noch nie erlebt hat. Da kommt ein Monster drin vor, wobei es kein Monster im Sinne von einem Alien ist, ein plausibles Monster, dessen Existenz gar glaubwürdig erklärt wird – selten hat mich eine solche Kreatur so beängstigt, weil sie so durchdacht und plausibel ist. Eine wahrlich geniale Erfindung.

Die Auslöschung allen Makels

Und dann der dritte Akt – “The Lighthouse”. Ich saß auf der Kante meines Sofas und war wie erstarrt. Was er da für ein Finale erschaffen hat, das wird man nicht so schnell vergessen. In dem Showdown besonders zahlt es sich aus, Schauspielerinnen mit einem Kaliber wie Natalie Portman gecastet zu haben. Es ist eine der tiefgründigsten und subtilsten Szenen zugleich. Man muss es einfach gesehen haben. Aber auch der weitere Cast will genannt werden. Jennifer Jason Leigh spielt als Anführerin mit einer Ernsthaftigkeit und Wucht, Tessa Thompson spielt eine sanfte, feinfühlige Ärztin, Gina Rodriguez die Soldatin, die alles verstehen möchte und mit den wissenschaftlichen Erklärungen nicht zurecht kommt und Tuva Novotny, die gute Seele des Teams.

Fazit

Regie, Schauspieler, Drehbuch, Kamera, Effekte – alles von Feinsten.

Bevor ich vor lauter schwärmen die Erwartungen zu hoch drehe, einen kleinen Dämpfer gibt es dennoch. Teilweise sind die Szenen etwas langatmig und der Soundtrack etwas zu Indie für meinen Geschmack gewesen. Die Filmemacher waren ganz klar von dem Videospiel The Last Of Us inspiriert, welches Thematisch eine ähnliche Story hat und ziemlich genau den gleichen Mood wie der Film hat. Das ist nicht richtig negativ gemeint, denn The Last Of Us ist eins der besten Videospiele aller Zeiten. Aber dort gab es deutlich mehr Action, so dass die akustische Gitarre dort eine beruhigende Wirkung auf die strapazierten Nerven entfalten konnte, während sie bei Auslöschung eher müde und leicht deplatziert wirkt. Mehr von dem wirkliche krassen Score des dritten Aktes hätte ich mir auch in der Mitte des Filmes gewünscht. Aber das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau.

Dass man in Deutschland nicht die Chance hat, den Film im Kino zu sehen, ist schade. Er hat völlig irre visuelle Effekte und lebt von den Sets, in denen er spielt. Die beängstigende Landschaft mit den Sümpfen, fast wie ein Dschungel wirkend, entfaltet auf keinen Fernsehern nicht viel Wirkung. Ich habe mir den Film zum Glück über einen Projektor ansehen können und kann nur empfehlen, ihn sich so groß wie möglich anzusehen.

Es ist leider zu einer Seltenheit geworden, in der heutigen Flut an Angebot wahre Perlen zu finden. Auslöschung ist so eine. Unbedingt angucken.

Auslöschung ist ab sofort auf Netflix verfügbar.

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Shape of Water. https://jakob.montrasio.net/2018/03/12/shape-of-water/ Mon, 12 Mar 2018 05:00:40 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=64175 Nachdem mich der Oscar Gewinner des letzten Jahres La La Land bitter enttäuscht hatte, war die Hoffnung mit “Shape of Water – Das Flüstern des Wassers” endlich mal einen richtig guten Oscar Film zu bekommen, verdammt groß. Denn er ist ja schließlich von Ausnahmetalent Guillermo del Toro, der mit Mimic, Hellboy, Pans Labyrinth, Blade 2 und […]

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Nachdem mich der Oscar Gewinner des letzten Jahres La La Land bitter enttäuscht hatte, war die Hoffnung mit “Shape of Water – Das Flüstern des Wassers” endlich mal einen richtig guten Oscar Film zu bekommen, verdammt groß. Denn er ist ja schließlich von Ausnahmetalent Guillermo del Toro, der mit Mimic, Hellboy, Pans Labyrinth, Blade 2 und selbst Pacific Rim fantastische Kinounterhaltung gezaubert hat. Umso bitterer die Enttäuschung, wenn man dann nach der Hälfte des Filmes merkt, was für ein billiges Fischstäbchen man sich da gerade ansehen muss.

Es war einmal…

Es geht um eine stumme Putzfrau, die in einem mehr oder weniger geheimen Militärkomplex arbeitet und dort in den 50ern eben putzen geht, immer in der Nachtschicht. Ihre beste Freundin ist eine dicke Schwarze, die dauernd dem Rassismus dieser Zeit ausgesetzt ist und ihr bester Freund ist der homosexuelle Nachbar, der dauernd dem Rassismus dieser Zeit ausgesetzt ist. Dieses Team an Außenseitern, die dauernd dem Rassismus der Zeit ausgesetzt sind (in einem Jahr, in dem es dank Trump täglich um den Rassismus der aktuellen Zeit geht), wird Elisa Esposito, so heißt die gute Putzfrau, dabei helfen, mit einem geheimnisvollen Fischwesen, welches in Südamerika als Gott gehuldigt wurde, und nun in jenem geheimen Militärkomplex untergebracht ist und gefoltert wird, zusammenzukommen.

Wir fassen zusammen: Shape of Water – Das Flüstern des Wassers, der Film des Jahres 2018, ist eine Romanze zwischen einem Fischmann und einer stummen Putzfrau. Er spielt 1950. Zitiert dauernd andere, alte Hollywood Schinken. Und alle wichtigen Figuren in dem Film werden irgendwie… unterdrückt. So sehen Oscar-Formeln aus.

Natürlich gibt es ein paar komplett vorhersehbare Twists, das Ende des Filmes kann man sich schon nach dem ersten Akt denken, und es passiert auch sonst nichts wirklich überraschendes, wenn man sich auf die “interessante” Ausgangssituation einlässt. Keine Frage, technisch ist der Film trotz des geringen Budgets oberste Klasse, jedes Set strotzt nur so vor Atmosphäre und Vergangenheit. Und auch die Schauspieler sind fantastisch, allen voran Sally Hawkins, die wirklich fantastisch in ihre Rolle passt. Auch Michael Shannon kann wieder einmal auf voller Linie überzeugen, er ist einfach einer der ganz großen Darsteller Hollywoods und verdient viel mehr Aufmerksamkeit. Den Fisch sollte man auch wohlwollend erwähnen, er sieht fantastisch aus und wirkt sehr lebendig.

Shape of Water: Der leckerste Fisch ist immer noch der Schnitzel

Das Drehbuch von Shape of Water und vor allem das bizarre Tempo des Filmes jedoch machen all den Mühen den Garaus. In mehr als einer Szene erinnert der Film zudem noch an “Die fabelhafte Welt der Amélie” von Jean-Pierre Jeunet, von den Farben des Colorings aber auch von dem Verhalten der Hauptfigur. Für einen sonst so kreativen Einzelgänger wie del Toro doch etwas traurig, sich so sehr an Europa zu orientieren, statt wie an Mexiko, wie zuvor.

Spätestens ab der Mitte des Filmes ist man zu Tode gelangweilt. Erst wird man von der bestialischen Liebesgeschichte völlig überrannt – sie wird kaum erklärt und spielt sich in wenigen Minuten ab – und dann beginnt schon der Thriller Teil vom Film, der sich komplett unnötig auf die gesamte zweite Hälfte des Filmes zieht. Die Mitte des Filmes hätte der Anfang vom Showdown sein müssen, und die Entwicklung der Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren hätte deutlich mehr Zeit und vor allem erklärende Logik gebraucht.

Sehr schade, wieder mal komplett enttäuscht zu werden, aber so ist das Leben. Del Toro werde ich dennoch immer wieder eine Chance geben, denn er ist einer der Guten, die immer wieder komplett neuen Wind in die Segel blasen. Da verzeiht man ihm gerne eine Seegurke wie diese.

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Nie wieder nur ein einziges Zugabteil, nie wieder keine Klimaanlage https://jakob.montrasio.net/2017/07/21/nie-wieder-nur-ein-einziges-zugabteil-nie-wieder-keine-klimaanlage/ Fri, 21 Jul 2017 07:40:53 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63676 Heute pendel ich zum letzten Mal. Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach Ludwigshafen fahren. Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach St. Ingbert zurück fahren. Zum letzten Mal stehe ich am Gleis und hoffe, dass der Zug mit zwei Abteilen kommt und ich einen Sitzplatz bekomme. Zum letzten Mal muss ich beten, dass die […]

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Heute pendel ich zum letzten Mal.

Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach Ludwigshafen fahren. Zum letzten Mal muss ich 1h20 nach St. Ingbert zurück fahren. Zum letzten Mal stehe ich am Gleis und hoffe, dass der Zug mit zwei Abteilen kommt und ich einen Sitzplatz bekomme. Zum letzten Mal muss ich beten, dass die Klimaanlage funktioniert und ich nicht bei 40° am Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung sitzen muss. Zum letzten Mal muss ich das unverschämt teure saarVV Ticket benutzen, dass mich für eine Haltestelle im Monat dreimal so viel kostet wie das Job Ticket, mit dem ich 90% der Streck zurücklege. Zum letzten Mal muss ich immer eine Stunde warten, bis der nächste Zug kommt, wenn ein Meeting mal wieder zu lange war. Zum letzten Mal werde ich nervös nach einer Pushmeldung der DB Navigator App gucken, ob mein Zug ausfällt. Zum letzten Mal muss ich mir dummes Geschwätz von absoluten Vollidioten anhören. Zum letzten Mal werde ich irgendwo in der pfälzischen Pampa stehen bleiben und mir schwachsinnige Entschuldigungen vom Schaffner anhören müssen. Zum letzten Mal muss ich im Winter am offenen Bahnhof frieren.

Zum letzten Mal.

