Dark Water.

Dark Water ist der langerwartete neue Film vom Ringu Regisseur Hideo Nakata. Es geht um die geschiedene Yoshimi, die das Sorgerecht für ihre Tochter Ikuko bekommen will. Zusammen mit ihr zieht sie in eine kleine, gemütliche Wohnung nahe Ikukos neuem Kindergarten, doch die Wohnung, nein, das ganze Gebäude hat ein schreckliches Geheimnis, und so werden die beiden immer mehr und intensiver von Geistern und Wasser gequält… Okay, sagen wir es sofort: Dark Water kann Ringu nicht das Wasser reichen, hehe. Die Story ist zwar spannend und Spannung kommt auch auf, aber der Schuss Genialität wie bei Ringu fehlt einfach! Es liegt auch nicht an den Schauspielern, diese sind hervorragend. Auch Kamera und Ton: Perfekt. Nein, es liegt wohl doch an der teilweise auch vorhersehbaren Story, die einfach nicht so wahnsinnig mitreißend ist wie damals die Ringu – Videokassetten Idee. Wenn man zB Ju-On: The Grudge guckt, bekommt man im Grunde genommen exakt die selbe Rahmenhandlung: Person trifft auf Haus mit Geistern und muss Rätsel lösen. Dark Water ist auch hinsichtlich der Schockmomente schwächer als Ju-On: The Grudge oder Ringu, ich bin für meinen Teil vielleicht 2, 3 Mal zusammengezuckt, bei Ju-On: The Grudge oder Ringu aber um 10, 15 Mal. […]

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Chiyoko Millenium Actress – Sennen Joyu.

Das Team von Perfect Blue hat ganz schön was auf dem Kasten, wie es mit Chiyoko Millenium Actress beweist. Während es mit Perfect Blue neue Maßstäbe im Thriller-Anime Bereich gesetzt hat und damit sogar Fans wie James Cameron gemacht hat, ist ihnen mit Chiyoko Millenium Actress nun eine durch und durch wundervolle, einfühlsame und auch romantische Geschichte gelungen. Die Filmstudios, in denen Chiyoko zu Japans berühmtester Schauspielerin wurde, werden abgerissen. Dies nimmt Regisseur Tachibana zum Anlass, um mit ihr ein Interview zu führen und aufzuklären, warum sie ihre Filmkarriere so plötzlich und abrupt abbrach. Bei ihr angekommen, werden Regisseur Tachibana und sein Kameramann von Chiyoko auf ihre Lebensreise mitgenommen, die im ersten Weltkrieg beginnt und Anfang der Siebziger ruhig wird. Leitfaden des Ganzen ist ein Schlüssel, den sie im Krieg von einem Unbekannten bekam, und auf den sie aufpassen soll, bis sie sich wieder treffen… Der Zeichenstil hat sich seit Perfect Blue kaum geändert, wenig Farbverläufe und viele monotone Flächen benutzten die Zeichner, um einen Klassiker-Charme zu erzeugen. Der extrem schöne Detailrealismus tut sein übriges… Auch die Story und die mit ihr verbundenen Charaktere sind dermaßen liebevoll und echt, dass ich mir mehrmals in die Gedanken rufen musst, dass ich […]

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Battlefield Baseball.

Battlefield Baseball ist einer der Filme, vor dem einen die Eltern schützen wollen, da sie einfach durch und durch dumm, brutal und verdummend sind. Zu blöd, dass sie auch verdammt viel Spaß machen… Es geht um das Baseball Team der Irgendwas Highschool, die mit einem Baseball Team des Grauens konfrontiert wird. Das böse Team erkennt man an der blauen Haut – und den krassen Waffen, mit denen sie durch die Gegen rennen. Gegen diese super böse Team hat es noch keine Mannschaft geschafft, zu gewinnen. Noch viel schlimmer: Gegen diese Mannschaft ist noch kein anderes Team lebend davon gekommen! Die Spieler sind so stark und super böse, das sie mit ihrem Spielstil immer alle umbringen. Doch die Irgendwas Highschool hat Glück im Unglück, wird doch am Tage der ersten Runde ein neuer Schüler zur Schule gebracht, der seinen Vater beim Baseball-Pitchen umgebracht haben soll, weil dessen Wurf zu stark war. Der Trainer erhofft sich in ihm den Schlüssel zum Erfolg und schafft es sogar, ihn zum Beitritt zu überreden, obwohl er dem Baseball abgesagt hatte. Da gibt es dann übrigens die sau geile Gesangsszene, bei der man vor lachen fast heult. Doch beim Spiel dann erscheint der gute Pitcher nicht, […]

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Le Boulet.

