Kangaroo Jack

Kangaroo Jack ist einer dieser Der-Trailer-verspricht-VIEL-mehr-als-er-hält Filme… Kangaroo Jack ist supercool geschnitten, hat tolle Musik, abgefahrene Kameraeinlagen – aber ein beschissenes Drehbuch, und er ist einfach nicht witzig. Man staunt mehr über die (digitale Qualiät des Känguruhs als das man lacht. Das sollte bei einer Komödie nicht so sein. Kangaroo Jack erzählt uns die Geschichte von Charlie Carbone und Louis Booker, 2 dummen Idioten, die sich dauernd selber in irgendeinen Mist reiten. So werden die Charaktere anfangs mit einer Verfolgungsjagd eingeführt, bei der sie direkt eine Spur zu Charlies kriminellen Vater legen. Der hat nun wirklich genug von den beiden (was man als Zuschauer irgendwie versteht und schickt sie auf ihre letzte Reise: Sie sollen 50000 Dollar nach Australien bringen, zu einem Killer, der sie dann dafür töten wird. Das wissen die beiden natürlich nicht, der Zuschauer aber von anfang an. Mit diesem Niveau geht Kangaroo Jack dann weiter… Die beiden verlieren das Geld, als sie einem überfahrenen Känguruh die Jacke anziehen (in der das Geld steckt um Fotos mit ihm zu machen. Das Känguruh ist aber alles andere als tot, und hüpft mit dem Geld davon. Also engagieren sie die schöne Jessie (einfach nur hübsch: Estella Warren um das […]

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25th Hour

Monty ist ein Idiot. Und er weiss das. “Ich war zu habgierig” sagt er an einer Stelle im Film, womit er vollkommen recht hat. Er sagt diesen Satz in einer von 25 Stunden, die ihm noch bleiben – dann muss er ins Gefängnis. Monty ist ein Drogendealer in New York, den die Cops erwischt haben. Er hat 25 Stunden, darum auch der Titel 25th Hour, um sich von seiner Freundin zu verabschieden, von seinem Vater und von seinen 2 besten Freunden – ausserdem muss er jemanden finden, der in den drohenden sieben Jahren Gefängnis auf seinen Hund aufpasst. Und so kümmert sich Monty in einer Nacht und um alles. Und diese Nacht soll nicht nur ihn verändern, auch seine Freunde und Familie werden am nächsten Morgen anders sein… 25th Hour von Spike Lee hat keine eindeutige Message, er zeigt einfach ein “Was wäre wenn”. Und durch den glaubwürdigen Realismus des Films ist man schon ein wenig überwältigt. Da lädt der eine beste Freund von Monty, ein Energy – Drink saufender irischer Broker namens Francis Xavier Slaughtery den anderen besten Freund, einen schüchternen Privatschule – Lehrer namens Jacob Elinsky ein, um ihm sein neues, günstiges Appartement zu zeigen – direkt neben […]

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Biker Boyz.

Biker BoyZ ist, auch wenn es der Name und der Trailer vermuten lassen, keine Kopie von The Fast And The Furious auf 2 Rädern. Biker BoyZ verfügt glücklicherweise über mehr: eine tiefgründige Geschichte, Realismus und Laurence Fishburne. Die tiefgründige Geschichte weitet sich über 6 Monate aus. Am Anfang des Films muss “Kid” (leicht fehlbesetzt: Derek Luke) mitansehen, wie sein Vater bei einem Motarradrennen (als Zuschauer allerdings) ums Leben kommt. Bevor er starb war er der Cheftechniker von “Smoke” (grandios: Laurence Fishburne). Kid gibt nun Smoke die Schuld am Tode und verlässt die Biker Szene erstmal für 6 Monate – um dann ein furioses Comeback abzuliefern, und um Smokes “Krone”, seinen Helm, in einem Rennen zu gewinnen. Doch plötzlich kommen mehrere Faktoren ins Spiel, die alles verändern – und Kid wird erwachsen… Da der Film die ganze Zeit über am Boden der Tatsachen, bzw. der Physik bleibt, und uns keine unlogischen, unglaubwürdigen Motorradstunts abliefert, macht er auch wesentlich mehr Spass. Die Geschichte könnte echt sein, und man fühlt sich als Zuschauer richtig reingezogen. Auch sehr gut war die Kamera: Immer in Bewegung, anders, im Rhytmus des Films. Sehr schön. Der Soundtrack verfügt auch über einige Hiphop Bretter, sollte man sich auf […]

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Bulletproof Monk – Der kugelsichere Mönch.