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Kampf der Kulturen https://jakob.montrasio.net/2017/07/12/kampf-der-kulturen/ Wed, 12 Jul 2017 08:06:57 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63655 Mal wieder eine typische Situation: Mann und Frau verstehen etwas völlig anders. Mann sieht weiß und Frau sieht schwarz. Yin und Yang. Der Kampf der Kulturen geht los. Und wieder einmal endet das ganze in einem gigantischen Streit, der sich den gesamten Abend einverleibt, bis man sich kurz vorm Schlafengehen versöhnt und Gute Nacht sagt. […]

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Mal wieder eine typische Situation: Mann und Frau verstehen etwas völlig anders. Mann sieht weiß und Frau sieht schwarz. Yin und Yang. Der Kampf der Kulturen geht los. Und wieder einmal endet das ganze in einem gigantischen Streit, der sich den gesamten Abend einverleibt, bis man sich kurz vorm Schlafengehen versöhnt und Gute Nacht sagt. Warum passiert das immer wieder, in sporadischen Abständen? Ist das normal? Ist das wichtig für die Beziehung, dass es manchmal so richtig knallt? Ich bin ein extrem ruhiger Mensch und hasse es, wenn es so einen Kampf gibt. Da wird jeder gesagte Satz fünfmal durchleuchtet und ad absurdum geführt, um den Inhalt gegen den Sprecher zu wenden. Absurd.

Missverständnisse gibt es immer wieder, besonders bei „internationalen“ Ehen – die Kulturen und Sprachen gehen so weit auseinander, dass teils komplett unterschiedliche Versionen von Geschehenem aufgefasst werden. Da wird man Rassist genannt, obwohl man sich sein ganzes Leben lang respektvoll gegenüber anderen Kulturen verhalten hat. Da bekommt man vorgeworfen, anderen nicht laut genug die Meinung zu sagen. Weil man es eben anders aufgefasst hat. Unendlich anstrengend. Und teils auch einfach unfair. Ich hasse es, mich über Kleinigkeiten aufzuregen.

Ich versuche immer wieder neue Wege zu finden, um so Kämpfe schnell zu beenden, doch meistens mache ich es nur noch schlimmer, als es schon war, oder zögere es unnötig in die Länge. Wahrscheinlich gibt es keine Medizin dagegen und man muss sich über einen stundenlangen Zeitraum abregen, bevor man wieder respektvoll und frei von Vorurteilen miteinander reden kann? Bleibt nur die Hoffnung, dass dieser Kampf der Kulturen nicht allzu häufig statt findet und die Eckpunkte abnehmen. Meine seelische Verfassung wäre dankbar dafür…

Worum es hier genau ging ist genauso unwichtig wie das Ergebnis des Streits. Es sind am Ende immer Bagatellen, wenn man darüber nachdenkt. Vielleicht sind diese Auseinandersetzungen einfach wichtig, um die Emotionen zu glätten?

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Warum immer gleich den ganzen Arm? https://jakob.montrasio.net/2017/07/11/warum-immer-gleich-den-ganzen-arm/ Tue, 11 Jul 2017 08:19:57 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63648 Ein extrem frustrierendes Erlebnis hatte ich am Wochenende: Ich war am aufräumen und grade dabei, vor dem Kofferraum unseres Autos große Pappkartons klein zu treten, um sie anschließend zu einer Papiertonne zu fahren – voll in den Umzugsarbeiten quasi. Da höre ich an der Kreuzung einige Meter entfernt ein Hupkonzert und dachte erst, es gäbe […]

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Ein extrem frustrierendes Erlebnis hatte ich am Wochenende: Ich war am aufräumen und grade dabei, vor dem Kofferraum unseres Autos große Pappkartons klein zu treten, um sie anschließend zu einer Papiertonne zu fahren – voll in den Umzugsarbeiten quasi. Da höre ich an der Kreuzung einige Meter entfernt ein Hupkonzert und dachte erst, es gäbe eine Hochzeit. Da stand jedoch ein großer Ford Transit oder etwas in der Größe, und bewegte sich nicht. Zwei Männer sprangen raus und versuchten, den Bus über die Kreuzung zu schieben, was nicht richtig gelang. Ein Mann eilte hinzu und half, ich wollte nicht dumm dastehen und kam hinzu, um auch zu helfen.

Gemeinsam schoben wir den Bus über die Kreuzung und parkten ihn an der Seite, 20 Meter oder so von meinem Haus entfernt. Die Männer bedankten sich in gebrochenem Deutsch und fragten, ob es in der Nähe eine Tankstelle gäbe. Der andere Helfer kam nicht aus der Gegend, also beantwortete ich die Frage – es war zu weit zum laufen, mindestens 2 Kilometer oder so. Die Tür vom Wagen ging auf und darin saßen tatsächlich zwei Kinder und ihre Mutter. Also bot ich dank Mitleid für die Kinder selbstverständlich an, zu helfen, und fragte, ob sie einen Kanister hätten, ich würde einen schnell zur Tankstelle fahren. Sie sprangen zum Kofferraum und hatten einen dabei. „Diesel“, „Diesel“ sagte der eine immer wieder.

Wir liefen zu meinem Auto und fuhren los. Da ich den Kofferraum voll Pappe hatte, konnte nur einer mitfahren. Das war rückblickend wirklich gut, glaube ich. Im Auto fragte ich, woher er kommen würden, „Ungarn“, und dass es nach „Bayern“ gehen würde. Eigentlich ging hier schon, ganz leise, meine innere Warnmeldung an. Warum würden die im Saarland stranden, wenn sie aus Ungarn kommend nach Bayern wollen? Seltsam. Vielleicht hat er sich versprochen, verfahren oder sonst was, dachte ich, oder es gab ein Missverständnis.

„Bitte, kein Geld!“

Dass es kein Missverständnis war, wurde klar, als er mir nach dem tanken in seinen Kanister erklärte, dass er kein Geld habe. Ich guckte auf die Zapfsäule. Und überlegte, ob ich jetzt einfach wegfahren sollte. Aber dann taten mir seine Kinder doch leid, und ich bezahlte das verdammte Benzin für ihn. 6 Euro, aber darum geht es nicht. Auf der Rückfahrt war mir klar, dass er mich grade unverschämt ausgetrickst hat, und ich wollte einfach nur möglichst schnell aus der Situation wieder raus, friedlich. Kaum zurück füllten sie den Tank und fragten, ob ich ihnen Geld für Essen und Trinken geben könnte. Ich nahm zwei Flaschen Wasser und gab jedem Kind eine, meine Frau brachte den Kindern noch ein bisschen Obst. Mehr ging nicht, jetzt ist aber gut, dachte ich.

Falsch, jetzt fragten sie mich, „wie weit ist es nach Bayern?“ – „Etwa 500 Kilometer, denke ich.“ – „Kein Benzin, kommst du Tankstelle, tanken?“ – „Nein, ich habe kein Geld.“ – „Nein, nein, kein Geld, Tankkarte!“ – „Ich hab kein Geld, ich hab keine Tankkarte. Nein.“ Jetzt wurde mir richtig klar, wie sie noch hilfreichere Leute als mich ausnahmen: Mit Tankkarten von Firmen. Jeder hat einen Freund oder Bekannten, der bei einer Firma arbeitet und eine Tankkarte hat, damit quasi kostenlos tanken kann. Die müssen also schon lange unterwegs sein, um zu wissen, was es gibt und wie man die richtigen Knöpfe drückt.

Ich sagte daraufhin Jiajia, sie soll zurück ins Haus gehen und die Tür abschließen, während ich in mein Auto hüpfte und die erste Fuhre Pappe wegbrachte, nachdem ich laut „Ciao“ gerufen hatte. Das war es, ich war raus. Aus sicherer Entfernung wartete ich noch und beobachtete, dass sie auch weg fuhren, ich wollte nicht, dass sie noch bei Jiajia klingeln würden oder so – passierte zum Glück nicht.

Was mich dennoch tierisch ärgert: Dass meine Gutmütigkeit durch so etwas total überreizt wird, und ich beim nächsten Mal bestimmt wesentlich defensiver helfen werde. Vorfälle wie dieser beschäftigen mich vielleicht auch viel länger als sie sollten, aber es macht mich einfach wütend. Wenn ich in so eine blöde Situation mit meiner Familie rutschen würde, wäre ich unendlich dankbar, wenn mir jemand helfen würde, und würde das auch zeigen. Aber dieses immer mehr, immer mehr, bis zur totalen Überspannung? Geht gar nicht.

Warum immer gleich den ganzen Arm packen, wenn einem die Hand gereicht wird?

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Bewerbungsschreiben via Google Autocomplete https://jakob.montrasio.net/2017/07/05/bewerbungsschreiben-via-google-autocomplete/ Wed, 05 Jul 2017 11:51:22 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63640 Ich fand die Idee so witzig, dass ich das auch machen wollte: CV Mein Name ist Earl Ich lebe in einer Welt voller Menschen die vorgeben etwas zu sein was sie nicht sind Telefon kaufen Email Account Ich bin geboren um dich zu lieben Familienstand: Ich bin verheiratet aber verliebt Ich bin eingeschlafen Sprachen sind […]

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Ich fand die Idee so witzig, dass ich das auch machen wollte:

CV

Mein Name ist Earl

Ich lebe in einer Welt voller Menschen die vorgeben etwas zu sein was sie nicht sind

Telefon kaufen

Email Account

Ich bin geboren um dich zu lieben

Familienstand: Ich bin verheiratet aber verliebt

Ich bin eingeschlafen

Sprachen sind meine Leidenschaft

Geschlecht: Bestimmen

Über mich: Texte für Profile

Ich kann gut mitmenschen umgehen

Ich kann nicht gut französisch sprechen auf französisch

Ich glaube dass uns Pizza retten kann

Ich glaube nicht dass die Gegner die damals noch gelacht haben heute auch noch lachen

Erfahrung: Wir kaufen dein Auto

Ich habe gelernt dass du niemanden dazu bringen kannst dich zu lieben

Bitte stellen sie mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis aus

Ich muss immer kaufen

Vielen Dank für die Blumen

 

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Ich bin ein Xennial, wie nett! https://jakob.montrasio.net/2017/07/05/ich-bin-ein-xennial-wie-nett/ Wed, 05 Jul 2017 07:47:18 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63633 Nachdem das Thema Xennial in den letzten Tagen immer wieder in meinem Facebook Feed aufgepoppt ist, hab ich mir es mal genauer angesehen und drüber nachgedacht – es ist vollkommen richtig: Als 82’er Jahrgang bin ich eigentlich weder Generation X, die die 80’er voll und ganz miterlebt haben noch ein Millenial, der die 90’er ohne […]

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Nachdem das Thema Xennial in den letzten Tagen immer wieder in meinem Facebook Feed aufgepoppt ist, hab ich mir es mal genauer angesehen und drüber nachgedacht – es ist vollkommen richtig: Als 82’er Jahrgang bin ich eigentlich weder Generation X, die die 80’er voll und ganz miterlebt haben noch ein Millenial, der die 90’er ohne die 80’er mitgenommen hat. Als 82’er habe ich das letzte Drittel der 80’er sowie die ersten zwei Drittel der 90’er in der Jugend mitgenommen – und just als das Internet und Digitalisierung kam, habe ich mich da reingewurschtelt. Analoge Kindheit, digitale Jugend könnte man sagen. Das beste von zwei Welten!