Le Boulet ist der Versuch, die guten alten Belmondo Filme wieder auferstehen zu lassen. Doch dies scheitert an mehreren Punkten: Da wäre erstmal die krude Story: Der pseudocoole Gangster Mortés wird zu sieben Jahren Haft verurteilt, nachdem er einen untreuen Gangster erschossen hatte. 47 Tage vor Entlassung gewinnt er 15 Millionen Euro im Lotto – doch ab dem Tage kommt der Wächter, der regelmässig für ihn spielt, nicht mehr zur Arbeit. Montés denkt natürlich, er sei mit seinem Geld abgehauen – doch das ist er natürlich nicht, sondern seine Frau. Die fährt mit dem Lottoschein bei der Dakar Rally durch Afrika – da hetzten Mortés und Wächter Reggio natürlich hinterher. Hinter den beiden ist wiederrum ist Turk her, der an Mortés noch Rache für die Ermodung seines Bruders ausüben will. Soviel zur etwas zu abgespacten Story… Dann verdirbt der Versuch, mit Musik und Effekten einen Blaxpotation Film herzustellen, den Stil vom Film komplett. Übrig bleiben schlechte Haupt- und Nebendarsteller, nur der böse Gangster Turk schafft es, zu überzeugen. Und das einzige, was den guten alten James Bond Gegener Beisser dazu veranlasst haben könnte, bei diesem Quatsch mitzumachen, ist ein leeres Bankkonto. Gut, ein paar Witze sind okay, wie zB der […]

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Aragami (Duel Project).

Aragami entstand im Rahmen eines Duells zwischen zwei Regisseuren: Beide hatten sieben Tage Zeit, um einen Film mit dem Thema Duell zu inszenieren. Heraus kamen dabei Aragami und 2LDK… So ist Aragami relativ einfach gedreht, ein großer Raum und drei Charaktere. Mit 37 Schwertschnitten und 4 Pfeilen im Rücken fällt der Samurai (ja, das ist wohl sein Name) zusammen mit einem Freund in ein Kloster ein. Eine Dame gewährt ihnen Eintritt. Er fällt in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht, sind seine Wunden verschwunden. Er bekommt zu essen, und beginnt ein Gespräch mit dem Klosterherren – Aragami. Dieser klärt ihn auf, dass er der Leber von seinem Freund gegessen hat, und nun fast unsterblich ist. Außerdem sei er der rasende Kriegsgott Aragami. Der Samurai fängt an zu lachen – doch bald wird ihm das vergehen… Selten hatte ich so viel Spaß bei einem Samurai Film! Die Dialoge sind total fein, fast schon sozialkritisch, die Gags mit Wodka und Waffen (“Ninja Stars are for Losers!”) sind einfach zu gut. Die Abwechslung Dialog – Kampf – Dialog – Kampf – Dialog – Kampf macht den Film nicht langweilig, die Kämpfe sind spektakulär inszeniert, besonders der letzte, im komplett dunklen statt findende ist, wie […]

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Cowboy Bebop: Tengoku No Tobira.