Bulletproof Monk ist schon ein verdammt beschissener Filmtitel. Das klingt richtig B-Movie like. Und leider, leider ist der Film das auch. Zwar spielt der extrem coole Chow Yun Fat mit, und mit Seann William Scott (bekannt aus Road Trip & American Pie) hat man auch einen coolen Partner gefunden, doch der ganze Film ist total unspannend iszeniert… Schon der Anfang ist komplett geklaut. Da sind tibetanische Mönche, die brutal von Nazis abgeschlachtet werden. Nur der namenlose Mönch (Chow Yun Fat) kann, angeschossen, entkommen. Kurz bevor die Nazis einfielen wurde er der neue “Formelschützer”, er hat nun 60 Jahre lang die Aufgabe, eine Rolle mit geheimer Inschrift zu beschützen. Wenn diese Rolle in die falschen Hände fallen würde, könnte die Welt untergehen… Dann gibt es einen Zeitsprung von 60 Jahren, der Mönch ist immer noch jung und rennt in einer Grossstadt rum. Dann trifft er auf Kar (Scott), und findet in ihm einen Nachfolger. Doch vorher muss er ihn testen und trainieren… Die Geschichte ist, wie ihr seht, ziemlich langweilig und ohne besondere Vorfälle. Gut, das ist ja auch irgendwie normal bei so Filmen. Aber die (wenigen) richtigen Actionszenen sind so saumassen unspannend und langweilig cheographiert und gefilmt, dass sogar einem […]

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Equilibrium

Equilibrium erzählt die Geschichte der Welt nach einem dritten Weltkrieg. Da der dritte Weltkrieg anscheinend durch Emotionen und Gefühle ausgelöst wurde, verbietet die neue Regierung diese und unterdrückt sie durch Drogen. Es ist verboten zu fühlen, ebenso ist es verboten, Gegenstände von der Vorkriegszeit zu besitzten. Alles ist grau, trocken, emotions- und gefühlslos. Wir beobachten, wie sich diese Zukunft entwickelt – indem wir die Figur des Cleric John Preston begleiten… John Preston, gespielt vom immer besser werdenden Christian Bale, ist ein Cleric, der sich um Leute kümmert, die sich nicht an die oben genannten Gesetzte halten. Er tut dies mit einer eisigen Stärke und Kälte – da wird ohne mit der Mine zu zucken die Mona Lisa verbrannt. Und noch andere Überbleibsel… Doch dann verhaftet er eines Tages eine Frau, die ihn an seine Frau erinnert – diese wurde allerdings einige Zeit vorher aufgrund von “Wiederstand gegen den Sozialismus” hingerichtet. Dass dieser Pseudo-Sozialismus in Wirklichkeit nichts anderes als gut getarnter Faschismus ist, merkt er zu spät – oder? Alleine macht er sich also auf, um “Gott”, den Herrscher, zu stürzen… Equilibrium lebt in erster Linie von seinem Style. Ähnlich wie bei The Matrix verblüfft uns ein junger Regisseur direkt mit […]