Schön war dieses Zitat bei einem Mashable Artikel:

Es war eine einzigartige Erfahrung. Du hattest eine Kindheit und Pubertät ohne den Druck der sozialen Medien und Smartphones. Es war eine Zeit, in der man sich über die Telefonleitung zuhause mit Freunden verabredete und dann zu einer gewissen Zeit an einem bestimmten Ort sein musste, um sich zu treffen.

Die Xennials, zu denen ich mich zählen darf, sind zwischen 1977 und 1983 geboren – ein Zeitraum von nur sechs Jahren, aber diese machen einen großen Unterschied. Wir waren die Brücke zwischen Generation X und den Millenials, zwischen analogen Tonträgern und der ersten DSL Leitung.

Die Generationen neben den Xennial

Ab Mitte der 60’er bis Anfang der 80’er gab es die Generation X. Diese Generation hatte die ersten Videospiele, die ersten Arcade-Salons und wuchs komplett ohne Handys und Computer auf.

Die Millenials sind zwischen 1984 und der Mitte der 90’er geboren. Für sie sind Handys und inzwischen Smartphones so normal wie ein PC zuhause. Sie haben WhatsApp und ICQ zu dem gemacht, was es ist (oder mal war).

Für Menschen ab Mitte der 90’er ist es völlig normal, mit dem Internet aufgewachsen zu sein – sie kennen es gar nicht anders. Man nennt sie Generation Z.

Vergleich zwischen einem Xennial und seinem Kind

Schon witzig, wenn man darüber nachdenkt, wie man aufgewachsen ist, und sich dann mit den eigenen Kindern vergleicht. Meine Tochter darf nur relativ selten das iPad benutzen oder fernsehen, wir sind da relativ streng, wenn ich das mit anderen Eltern vergleiche. Vermutlich reflektiere ich meine Erziehung, ich durfte auch nicht den ganzen Tag lang Gameboy spielen, nach ein paar Stunden nahm meine Mutter mir das Gerät weg und schickte mich raus. Dann ging ich halt mit Julius oder Emmanuel in den Wald spielen. War völlig okay. Aber manchmal sind Freunde von Emily da, die kaum eine halbe Stunde ohne mediale Unterstützung durchhalten und dann Emily anstiften, uns nach fernsehen zu fragen. Ziemlich unglaublich. Nach ein paar Stunden ist das okay, aber nach nur einer?

Wir haben uns früher gelangweilt, im Zimmer immer wieder Comics und Bücher durchgelesen, unsere lange ersparten CDs und Kassetten immer wieder gehört… Heute gibt es alles auf Abruf, mit einem Klick, man muss auf nichts mehr warten und wird immer ungeduldiger, scheint mir. Eine Entschleunigung ist da manchmal wirklich total wichtig. Und meine Eltern waren sehr streng, was MTV anging – nicht alle Musikvideos sind schließlich kinderfreundlich. Wenn Emily dann vom Spielen bei einer Freundin nach Hause kommt und vor dem Spiegel „sexy“ Tänze macht, weil sie sich da auf dem iPad der Freundin (!) Musikvideos angesehen haben, ärgert mich es, dass andere Eltern so fahrlässig mit dem Thema umgehen. Und wer bitte gibt seinem Kind vor dem Gymnasium ein eigenes Tablet? Ziemlich irre. Auf der anderen Seite habe ich mit 6 oder 7 auch einen Gameboy bekommen, aber da gab es nicht wirklich Inhalte für deutlich ältere drauf. Dann sollte man wenigstens eine Sperre einbauen, die YouTube blockiert bzw. solche Inhalte ausfiltert. Man muss sich doch mit sowas auseinandersetzen, bevor man es blind dem Kind in die Hand drückt!

Da fällt mir ein, was eigentlich als nächstes kommt? Ist Emily noch ein Millenial, oder wird sie zur Generation VR gehören?

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Die Ruhe vor dem Sturm https://jakob.montrasio.net/2017/07/04/die-ruhe-vor-dem-sturm/ Tue, 04 Jul 2017 08:00:33 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63628 Ich muss dieses grausame Pendeln nur noch für ein paar Tage aushalten, dann war es das endlich. Kaum zu glauben, dass ich jeden Tag fast 300 Kilometer hin- und herfahre. Es zehrt an den Kräften und zermürbt einen zunehmend. Zwar ist es keine verlorene Zeit, da ich immer was arbeiten kann, aber es stresst irgendwie […]

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Ich muss dieses grausame Pendeln nur noch für ein paar Tage aushalten, dann war es das endlich. Kaum zu glauben, dass ich jeden Tag fast 300 Kilometer hin- und herfahre. Es zehrt an den Kräften und zermürbt einen zunehmend. Zwar ist es keine verlorene Zeit, da ich immer was arbeiten kann, aber es stresst irgendwie trotzdem. Von der neuen Wohnung aus sollte ich jeden Tag theoretisch eine Stunde mehr Zeit am Tag haben. Eine ganze Stunde! Das ist viel wert. Dann geht es endlich wieder los mit Fitness, mit meinem Bro Julius habe ich schon eine Gym-Partnerschaft vereinbart. Ich habe eine zeit lang mit Fabian immer im McFit in Saarbrücken trainiert und das tat mir auch sehr gut, psychisch und physisch. Zurück in die alten, goldenen Zeiten! Das Ziel ist es, bis nächste Ostern, wenn wir nach Jahren endlich mal wieder nach China fliegen, fit zu sein und ordentlich auszusehen. Damit ich mir auch ein paar nette Kleider mitnehmen kann… Und schneidern lassen kann.

Wir haben schon ein paar Pläne für die nächsten Monate gemacht, aber noch wissen wir ja gar nicht, wie schön es in der neuen Heimat sein wird. Langfristig ist eine eigene Immobilie sicherlich auch ein Ziel, aber ich werde mich da gar nicht unter Druck setzen. Wir lassen uns Zeit und gucken erstmal, was die nächsten paar Jahre mit sich bringen. Im Moment ist es dank der Kredite sowieso fast unmöglich, sich eine gescheite Immobilie zu kaufen, es ist ja nichts auf dem Markt. Zwar zahlt man mehr, wenn die Kredite teurer sind, aber wenigstens bekommt man dann was gescheites für sein Geld.

Bis dahin wird das Mieten die erste Wahl sein.

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Kompaktkameras 2017 – Die Qual der Wahl: Mit eingebauter (Zoom-)Linse oder mit Wechselobjektiven? https://jakob.montrasio.net/2017/06/26/kompaktkameras-2017-die-qual-der-wahl-mit-eingebauter-zoom-linse-oder-mit-wechselobjektiven/ Mon, 26 Jun 2017 11:42:21 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63620 Nachdem ich im letzten Toskana Urlaub meine Nikon D2x samt mehrere Linsen dabei hatte, merkte ich, dass es mir zunehmend lästig wurde, immer so viel Equipment rumzuschleppen, zumal ich eigentlich nur noch zum Spaß fotografiere. Darum hab ich gestern meine Nikon D2x auf eBay gestellt, sowie drei weitere Linsen in anderen Auktionen, und damit angefangen, […]

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Nachdem ich im letzten Toskana Urlaub meine Nikon D2x samt mehrere Linsen dabei hatte, merkte ich, dass es mir zunehmend lästig wurde, immer so viel Equipment rumzuschleppen, zumal ich eigentlich nur noch zum Spaß fotografiere. Darum hab ich gestern meine Nikon D2x auf eBay gestellt, sowie drei weitere Linsen in anderen Auktionen, und damit angefangen, Kompaktkameras und Systemkameras zu recherchieren. Der Einfachheit halber schreibe ich nur noch Kompaktkameras, meine aber auch Systemkameras, Bridgekameras und wie man sie noch nennen will. Vielleicht hilft mein Text hier ja dem einen oder anderen auch bei der Wahl.

Es gibt drei Arten von Kompaktkameras, die in Frage kommen könnten: Kompaktkameras mit austauschbarer Linse, Kompaktkameras mit fest eingebauter Zoomlinse und Kompaktkameras mit eingebauter Festbrennweite.

Kompaktkameras mit eingebauter Festbrennweite

Letztere sind mit Abstand am teuersten: Da die Kameras absolut perfekt auf eine einzige Brennweite abgestimmt werden, stecken die Hersteller oft einen Haufen Geld in die Qualität und veröffentlichen dann Kameras wie die Fujifilm X100F für 1.400€ oder RX1 von Sony für 2.800€ oder die Leica Q für 4.400 €. Man sieht schon am Preis dass sich diese Modelle ehre an wohlhabende oder aber (semi-)professionelle Fotografen richten. Sie sind das Nonplusultra, wenn man genau weiß, was man will. Letztendlich würde mich eine einzige Brennweite jedoch zu sehr einschränken, als dass ich so viel Geld für „nur“ einen Look ausgeben würde, da ich doch ein bisschen Flexibilität wahren möchte. Die einzig günstige Kamera in dem Bereich ist die GR II von Ricoh für etwas mehr als 550€.

Kompaktkameras mit eingebauter Zoomlinse

Hier sieht die Welt preislich schon ganz anders aus, da es sich um einen Massenmarkt handelt. Es gibt tolle Kameras in jeder Preisregion, aber natürlich mit immer weniger Features oder Qualität, je günstiger es wird. Nennenswert sind die RX100 V von Sony für knapp 1.000€ oder die Panasonic LUMIX LX100 EGS für 550€ oder aber die Panasonic LX15 EG-K mit noch besserem Objektiv für 600€. Bei keiner dieser Kameras macht man was falsch! Man muss nur bedenken, dass diese Kameras nach ein paar Jahren obsolet sein werden.