Im Film Cowboy Bebop: Tengoku No Tobira zur berühmten, stilsicheren Anime Serie muss Spike nicht nur über die Runden kommen, sondern nebenbei auch die Welt retten – diese wird von einem Terroristen, scheinbar völlig ohne Motiv, und durch dessen extrem tödliches Virus bedroht. So muss sich das Bebop Team dieses Mal mit Polizei, Gangstern und sogar der Armee herumschlagen – die scheint in dem dreckigen Spiel auch ihre Finger mit drin zu haben… Der Film zeichnet sich wie die Serie durch extrem gute Zeichnungen, Lieder, Charakter, Story, Kamera, Effekte, Details und Style aus. Was der Film aber im Vergleich zur Serie hat, ist einfach der Kino Bonus. Eine epische Geschichte, die mit ihren wundervollen Bildern einfach überwältigt. Es ist definitiv ein Unterschied, ob man einen Film auf dem Fernseher mit Werbung oder auf einer großen Leinwand mit gutem, lauten Soundsystem sieht und hört. Bebop bestätigt das nur. Für Leute, die die TV Serie nicht kennen: Spike Spiegel ist ein Kopfgeldjäger und fliegt mit seinem vierköpfigen Team zwischen den Planeten hin und her, um dort möglichst hoch dotierte Gangster zu fassen und deren Kopfgeld einzustecken. Der Film ist definitiv einer der besten Animes, die ich je gesehen habe, der 60er Stil, die […]

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Beyond The Limits.

Beyond The Limits ist ein Episodenfilm mit drei Teilen: Eine Rahmenhandlung von etwa zehn Minuten und zwei einzelne, unabhängige Episoden von etwa 40 Minuten, die außerdem in verschiedenen Jahrhunderten spielen. Die Rahmenhandlung dient eigentlich nur dafür, um die Logik zwischen den beiden Teilen herzustellen. Es geht um ein Herz… Die beiden Episoden erzählen richtige Geschichten, natürlich legen sie es auch auf Gore aus, aber eine ordentliche, nachvollziehbare Rahmenhandlung ist auf jeden Fall da. Und der Gore kommt nicht zu kurz… In Episode eins sehen wir ein Verhör der anderen Art. Vier Gangster und ihre Frauen treffen sich zum Abendessen, doch plötzlich tauchen zwei äußerst gewalttätige Schergen des Bosses von ihnen allen auf, und versuchen ein paar Kilo verlorenes Kokain zu finden… In Episode zwei wird uns dann eine Ritterstory aufgetischt, in der es vor allem um das oben genannte Herz geht, das für ewiges Leben sorgen soll. Und wie? Indem man in dessen Nähe möglichst viele Menschen umbringt… Ganz gut gemacht sind sie, die beiden Episoden. Auch die Schauspieler sind, im Vergleich zu früheren Olaf Ittenbach Filmen, wirklich okay. Was stört, sind die Dialoge und die Charaktere, die manchmal wirklich lächerlich und extrem übertrieben chauvinistisch sind und damit der Qualität […]

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Cypher.

Cypher war einer der drei Filme, die ich beim Fantasy Filmfest 2003 in Frankfurt am meisten erwartet habe. Schliesslich ist Cypher nicht irgendein Film, Cypher ist der neue Film von Vincenco Natali. Wer das ist? Oh, nur der Regisseur von dem absolut genialen Low Budget Film Cube. Bei dem einen oder anderen sollten jetzt die Augen zucken – ja, er hat einen neuen Film gemacht, und ja, sogar mit mehr Geld, wie man es dem Film ansieht. Aber nicht viel mehr, vielleicht ist das auch besser. Manche Regisseure zerbrechen an zu großen Budgets. Aber wie es aussieht, kann Natali damit gut umgehen. Denn: Cypher ist sehr, sehr cubisch… Ich werde jetzt nicht ein Wort zur Story verlieren, denn wie Cube macht auch Cypher viel mehr Spaß, wenn man gar nichts drüber weiß. Ich hab extra nirgends etwas über den Film gelesen, zum Glück ist das bei kleinen, unbekannten Filmen ja noch möglich. Ich sage nur soviel: Cypher ist ein SciFi – Fantasy Thriller mit zwei verdammt guten Hauptdarstellern, Jeremy Northam und Lucy Liu. Besonders Northam spielt verdammt gut, Klasse A. Lucy Liu ist auch sehr sexy. Die Stimmung im Film ist wie in Cube einfach Weltklasse, Natali erschafft wieder eine […]

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