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Hero / Ying xiong

Regisseur Yimou Zhang kennen sicherlich viele von dem überaus erfolgreichen und bekannten ROTE LATERNE, der seinerzeit viele Preise gewann und auch von den Medien gepusht wurde. Nun bringt er uns HERO mit Jet Li, der am 24. April in deutschen Kinos starten wird. Bisher hat Zhang uns ja immer ruhigere Dramen präsentiert, dies ist sein erster richtiger Ausflug ins Action – Genre. Dementsprechend ruhig ist die Action auch, wenn man dass so sagen kann. Jeder Move ist langsam, meist in Slow Motion, so dass man auf keinen Fall einen verpasst. Aber das ganze ist sehr liebevoll iszeniert, im CTHD Stil, es wird also auch wieder herumgeflogen und die Gesetzte der Physik greifen auf die Darsteller nicht so ganz… Zur Story: Der König von Qin entsendet Jet Li, der sich selbst “Nameless” nennt, um seine 3 ärgsten Feinde, 3 Killer, für ihn zu erledigen. Um das ganze zu verstehen: Der Film spielt vor 2700 Jahren, und der König von Qin war der König der ersten Dynastie Chinas. Klar, die Geschichte ist erfunden, aber ein paar Charaktere gab es wirklich. Der Film beginnt mit dem wiederkehren des HERO an den Hof des Königs, wo er feierlich empfangen wird. Nachdem er dem König […]

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Catch Me If You Can.

Eigentlich hat der Trailer ja vor zwei, drei Monaten schon die gesamte Geschichte von Catch Me If You Can erzählt. Leonardo DiCaprio spielt Frank Abagnale Jr. – eine real existierende Person, dessen Geschichte in diesem Film erzählt wird. Frank lebt in den 60ern, hat eine heile Familie und wir lernen ihn mit etwa 16 Jahren kennen – als er auch gerade lernt. Wie man am besten Leute täuscht, zum Beispiel. In der ersten genialen, unvergesslichen Szene dieses Filmes übernimmt Frank am ersten Schultag den Französischunterrricht einer Klasse – eine Woche lang. Durch seine dreiste, ehrliche Art nimmt man ihm einfach alles ab. Als dann seine Mutter plötzlich den Vater verlässt, da Sie selber eine Affäre mit dessen besten Freund hat, haut Frank ab, und fängt an, sich durch sein Leben zu fälschen. Anfangs nur als Pilot, der immer wieder kleine Checks einlöst, bis hin zum festangestellten Arzt. Immer auf der Suche nach ihm ist Carl Hanratty (Tom Hanks), ein FBI Agent. Die Szenen im FBI Headquarter sind auch sehr amüsant, alle Agenten erscheinen völlig unprofessionell und unerfahren. Dann gibt es noch 4, 5 extrem geniale Szenen, in denen der Charakter von Frank gegenüber dem Zuschauer in Sachen Coolness immer höher gepusht […]

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Blade 2.

Blade is back! BLOOOOOOOOOODBAAAAAAAAAATH! Freitag, 20 Uhr, Cinestar Metropolis, Frankfurt. Yakobusan trifft mit leichter Verspätung zur Blade Nacht ein. Macht nix. Denn bis das rotgetönte “New Line Cinema” Logo zum ersten Mal auf die Leinwand trifft, wird noch eine Stunde vergehen… Erst 40 Minuten Werbung, dann 20 Minuten Eisverkauf. Ich liebe Multiplexe. Dann erst mal Teil 1. Wow, in so einem 700 Personen Kino mit DTS und allem Schnickschnack macht der auch zum 39. Mal Spass. Dann Pause: 20 Minuten. Yakobusan = Raucher. Doch wenn sich plötzlich 600 Personen auf ca. 120m² begeben, und jeder 2te raucht, wird es so stickig, dass man gar keine mehr rauchen muss. Einfach 10 mal tief ein und ausatmen, dann hat man seinen Nikotinflash. Und ab zurück ins Kino… Endlich. Teil 2 startet, und diese bekloppten Vollidioten die 2 Reihen hinter mir sassen und den ganzen Teil 1 über meinten reden und rumbrüllen zu müssen scheinen auch abgezogen zu sein. Und ab geht er! Sofort nach den Credits wird erstmal Whistler, der noch lebt, befreit. Und dabei wird dem Zuschauer auch gleich klargemacht: Das hier ist nicht mehr Blade 1. Das ist Teil 2. Und wie bei allen Fortsetzungen ist hier auch alles schneller, […]

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