Kompaktkameras mit Wechselobjektiven

Wir kommen in der sinnvollsten Kategorie an. Warum? Weil man sich in dieser Klasse über die Jahre hinweg ein Repertoire an Linsen aufbauen kann, und bei Bedarf einfach nur das Kameragehäuse wechseln muss. Die Investition am Anfang ist höher, da man zum einen das Kamera-Gehäuse selbst und zum anderen mindestens mal eine Linse kaufen muss. Aber langfristig gesehen ist es das beste, was man machen kann. Jedoch sollte man sich bewusst machen, dass wenn man sich für einen Anschluss entschieden hat – sei das eine von Nikon, Canon, Sony oder micro FourThirds – man „für immer“ mit diesem Anschluss zusammen sein wird. Es ist ein bisschen wie eine Eheschließung, bis eine neue Technologie uns scheidet…

Ein Ring, um sie zu binden

Hier ist die Auswahl allein wegen dem Anschluss schon schwieriger als in den anderen beiden Kategorien. Hier jetzt alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Anschlüsse und Anbieter zu beschreiben würde meinen zeitlichen Rahmen sprengen. Das soll jeder für sich selbst recherchieren. Ich für meinen Teil bin zu dem Entschluss gekommen, wieder zu micro FourThirds zurückzugehen. Zurück, da ich vor ein paar Jahren schon mal eine Olympus Pen hatte und mit dieser extrem zufrieden war, solange ich genug Licht hatte. Das tolle an m4/3 ist, dass auch viele andere Anbieter Objektive für dieses Format anbieten, etwa Voigtländer, extrem teure Zeiss Linsen gibt es, sowie richtige Knaller von Panasonic und natürlich Olympus selbst.

Da mir die Olympus Pen PL-2 damals so gut gefiel habe ich mir die aktuellen Olympus Modelle angesehen und voller Entzücken die Olympus Pen F entdeckt.

Die Olympus Pen F

Die Olympus Pen F wird meine neue Kamera werden. Sie ist nicht nur die ästhetischste Kamera von dem ganzen Haufen, sie hat auch ein paar fantastische Eigenschaften: Vorne gibt es einen Dial für verschiedene Farbstile wie Monochrome oder Pastell – was auch immer man daraus machen will, denn diese lassen sich frei programmieren. Mit einer Dual-Speicherung von JPEG und RAW hat man dann zum einen ein sofort Instagram-bares Foto, welches man per WLAN oder NFC aufs Handy ziehen kann, und für die spätere Bearbeitung ein RAW mit allen Daten. Hammer.

Weiterhin beschreiben alle Reviews immer wieder, dass sich die Tasten dank der Qualität nicht verstellen. Auch das ist ein Killerfeature, wenn man mal eine solche Kamera besessen hat. Ich weiß noch, wie oft sich bei meiner Leica X1 die Rädchen beim rein- und rausholen aus der Tasche verstellt haben. Das klingt vielleicht nicht so wichtig, aber wenn man vor jedem Foto erst kontrollieren muss, ob die Einstellungen noch so wie vorher waren, nervt das brutal.

Passende Objektive

Jeder Fotograf weiß: Es ist weniger die Kamera und mehr die Linse, die das Foto letztendlich ausmacht. Darum sollte man besonders in diesem Bereich viel überlegen, was man denn vor allem fotografieren will. Wenn man hauptsächlich Menschen fotografiert, sollte man sich eine Festbrennweite um die 50mm mit viel Tiefenschärfe anschaffen, hier empfiehlt sich die Olympus M.Zuiko Digitale ED 45- mm f/1.8 für 325€. Eine brillante Linse für Portraits.

Falls man eher auf Landschaften oder Street Photography steht, braucht man etwas weiteres, unter 35mm. Auch hier gibt es Knaller im Angebot: die Panasonic 25mm für 175€ oder Samyang 12mm F2.0 für 370€ oder die Olympus ED 9-18mm 4.0-5.6 für 555€.

Wer, so wie ich, erstmal nicht wieder gleich mit einem Haufen Linsen durch die Gegend rennen will, kann sich auch eine gescheite Zoomlinse kaufe. Es gibt sogar ein paar Pancake Zoomlinsen. Gute Werte haben die Olympus M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ für 300€ oder die Panasonic Lumix G X Vario Standardzoom 12-35mm F2,8 für 950€.

Da ich nicht unter Zeitdruck stehe, werde ich jetzt erstmal eine Weile den Markt beobachten und immer wieder bei eBay reinschnuppern, bevor ich zuschlage. Bei myDealz gibt es manchmal auch Hinweise auf günstige Angebote, wobei Kameras von Olympus eher weniger auftauchen. Olympus selbst bietet bis Mitte Juli noch ein Bonus-Programm an, über welches man ein paar Euro für diverse Linsen und Bodys zurückbekommen kann. Link: bonus.olympus.eu

Sobald ich meine Pen F irgedwie und irgendwoher bekommen habe, werde ich eine ausführlichen Testbericht schreiben.

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Schlechtes UX/UI: Just Cause 3 – auch Videospiele sollten sich Mühe geben https://jakob.montrasio.net/2017/06/24/schlechtes-uxui-just-cause-3-auch-videospiele-sollten-sich-muhe-geben/ Sat, 24 Jun 2017 10:25:22 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63579 Je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt – in diesem Fall UX/UI, also die User Experience, die Benutzererfahrung und User Interface, also die Bedienoberfläche – desto mehr achtet man auf diese Elemente auch in anderen alltäglichen Dingen, wie DVD Playern, Klimaanlagen im Auto oder eben Games. Ich habe mir vor kurzem Just Cause 3 […]

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Je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt – in diesem Fall UX/UI, also die User Experience, die Benutzererfahrung und User Interface, also die Bedienoberfläche – desto mehr achtet man auf diese Elemente auch in anderen alltäglichen Dingen, wie DVD Playern, Klimaanlagen im Auto oder eben Games. Ich habe mir vor kurzem Just Cause 3 im Playstation Store gekauft, es war im Angebot (ich kaufe fast nur noch Spiele zu 1/3 vom Preis). Es hat schon 2, 3 Jährchen auf dem Rücken, macht aber einen irren Spaß.

Man spielt Rico Rodriguez, und genauso kitschig wie der Name ist wird auch die Story gesponnen: Nachdem man vorher anderswo „gearbeitet“ hat (ich hab die Vorgänger leider nicht gespielt) kehrt man in seine Heimat zurück – nur um zu sehen, dass ein irrer Diktator das Land übernommen hat. Das kann man natürlich nicht auf sich sitzen lassen…

Big badaboom!

Bang Boom Bang

Während andere Spiele wie etwa Far Cry 3 und 4 oder Metal Gear Solid: Phantom Pain, ich sage mal: ähnliche Stories und Welten haben, in denen man sich Station von Station durchkämpfen und die Schauplätze von den Bösen befreien muss, so geht Just Cause 3 in einer Hinsicht einen völlig anderen Weg: Man muss alles, mit möglichst viel Lärm, in die Luft sprengen. Wer auf Schleicher-Shooter steht ist hier im falschen Spiel. Wie ein tasmanischer Teufel wirbelt man durch gegnerische Basen und wirft Granaten um sich während man parallel mit Bazooka sogenannte „Chaos Objects“ in die Luft sprengt und sich mit einem Enterhaken von Wand zu Wand reißt, oder Gegner damit durch die Luft kickt.

Ich beschreibe das so ausführlich um auch gleich auf das Problem der Macher hinzuweisen. Es gibt eine Unmenge an Möglichkeiten: Laufen, springen, schießen, nachladen, Enterhaken abschießen, Granaten werfen, Jetpack anmachen, Waffen auswählen, Karte bzw. Menü aufrufen, und, und, und. Man kann auch vom Jetpack-Wingsuit auf einen Fallschirm wechseln und hat dann nochmal andere Waffen als vorher, die auf anderen Tasten aktiviert werden.

Man braucht wirklich eine Weile, bis man die komplexe Steuerung verinnerlicht hat. Der Playstation Kontroller hat neben den zwei Analog Pads 14 weitere Knöpfe: Links das Kreuz mit vier Buttons, rechts vier runde Buttons, oben die vier L- und R-Tasten sowie die Analog Pads, die man drücken kann.

UX

Push the Button

Oh, du willst die Steuerung sehen? Welche denn?

So eine Armada an Knöpfen muss man sich für über 10 Fahrzeuge merken.

Und all diese Knöpfe sind irgendwie belegt. Wenn man das Optionsmenü aufruft, um die Controller-Belegung zu sehen, bekommt man nicht als erstes den Controller zu sehen, sondern eine Auswahl, welchen Controller: Den, wenn man läuft? Wenn man rennt? Vom Autofahren? Den im Panzer? Beim Helikopter fliegen? Den im Flugzeug? Im motherfucking Mech? Man muss erstmal zehn verschiedene Controller-Modi lernen, bevor man die Fahrzeuge wirklich beherrscht. Wahnsinn.

Grausame Shortcuts

Es muss eine abartige Herausforderung gewesen sein, diese Anzahl an fahrbaren Gegenständen und fahrzeuglosen Zuständen alle unterzubringen. Da werden sich ein paar Profis tagelang den Kopf drüber zerbrochen haben. Und trotzdem passiert immer wieder das gleiche: Ich bin zu weit vorgeprescht und mein Bild wird langsam farblos. Das heißt, ich gehe bald drauf, wenn ich mich nicht verstecke und kurz meine Energie zurückkehren lasse. Also will ich mich mit dem Enterhaken auf L1 wegreißen. Doch in der Hektik des Gefechts drücke ich aus Versehen R1 und BOOM detoniert eine Granate direkt vor mir, weil ich nah einer Wand stand. Tot. Manche Missionen sind knackig schwer und da ist es maßlos frustrierend, wegen so einem Fehler zu sterben. Noch ein Beispiel. Ich sitze in einem Mech und ein Panzer kommt angerast und ballert auf mich ein. Er ist zu nah, als das ich nicht Schaden nehmen würde, also will ich mit dem Maschinengewehr draufhalten und keine Rakete abfeuern. BOOM, falscher Knopf, Mech kaputt.

Es macht ein bisschen den Flow kaputt. Wenn man hier noch ein bisschen weiter gedacht hätte, wären die Knöpfe so verteilt worden, dass man nicht ab und zu so fatale Fehler machen würde. Wäre hier ein UX Spezialist an Bord gewesen, hätte er die Belegung so gemappt, dass nie zwei verwechselbare Knöpfe nebeneinander gelegen hätten…

Einloggen. Dann laden. Warum?

Erstmal einloggen (ca 30 Sekunden)…

…dann laden (weiter 30 Sekunden). Parallel? Nö.

Ein weiterer Zeitfresser ist das simple Starten des Spiels. Sobald ich auf dem Titelbildschirm X drücke, um das Spiel zu starten (was schon bescheuert ist), und dann „Spiel fortsetzen“ auswähle, kommt ein Einloggen-Bildschirm. Ich habe eine 200 Mbit Leitung mit tollen Ping und trotzdem sind die Server von Square Enix so langsam, dass es etwa eine halbe Minute dauert, bis ich eingeloggt bin. Und was kommt dann? Danach erscheint der Ladebildschirm des Spiels. Warum wird man nicht parallel eingeloggt und das Spiel geladen? So ein Schwachsinn.

UI

Nicht nur das UX, auch das UI ist konfus

Die Karte des Spiels.

Trend vieler aktueller Spiele ist es zudem, möglichst viel Text und Info auf dem Bildschirm unterzubringen. Und dann entscheiden sich die Studios dafür, die Schriftart so klein zu machen, dass alles auf den Schirm passt. Sitzen denn die meisten Casual Gamer, also der Hauptteil der PS4 (Pro) Benutzer, nur einen halben Meter vor dem Fernseher? Oder sitzen sie wie normale Menschen drei Meter vom Fernseher entfernt? Mehrmals musste ich aufstehen um kleine Texte zu lesen, die wichtig waren, um im Spiel weiterzukommen. Das hatte ich bei MGS:PP auch schon. Auf Webseiten sieht man ja den Trend zu größeren Schriftarten, um die Lesbarkeit auf kleinen Displays zu erhöhen. Auf dem Screenshot oben kann man alles relativ gut lesen. Ich verkleinere ihr mal, so dass er von der Größe her besser passt:

Und, immer noch gut lesbar? Ich sitze etwa zweieinhalb Meter von einem normal großen Full HD TV entfernt und bekomme das kaum entziffert. Die Hauptmenü-Punkte kann man klar lesen, aber bei dem Text untendrunter wird es schon schwierig.

Just ‘cause we didn’t care

Stimmt, das Menü gibt es ja auch noch.

 

Bei Just Cause ist auch die Menüführung eine kleine Katastrophe. Das fängt schon damit an, dass es zwei Menüs gibt. Ja, zwei. Das eine wird über die Option Taste aufgerufen und hat die Settings im klassischen Sinne: Schwierigkeit, Audio, etc. – keine kurzfristig relevanten Einstellungen, sondern Grundsatzeinstellungen. Das andere Menü, das wichtige, dass man wegen der Karte dauernd aufmachen muss, hat wiederum eine Armada an Tabs. Sinnvollerweise ist der Start-Tab die Karte, auf die man regelmäßig blicken muss. Wenn man jedoch auf einen anderen Tab navigiert hat und das Menü schließt, erscheint dieser Tab beim nächsten Aufruf wieder – und man muss manuell zur Karte zurück-tabben.

Menüs, MENÜS, MENÜÜÜÜÜSSSSS!

Macht auf Papier Sinn, ist aber in der konstanten Anwendung unnötig und verbraucht einfach viel Zeit. Saudumm gelöst ist auch, dass die Tabs Untertabs haben, so dass man mit R1 bzw. L1 durch die Tabs navigiert und dann innerhalb eines Tabs mit R2 bzw. L2 die Unterpunkte aufruft. Es ist anstrengend! Vielleicht gibt es keine bessere Lösung, mag sein. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass hier statt Untertabs ein scrollen mit dem Kreuz oder so angenehmer und sinnvoller hätte sein können.

Komm schon Rico, da geht noch mehr UX/UI

Hey Mann, ich bin ein Pfau, ihr müsst mich fliegen lassen!

Weltweit legen sich Firmen ins Zeug, um das Internet zu verbessern, um die immer normalere Lebensweise mit dem Netz zu verbessern. Navigationen werden optimiert, Flows verbessert, Größen angepasst, statt Pixel werden Moleküle benutzt – dadurch ist der gegenwärtige Trend mit UX/UI Optimierung ja so groß geworden. Und Spiele, die sich Millionenfach verkaufen, die tagtäglich von zig Spielern stundenlang benutzt werden?

Warum ist der UX/UI Trend bei AAA-Videospielen noch nicht angekommen?


Zockst du auch im PSN? Freue mich über Freunde:

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Geburtstag! 35, und kein Jahr schlauer https://jakob.montrasio.net/2017/06/18/geburtstag-35-und-kein-jahr-schlauer/ Sun, 18 Jun 2017 16:33:56 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63518 Und wieder ein Jahr rum. Es geht so schnell. Ein Geburtstag jagt den nächsten. Bin gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Emily kam vor einem Jahr in die Schule, das hat super geklappt bisher, auch wenn sie sich bei den Hausaufgaben mehr Mühe geben könnte… Die Lehrerin hat aber ganz klar gesagt, dass sie weit […]

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Und wieder ein Jahr rum. Es geht so schnell. Ein Geburtstag jagt den nächsten. Bin gespannt, was dieses Jahr bringen wird. Emily kam vor einem Jahr in die Schule, das hat super geklappt bisher, auch wenn sie sich bei den Hausaufgaben mehr Mühe geben könnte… Die Lehrerin hat aber ganz klar gesagt, dass sie weit vorne mit dabei ist und wir uns null Sorgen um sie machen sollen. Okay. In diesem “Zeugnis” – ohne Noten – war sie auch nur durchaus positiv bewertet. Ich denke, dann wird sie den Anschluss in der neuen Klasse in Heidelberg problemlos meistern.

Jiajia sitzt neben mir und schreibt tapfer an ihrer Bachlorarbeit. Ab August arbeitet sie in Darmstadt, auch hier alles super. Es war eigentlich ein sehr gutes Jahr, alles lief genau nach Plan, nur das Pendeln fing dann doch stark an zu nerven. Aber den einen Monat halte ich es definitiv noch durch.

FFXV FTW

Der Geburtstag selbst verlief angenehm unspektakulär dieses Jahr. Emily hat sich ein neues Happy Birthday Lied ausgedacht und mich damit geweckt, das war total süß. Mittags sind wir bei L’Osteria in Saarbrooklyn lecker Pizza essen gegangen. Das war dann wohl unser letztes Mal dort? Und Jiajia hat mir zum Geburtstag ein PS4 Spiel geschenkt, da hab ich mir Final Fantasy XV geschnappt, das war beim Media Markt im Angebot. Ich hab noch nie ein Game der Reihe gespielt, bin mal gespannt, wie das ist. Aber ich warte damit bis nach dem Umzug, das ist ja so ein episch langes Teil, keine Lust das mittendrin zu unterbrechen.

 

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Schlaflose Nächte #2 https://jakob.montrasio.net/2017/06/14/schlaflose-nachte-2/ Wed, 14 Jun 2017 08:56:26 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63497 Es ist nicht nur die Temperatur des Sommers, die mich schlecht schlafen lässt. Es sind die vielen Dinge, die unangenehm im Hinterkopf herumschwirren und an mir nagen. Ich habe gelesen, dass es befreiend sein soll, sich so Probleme vom Leib zu schreiben – vielleicht hilft diese Notiz mir ja dabei. Gestern habe ich das schon […]

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Es ist nicht nur die Temperatur des Sommers, die mich schlecht schlafen lässt. Es sind die vielen Dinge, die unangenehm im Hinterkopf herumschwirren und an mir nagen. Ich habe gelesen, dass es befreiend sein soll, sich so Probleme vom Leib zu schreiben – vielleicht hilft diese Notiz mir ja dabei. Gestern habe ich das schon mal getan, heute mache ich es nochmals. Es ist das gleiche Gefühl, dass ich auch habe, wenn ich kurz vor einer Reise bin: Die Angst, die Ohnmacht, ein Gefährt zu verpassen, etwas vergessen zu haben, irgendwie auf ein Problem zu stoßen… Wie eine Phobie, doch gleichzeitig liebe ich das reisen. Und so sehr ich auch meinem Kopf klar zumachen versuche, dass alles in Ordnung ist, dass ich alles in den Koffern gepackt habe, dass ich genug Zeit eingeplant habe, um ans Ziel zu kommen – trotzdem habe ich immer diese Angst bei mir. Es ist total seltsam.

Und jetzt habe ich das gleiche Gefühl wegen dem Umzug, ich kann mich nicht beruhigen, es nagt täglich an mir, weil es noch nicht vorbei ist. Sobald es rum ist, habe ich all den Schmerz und die Angst davon vergessen. Aber zu dem Punkt muss ich erstmal kommen. Vielleicht ist es auch die Menge an Arbeit, die noch vor mir liegt, die mir Angst macht – so viel zu packen, so viele Möbel auseinanderzubauen, so viele Sachen auszusortieren und wegzuwerfen. Die Kündigungen, die ich noch an die Energiewerke, den Internet-Dienstleister und so weiter schicken muss, den Umzugswagen, den ich organisieren muss, die Leute klar machen, die beim umziehen helfen, … Und mit der Bank reden, denn der Verkauf unseres Hauses scheint sich in die Länge zu ziehen, und eine doppelte Belastung mit Wohnung in Heidelberg und Abzahlung des Hauses schaffen wir nicht parallel.

Games beruhigen mich

Es nervt mich auch, dass ich nicht vorpreschen kann und schon mal so viel wie möglich einpacken kann, denn das habe ich bereits getan. Ich habe schon so ziemlich alles eingepackt, was ging, jetzt muss ich noch die Keller ausmisten und den Rest vom Dachboden schaffen, noch mehr Umzugskartons beschaffen und packen, packen, packen. Ach so, und nebenbei ja auch noch meine Arbeit machen. Mit drei Stunden pendeln täglich. Ich muss echt cool bleiben, ich will nicht nochmal einen Hörsturz haben.

Zur Beruhigung spiele ich zur zeit abends Just Cause 3 und lasse es so richtig krachen. Ich glaube, die Politiker haben das völlig falsch beurteilt mit den Ballerspielen, es gibt nichts nervenberuhigenderes als kontrolliert digitale Pixel in die Luft zu sprengen. Das ist harmlos und befreiend, wenn einem das gefällt, weil man mal ein paar Stunden loslassen kann und sich in der virtuellen Welt gehen lassen kann. Ohne Konsequenzen.

Emily beruhigt mich auch

Die andere Sache, die mich total beruhigt, ist mit Emily zu spielen, zu tanzen, Quatsch zu machen. Mit der kleinen Maus erlebt man nochmal ganz eigene Abenteuer. Es ist so eine Freude zu sehen, wie sie sich Woche für Woche entwickelt, größer wird, Fragen stellt und eigene Stellung bezieht. Es ist so süß zu sehen, wie sie Merkmal ihrer Mama und von mir hat. Wie schön unsere guten Seiten in ihr zum Vorschein kommen. Sie ist glücklich, und dadurch bin ich es auch. Ich hoffe, sie hat in Heidelberg eine so schöne Jugend wie ich sie in Schlierbach auch hatte.

„Man soll sich für die Kinder nicht verändern, die Kinder müssen sich dem eigenen Leben anpassen, und nicht andersrum!“ – diesen Satz habe ich irgendwann, irgendwo mal gelesen, und nach 8 Jahren Kindererziehungserfahrung kann ich jetzt mit Gewissheit sagen: Den Satz kann nur ein gigantisches Arschloch von Trumpscher Größe geschrieben haben. Natürlich müssen wir als Eltern gucken, dass Essen auf dem Tisch ist und ein Dach über dem Kopf. Aber wenn es dem Kind hilft, in einer besseren Region aufzuwachsen, auf bessere Schulen zu gehen, dann ist das verdammt noch mal die Verantwortung der Eltern, dem Kind das zu bieten! Wozu hat man denn sonst Kinder?

Meine Gedanken springen hin und her, ich schreibe mir einfach alles von der Seele, was grade auf den Tisch kommt. Aber der rote Faden der Gedanken ist ganz klar der Umzug und die neue Welt, in der wir bald ankommen werden.

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Zurück in die Heimat – Heidelberg, here we come! https://jakob.montrasio.net/2017/06/13/zuruck-die-heimat-heidelberg-come/ Tue, 13 Jun 2017 17:07:49 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63492 Nachdem ich im zarten Alter von 18 Jahren nach Frankfurt zog, und seitdem nicht mehr in Heidelberg lebte – mit einer Ausnahme von wenigen Monaten – ziehen wir nun Ende Juli zurück in meine Heimatstadt, in meine Vergangenheit, zurück zur Familie, zurück zu meinen Freunden und Freuden. Wenn ich sagen würde, ich wäre nicht aufgeregt, […]

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Nachdem ich im zarten Alter von 18 Jahren nach Frankfurt zog, und seitdem nicht mehr in Heidelberg lebte – mit einer Ausnahme von wenigen Monaten – ziehen wir nun Ende Juli zurück in meine Heimatstadt, in meine Vergangenheit, zurück zur Familie, zurück zu meinen Freunden und Freuden. Wenn ich sagen würde, ich wäre nicht aufgeregt, wäre das eine riesige Lüge! Nach fast 20 Jahren wieder nach Hause zu kommen hat etwas beruhigendes und aufregendes zugleich. Werden wir uns gut einleben? Wird Emily doch neue Freunde finden können? Wird es Jiajia dort gut gefallen? Ich sollte mir keine Sorgen machen, aber ich fühle mich verantwortlich für meine zwei Engel…

Es ist noch ein langer Weg bis zum Umzug, wir müssen noch viel packen, die Steuererklärung machen, das Haus ist noch nicht verkauft, alles ab-, um- und anmelden, und so weiter und so fort. Aber mental sehne ich mich dem Moment entgegen, wenn ich den ersten Abend, nach all der Action, endlich frei von allen zu noch zu machenden Arbeiten ein kühles Bier auf unserer neuen Terasse trinken kann. Bis dahin werde ich noch ein paar unruhige Nächte haben, mich stresst dieser Umzug sehr. Ich hoffe, es geht alles glatt über die Bühne, viele gute Freunde haben mir bereits ihre Hilfe angeboten.

Letzte Woche war ich für eine Schulung in München, da war ich schon ewig nicht mehr, und es hat viel Spaß gemacht, die Stadt zu erkunden. In Heidelberg werden wir das auch haben, da sich so viel verändert hat – ich freue mich drauf.

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Eine Reise in die Toskana oder wie ich Bistecca alla fiorentina lieben lernte https://jakob.montrasio.net/2017/04/29/eine-reise-die-toskana-oder-wie-ich-bistecca-alla-fiorentina-lieben-lernte/ Sat, 29 Apr 2017 12:44:12 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63405 Nicht einen Tag Regen gab es bei unserem Trip über Ostern nach Montepulciano. Was für ein Glück. Jeden Tag T-Shirt Wetter, gutes Essen, immer schönere Gegenden. Mit meinen beiden Berliner Brüdern und meiner Tochter machte ich mich, in einen kleinen BMW 116i mit Thule Dach-Box gezwängt, auf die Fahrt. Es ging durch Frankreich über die […]

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Our apartment in Montepulciano

Nicht einen Tag Regen gab es bei unserem Trip über Ostern nach Montepulciano. Was für ein Glück. Jeden Tag T-Shirt Wetter, gutes Essen, immer schönere Gegenden. Mit meinen beiden Berliner Brüdern und meiner Tochter machte ich mich, in einen kleinen BMW 116i mit Thule Dach-Box gezwängt, auf die Fahrt. Es ging durch Frankreich über die Schweiz zum ersten Stopp am Comer See. Da die gesamte Reise von Coldplay, Jamiroquai sowie sanften East- und Westcoast-Beats untermalt war, fuhr es sich wie im Traum. Zwar verspäteten wir uns dank eines zweistündigen Staus am Gotthard-Tunnel ein bisschen, aber der fantastische Auberginenauflauf meiner Nonna zauberte allen sofort ein Lächeln zurück ins Gesicht. Selbst Emily schmeckte das sonst so abscheuliche Gemüse.

Emily & Nonno

Emily & Nonno

Como Lake Am Tag darauf genossen wir noch kurz den epischen Anblick des Comer Sees im glitzernden Sonnenschein, bevor wir weiter Richtung Süden fuhren und meine Schwester nahe Parma zum Mittagessen trafen. Dort stießen wir auch auf Rudi und seine Familie, die uns ab hier mit in die Toskana begleitete. In Parma waren es bereits weit über 25 Grad, gefühlt zumindest, pralle Sonne, unglaublich angenehm, wenn man einen Tag vorher morgens noch im kalten Deutschland sitzen musste. Nach einer fantastischen Pizza ging es weiter, mit dem Ziel Agriturismo Bossona da Maria Elena in Montepulciano. Wie der Name verspricht, ein Agriturismo, und der Name ist Programm, denn es ist inmitten von Olivenbäumen und Weinfeldern. Traumhaft!

Vorher aber erstmal hinkommen. Die italienischen Autobahnen mögen vieles sein, aber eins sind sie definitiv nicht: Spannend. Immer nur geradeaus ging es für ein paar Stunden, bevor – endlich – in der Toskana auch mal Kurven ins Spiel kamen. Natürlich verfehlte das absolut korrekt eingestellte deutsche BMW Navigationssystem sofort das Ziel und ließ uns mitten an einem Weinberg halten, hinter uns Weinreben, vor uns eine riesige Halle. Das war nicht das Agriturismo… Dank Google mit Roaming fanden wir dann doch zum Ziel, kurz vor der Abenddämmerung.

Endlich angekommen

Es freute mich sehr, Maria Elena wiederzusehen – ich sah sie zuletzt vor etwa zehn Jahren, entweder bei meiner Hochzeit in China oder bei einem Familientreffen, bin mir nicht mehr sicher. Nach der Begrüßung zeigte sie uns unsere Wohnungen. Was für Paläste! Es hat etwas Besonderes, in einem Haus zu schlafen, welches um das Jahr 1200 gebaut wurde. Dankbar nahmen wir ihren Tipp an, und fuhren zum Abendessen an die Stadtgrenze von Montepulciano, parkten dort, und liefen die Stufen der Stadt hoch. Die Stadt selber darf nur von Anwohnern befahren werden, darum ist es mit drei Kindern jedes Mal ein wenig umständlich gewesen, dorthin zu gehen. Aber auch hier wieder: Das Essen machte alles wett. Was für ein Schmaus.

Am ersten richtigen Tag wollten wir es noch sanft angehen lassen und besuchten erstmal den lokalen Supermarkt, um uns mit Essen und Trinken für die kommenden Tage einzudecken, so dass wir zumindest in der Wohnung frühstücken konnten. Ziemlich erstaunlich, wie teuer die Supermärkte in Italien sind, wenn man bedenkt, wie viel niedriger die Löhne dort sind. Wir leben hier in Deutschland in einem ziemlichen Schlaraffenland mit unseren Aldis und Rewes, das muss man mal ganz klar sagen. Anschließend liefen wir wieder in Montepulciano rein, diesmal bei Tageslicht, und genossen die kleinen Gassen und das köstliche italienische Gelato. La dolce vita!

Pienza

Unser erster richtiger Tagestrip führte uns dann nach Pienza, eine Stadt, die mir mein Vater empfohlen hatte, eine Stadt, die ein UNESCO Weltkulturerbe ist. Anders als in etwa Venedig hat man in Pienza das Gefühl, dass die Stadt gar nicht mehr richtig belebt ist, da wir dort auf sehr wenig Touristen und Menschen im Allgemeinen trafen. Eine absolute Perle, allein schon durch den fantastischen Piazza Pio II eine Reise wert. Wer keine Höhenangst hat, kann dort auch den Palazzo Comunale besteigen. Bei den Preisen der Restaurants merkten wir dann doch, dass wir in einer Touristenstadt waren, und aßen günstige, aber dennoch sehr feine Paninis, um es bis zum Abendessen zu schaffen.

Und das Abendessen hatte es dann in sich! Wir luden Maria Elena ein und wählten relativ spontan das laut Tripadvisor zweitbeste Restaurant der Gegend, es lag auf dem zweiten Platz mit ein paar hundert Stimmen. Also traute ich dem Ding mal. Und was für ein Glück wir hatten! La Bottega Matta hieß der Laden, sah von außen so einladend aus wie ein Metzger in der Hauptstraße Heppenheims. Aber: Don‘t judge a book by its cover! Drinnen empfingen uns die Inhaber mit viel Freundlichkeit und berieten uns nicht nur über das Essen, sondern auch über die Craft Biere, die sie hatten – wir zählten weit über 20 verschiedene. Jeder nahm ein anderes, und die Geschmackrichtungen liefen komplett auseinander, jedes schmeckte dennoch hervorragend in Kombination mit den Salumi und den Pici, die wir uns bestellten. Es war so lecker, dass wir uns ein paar Tage später sogar nochmal Salami, Schinken und Käse als Take-Away mitnahmen. Sehr günstiges, empfehlenswertes Restaurant!

Dinner time

Siena

Voll Energie und mit runden Bäuchen brachen wir am nächsten Tag nach Siena auf. Obwohl es noch gar nicht Osterferien in Italien waren, und ein Montag noch dazu, war die Stadt bereits vollkommen überrannt von Menschen. Venedig in der Toskana, könnte man fast sagen. Und neben den Menschenmassen rasten hier auch noch Busse und Taxen mit nahezu unverschämter Geschwindigkeit durch die Stadt. Wie zuvor, auch hier wieder: Mit der Ankunft am Piazza im Zentrum der Stadt war alles vergessen. Was für ein majestätischer, epischer Anblick! Da gaben wir dann auch auf, nach einem günstigen Restaurant zu suchen, und gönnten uns einfach eine Pizza direkt am Piazza del Campo. Es hat sich gelohnt, der Blick hier war eines der Highlights des Trips. Weniger amüsant war die Rückreise, da wir wegen Verwechslung von Parkplätzen und anderer Ignoranz um die zwei Stunden brauchten, um das Auto wiederzufinden. Doch vorher liefen wir noch zur Fortezza Medicea um die Stadttour mit einem wunderbaren Panorama zu beenden.

Nach der Hektik in Siena wollten wir am Tag danach eine etwas ruhigere Kugel schieben und fuhren nach Bagno Vignoni, dort gibt es unter anderem Thermalbäder und viele kleine Pizzerien. Nachdem wir ein weiteres Mal Pizza aßen – und alle Pizzen schmeckten während der Reise hervorragend! – machten wir eine kinderfreundliche Wanderung über einen kleinen Pfad aus dem Dorf heraus in die Natur herein. Die malerisch schöne Landschaft der Toskana zeigt sich hier ein weiteres Mal, man kann sich einfach nicht daran sattsehen. Und satt fotografieren schon gar nicht.

Bagno Vignoni

Den Tag darauf verbrachten wir abermals in Ruhe bei den Thermalbädern Terme Antica Querciolaia nahe Siena. Es stank zwar dank des Schwefels im Wasser nach verfaulten Eiern, aber in den warmen Wassermassen die Seele baumeln zu lassen war einzigartig. Besonders Spaß hat es den Kindern und mir gemacht, durch ein Heiß- & Kaltbad zu laufen. Immer abwechselnd läuft man kreisförmig durch zwei Wasserbahnen, wovon die eine Bahn sehr, sehr warm und die andere bitterkalt ist. Das regt sowas von den Kreislauf an, wie in japanischen Bädern fühlte ich mich unglaublich erfrischt.

Nachmittags gingen wir noch mit Maria Elena zum Winzer namens Tenuta Valdipiatta Wein kaufen. Er ließ uns die verschiedenen Sorten probieren und erklärte uns, dass er immer noch exklusiv mit toskanischen Trauben arbeitet und nicht wie die Konkurrenz auch andere Trauben aus fremden Regionen reinmischt. Witzigerweise war sein Lager genau da, wo uns das Navigationssystem am ersten Tag fälschlich hingeleitet hatte. Wir kauften ein paar Kisten Wein und fuhren zurück zum Agriturismo.

Und dann, am letzten Abend vor der Abreise, gab es den kulinarischen Höhepunkt des Trips, wie schon im Titel verraten: Bistecca alla fiorentina. Es ist schwer, die Qualität dieses Fleisches in Worte zu fassen. Es wird von außen leicht angebraten, innen bleibt es fast roh. Das einzige Gewürz: Salz. Ich will nicht übertreiben, aber das war das beste Fleisch, was ich je in meinen Mund nehmen durfte. Wie auf dem Foto gegessen in der Osteria Acquacheta. Wir haben uns 2,3 Kilogramm zu viert geteilt, es war schneller weg als gedacht.

Alleine für eine weitere Portion davon muss ich bald wieder in die Toskana reisen!

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Frohe, ruhige Ostern https://jakob.montrasio.net/2017/04/07/frohe-ruhige-ostern/ Fri, 07 Apr 2017 07:49:46 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63346 Ab morgen ist es endlich mal wieder so weit, und ich fahre in den Urlaub – Ostern sei Dank. Nachdem ich meinen Sommerurlaub letztes Jahr wegen unglücklicher Umstände ausfallen lassen musste, ist es nun auch wirklich an der Zeit. Selten hat sich ein Urlaub so verdient angefühlt. Ich werde bewusst nur mein Handy und meine […]

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Ab morgen ist es endlich mal wieder so weit, und ich fahre in den Urlaub – Ostern sei Dank. Nachdem ich meinen Sommerurlaub letztes Jahr wegen unglücklicher Umstände ausfallen lassen musste, ist es nun auch wirklich an der Zeit. Selten hat sich ein Urlaub so verdient angefühlt.

Ich werde bewusst nur mein Handy und meine Kamera mitnehmen, keinen Computer. Mit ausgeschaltetem Roaming. Ist noch nicht ganz Digital Detox aber zumindest ein halber. Damit ich genug Fotos mit meiner Nikon D2X machen kann, hab ich mir extra noch eine 32GB CF Karte besorgt – vorher hatte ich nur 2 4GB Karten. Jetzt hab ich Platz für knapp 1.500 Fotos. Fühlt sich auch ein bisschen wie in der alten Zeit mit echten Rollen an, wenn man weiß, dass man die Fotos nicht vor Ende des Urlaubs auslesen kann. Vielleicht denke ich so auch mehr über jeden Auslöser nach. Nur wenn ich bewusst ein Bild über Instagram teilen will, werde ich online gehen.

Nach knapp 20 Jahren Internet gehen mir langsam immer mehr der Angebote nur noch auf die Neven. Es ist toll, dass ich mir auf Netflix zu jeder Zeit so gut wie jeden Film ansehen kann. Es ist toll, dass mir Apple Music jedes erdenkliche Lied zu jeder Zeit streamen oder sich sogar auf mein iPhone downloaden lässt. Aber YouTube zum Beispiel ist mir immer mehr ein Dorn im Auge. Ich liebe seit Trump mehr denn je die US Talkshows. Trevor Noah hat sich zur absoluten Granate gewandelt. John Oliver hat besseres Futter denn je zuvor. Conan, immer wieder mit tollen Sprüchen. Kimmel hat endlich mal witzige Momente. Und Colbert erst! Als Duo mit seinem sympathischen Pianisten immer wieder fantastisch. Nur Fallon gucke ich fast gar nicht mehr, seine soften Jokes sind im Vergleich mit den anderen einfach nicht mehr genug.

Und da haben wir auch den YouTube Salat. Denn ich muss jeden Abend jeden Channel von jedem Comedian durchwühlen, um die neuen und für mich interessanten Clips zu finden. Es fühlt sich abends immer mehr wie Arbeit an, als wie Entspannung. Dazu kommen die völlig hirnrissigen Vorschläge von YouTube, die immer weniger mit meinem Geschmack zu tun haben. Was soll das? Die lustigsten Vine Clips? Who cares! Ein Jahr alte Clips? What? Hier muss Google dringend nachbessern. Millionen an Zuschauern wären dankbar dafür.

Und auch der aktuelle Trend, dass ich in gefühlten zehn Apps meine Kleinigkeiten des Tages teilen soll – warum kopieren plötzlich alle Instagram und Snapchat? Was ist denn jetzt plötzlich los? Irre, wie un-kreativ und nervig plötzlich alle Apps nach immer mehr Aufmerksamkeit verlangen. Ich denke, ich bin nicht der Einzige, dem das total auf die Nerven geht. Diese Notifications die ganze Zeit machen mich langsam wahnsinnig.

Darum der kleine Digital Detox. Ich werde meine Handy im Urlaub nur im Hotel mit WiFi für Mails und bewusstes Nachrichten lesen benutzen.

Ich schreibe immer wieder bewusst. Ich glaube, das ist der Knackpunkt. Man wird immer mehr unbewusst in völlig absurde Zeitverschwendungen rein gezwungen, wegen blöder Apps oder schlechtem App-Design. Grausam. Ich werde mich davon nicht mehr schikanieren lassen!

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Kalte Dusche im warmen Frühling https://jakob.montrasio.net/2017/03/28/kalte-dusche-im-warmen-fruhling/ Tue, 28 Mar 2017 08:00:07 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63277 Die Müdigkeit des gestrigen Tages konnte ich zum Glück wegschlafen. Aber eine böse Überraschung gab es dann doch heute Morgen: Es kam nur kaltes Wasser aus der Dusche. Nachdem ich notgedrungen eiskalt duschte – was nach den ersten Sekunden tatsächlich erfrischend war – und mich fertig gemacht hatte, ging ich in den Keller. Die Heizung […]

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Die Müdigkeit des gestrigen Tages konnte ich zum Glück wegschlafen. Aber eine böse Überraschung gab es dann doch heute Morgen: Es kam nur kaltes Wasser aus der Dusche. Nachdem ich notgedrungen eiskalt duschte – was nach den ersten Sekunden tatsächlich erfrischend war – und mich fertig gemacht hatte, ging ich in den Keller. Die Heizung war aus. Ich hatte keine Zeit, mir das genau anzusehen, da meine morgendliche Routine auf das Erreichen eines Zuges abgestimmt ist, aber ich habe die Vermutung, dass das mit der Zeitumstellung zu tun hat, denn unsere Heizung läuft über eine dieser Strom-Adapter mit Zeitkreis. Auf dem Weg zum Zug fragte ich mich dann jedoch, warum ich dasselbe Problem letztes Jahr nicht hatte? Seltsam. Vielleicht ist doch was kaputt. Jetzt muss ich den ganzen Tag mit der Ungewissheit verbringen, ich hasse das wie die Pest. Für mich gibt es kaum was Schlimmeres, als Problem nicht schnell lösen zu können bzw. zu wissen, warum etwas nicht geht.

Etwas Positives kann ich dem ganzen doch abgewinnen, ich habe es bereits angedeutet: Kalt duschen ist weniger schlimm, als ich es in Erinnerung hatte. Und kalt duschen ist einer der Punkte, die auf einer Liste stehen, die mich zur Zeit sehr inspiriert – „50 Wege, um nach den eigenen Regeln zu leben“. Vielleicht war es Karma, um mich der Liste näher zu bringen? Kaffee habe ich bereits aufgegeben, die Kopfschmerzen verschwinden langsam.

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Zeit für Veränderungen https://jakob.montrasio.net/2017/03/24/zeit-fur-veranderungen/ Fri, 24 Mar 2017 09:09:18 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=63151 Im Januar hatte ich einen Hörsturz. Panisch wachte ich nachts auf, lautes Piepen auf meinem rechten Ohr. Es war kein Schmerz im Sinne von physischem Schmerz, es war viel mehr psychischer Schmerz. Es tat nicht wirklich weh, aber ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmt. Nach drei Tagen ging ich zum Arzt und wurde zunächst […]

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Im Januar hatte ich einen Hörsturz. Panisch wachte ich nachts auf, lautes Piepen auf meinem rechten Ohr. Es war kein Schmerz im Sinne von physischem Schmerz, es war viel mehr psychischer Schmerz. Es tat nicht wirklich weh, aber ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmt. Nach drei Tagen ging ich zum Arzt und wurde zunächst mit einer Kortisonbombe behandelt. Diese half, und nach einer Woche war bereits wieder mehr zu hören.

Nach einer längeren Ginko-Therapie war das Piepen dann zum Glück wieder weg.

Doch bis heute frage ich mich, woher der Hörsturz kam.

Die Ärztin, extrem nett und kommunikativ, erklärte mir, dass man bis heute nicht wisse, wie so ein Hörsturz genau entstehe. Man mutmaßt, dass er aus Stress entsteht, aber das trifft nicht bei allen zu. In den vorausgegangenen Monaten hatte ich durchaus Stress – Deadlines im Beruf, ein Autounfall meiner Frau, Tochter in der ersten Klasse, vielleicht etwas zu radikale keine-Kohlenhydrate-Diät, und, und, und… Da war viel los. Auf Wunsch der Ärztin nutzte ich keine Kopfhörer mehr, ernährte mich wieder normal und versuchte, jeglichen Stress an mir abperlen zu lassen. Office Space lässt grüßen.

Aber ich will noch einen Schritt weiter gehen. Wenn ich schon eine Veränderung starte, warum dann nicht gleich im großen Stil? Seit vorgestern trinke ich keinen Kaffee mehr. Ich habe mein Handy so um konfiguriert, dass es sich nur noch bei Notfällen meldet. So, dass ich keine Ablenkungen mehr im Startscreen oder auf der App Seite habe.

Und ich werde wieder bloggen.

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Microsofts HoloLens: Die Zukunft wird Gegenwart. https://jakob.montrasio.net/2016/04/05/microsofts-hololens-die-zukunft-wird-gegenwart/ Tue, 05 Apr 2016 13:34:24 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=62847 Irgendwie seltsam mit der HoloLens. Sobald Apple einen Stift für 100 Euro vorstellt, bloggt jeder darüber, und man kann sich vor Memes auf 9GAG kaum retten. Doch entwickelt man eine Revolution in der Computerwelt, und heißt dazu noch Microsoft, scheint das keinen mehr zum jubeln zu bringen. Hat Microsoft sich mit Windows und den fehlgeschlagenen […]

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Irgendwie seltsam mit der HoloLens.

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Sobald Apple einen Stift für 100 Euro vorstellt, bloggt jeder darüber, und man kann sich vor Memes auf 9GAG kaum retten. Doch entwickelt man eine Revolution in der Computerwelt, und heißt dazu noch Microsoft, scheint das keinen mehr zum jubeln zu bringen. Hat Microsoft sich mit Windows und den fehlgeschlagenen Lumia Handys so ins Abseits befördert, dass alles nur noch belächelt wird? Schade!

Denn die Microsoft HoloLens wird unsere Art der Computernutzung und Eingabe verändern, für immer. Versuche ich mit Freunden oder Verwandten damit ins Gespräch zu kommen, wird schnell immer wieder über die Oculus Rift geredet. Doch das ist falsch! Die Oculus Rift und HoloLens verfolgen zwar ähnliche Ziele, die Virtual Reality eben, aber haben dabei komplett andere Ansätze. Ich versuche mal, es so einfach wie möglich zu erklären.

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Oculus Rift

Die Oculus Rift ist eine geschlossene Brille. Das heißt, nachdem man sie aufgesetzt hat, sieht man exklusiv die virtuelle Realität. Kann man mit einem aktuellen Handy und einer Google Cardboard Brille übrigens auch billig mal ausprobieren. Das ist toll, denn die Immersion ist immens, und mit passenden Surround-Kopfhörern kann man vollends in diese Welt abtauchen.

Die Rift nutzt für die Kopfbewegungen eine Art Gyroskop, wie es auch in Handys zur Ortung, Navigation und andere Apps eingesetzt wird. Die Rift kann, wie ein Handy, “live” tracken, wohin man grade guckt bzw. den Kopf dreht. Die Software gibt das an den PC / die Konsole weiter, und die Grafikkarte dort berechnet und gibt diese Daten an die Rift zurück.

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Microsoft HoloLens

Microsofts HoloLens ist eine offene Brille. Sie sieht das Blickfeld des Betrachters und mehrere in der Brille verbaute Kameras berechnen die Räumlichkeit, in der man sich befindet. Sie macht quasi einen 3D Scan vom Raum, in dem der Nutzer ist. Sie erkennt Wände, Böden, Türen etc. – alles wird in 3D ins System gegeben. Hier merkt man schon den ersten, gigantischen Unterschied zur Oculus Rift: Die HoloLens integriert sich in die Realität, und “verändert” diese digital. Sicherlich wird es auch möglich sein, die HoloLens für Anwendungen wie bei der Rift zu nutzen. Doch sie kann dank des transparenten Sichtfeldes so viel mehr!

Der sich in der HoloLens befindende Computer – deswegen kostet die HoloLens auch deutlich mehr als die Rift, denn sie hat einen kompletten Computer eingebaut – hat neben den üblichen Komponenten eine Neuheit namens HPU. Diese Abkürzung ist zum einen an den CPU angelehnt, steht aber für Holographic Processing Unit. Zu behaupten, ich würde mich damit auskennen, wäre unverschämt, aber zumindest kann ich mir dank meiner Erfahrung als Filmemacher vorstellen, was diese Unit macht: Sie misst in Echtzeit den Raum in 3D, um genau Abstände an den Computer weiterzugeben, damit dieser die 3D Daten korrekt berechnet grafisch vor das menschliche Auge projiziert, und sich das 3D Bild harmonisch in den Blickwinkel des Nutzers einfügt.

Das ist ein unglaublicher Rechenaufwand, in der Filmwelt erledigt man so Aufgaben mit einer Software wie After Effects. Eine 1080p Full-HD Aufnahme 3D zu tracken und zu bearbeiten, geht dort nicht in Echtzeit – das Material muss Bild für Bild durchgeguckt und jede Änderung berechnet werden. Eine Analyse von 10 Sekunden dauert oft etwa eine Minute.

Und die HoloLens macht das, dank des HPU und den sich an Bord befindenden Kameras in Echtzeit. Alleine diese Funktion hätte ich mir vor fünf Jahren noch nicht vorstellen können.

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Spinnen wir doch mal ein bißchen rum, als Gamer freue mich besonders auf die Brille. Vielleicht wird ja Capcom irgendwann mal ein Resident Evil VR rausbringen, welches sich dynamisch auf die HoloLens anpasst. Dann könnte man zum Beispiel sein ganzes Haus in 3D für die Brille scannen, und anschließend wird es zu einem Resident Evil Level umgebaut, und man kann in den eigenen vier Wänden auf Zombiejagd gehen.

Wie geil wäre das denn?

Oder bei langweiligen Autofahrten als Beifahrer muss man mit einer MG auf vorbeifliegenden Aliens schießen. Im Garten kann man Plants versus Zombies in Ego-Perspektive spielen. Im Wald kann man Predators jagen gehen… Der Fantasie sind keine Grenzen zu setzen, wenn man die echte Welt und deren Eigenschaften virtuell überlagern kann.

Die Oculus Rift und Konsorten sind nett, aber mit der HoloLens wird sich unsere Arbeits- und Lebensweise verändern.

Auch Erinnerungen und Kommunikation a la Skype wird sich total verändern, wie dieses neue Video zeigt:

Ich bin total Begeistert von HoloLens und kann es kaum erwarten, sie zum ersten Mal in der hand zu halten. Es wird viel zu wenig über sie berichtet. Ich hoffe nur, die breite Masse erkennt das Potential dieser Erfindung und zieht mit!

Hier geht es zur Microsoft HoloLens Seite.

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Hurra, hurra, der Deadpool ist endlich da! https://jakob.montrasio.net/2016/01/20/hurra-hurra-der-deadpool-ist-endlich-da/ Wed, 20 Jan 2016 13:46:49 +0000 http://jakob.montrasio.net/?p=62859 Der vielleicht definitiv irrste Superheld aller Zeiten bekommt endlich einen eigenen Film: Deadpool. Erste Kritiken sind bereits begeistert, wenn der Film auch nur annähernd so gut ist wie der Trailer… Dann wird das eine Lach- und Krach-Orgie. Deadpool wird gespielt von Ryan Reynolds, der hier endlich mal als Held überzeugen darf, und die süße Morena Baccarin […]

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Der vielleicht definitiv irrste Superheld aller Zeiten bekommt endlich einen eigenen Film: Deadpool. Erste Kritiken sind bereits begeistert, wenn der Film auch nur annähernd so gut ist wie der Trailer… Dann wird das eine Lach- und Krach-Orgie. Deadpool wird gespielt von Ryan Reynolds, der hier endlich mal als Held überzeugen darf, und die süße Morena Baccarin aus Homeland ist auch dabei.

Wird geguckt!

“Basierend auf Marvels unkonventionellstem Anti-Helden, erzählt DEADPOOL die Geschichte des ehemaligen Special Forces Soldaten und Söldners Wade Wilson, der – nachdem er sich einem skrupellosen Experiment unterzieht – unglaubliche Selbstheilungskräfte erlangt und sein Alter Ego Deadpool annimmt. Mit schwarzem, schrägen Sinn für Humor und ausgestattet mit neuen Fähigkeiten begibt sich Deadpool auf die unerbittliche Jagd nach seinen Peinigern, die beinahe sein Leben zerstörten.”

Ab Donnerstag 11. Februar 2016 nur im Kino!

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