Ultraviolet

Regisseur Kurt Wimmer ballerte sich 2002 mit seinem Spektakel „Equilibrium“ vor allem dank des charismatischen Hauptdarsteller Christian Bale und den exzellenten Kampfeinlagen in die Herzen der Actionfans. Mit „Ultraviolet“ wollte er, deutlich sichtbar, seinen vorgegangenen Film toppen: Mehr Geld, mehr Story, mehr Action. Milla Jovovich war von Anfang an als Hauptdarstellerin geplant, und bekam auch den Zuschlag. Sie spielt Ultraviolet, eine „Hemophage“, einen von einer Art Vampir-Virus befallenen Menschen. Die Hintergrundstory: Ein in Osteuropa entdeckter Virus wird von der Regierung missbraucht, um „Supersoldaten“ zu kreieren – schneller, stärker und intelligenter als normale Menschen. Doch der Virus macht sich breit, und die Regierung bekommt Panik vor der immer größer werdenden Masse an „Supermenschen“ – und will sie ausrotten. Dass Wimmer mit dieser Story eine mentale Brücke zu Deutschlands dunkler Vergangenheit mit den Nazis und Juden aufbauen will, merkt man spätestens bei der Szene mit dem „Lager, in welches die Infizierten transportiert wurden, und niemand wieder herauskam“. Etwas mehr Kreativität und eigene Ideen hätten nicht nur der Hintergrundgeschichte, sondern auch dem Film selbst gut getan: Ultraviolet ballert sich 84 Minuten lang, mit einem Jungen an der Seite, der eine gefährliche Waffe sein soll, bis zur Spitze der Regierung durch, um den wahnsinnigen […]

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Willkommen zum neuen Blog!

Es ist vorbei. Und es fängt an. Die Blog-WG wird geschlossen. Jakob Montrasio’s Net startet durch. Hausmeister Jérôme hat uns alte WG-Mieter informiert, dass im Juni Schluss ist. Kann ich verstehen, ein Blick auf den RSS Feed der WG zeigt mir, dass in letzter Zeit nicht grade viel gebloggt wird. Auch ich habe immer weniger Zeit, um zu bloggen. Schade trotzdem. Es war eine schöne Zeit! Und ich werde mich immer wieder daran erinnern, schliesslich wollte ich anfangs ja nur zwei Monate in Shanghai bleiben und nur zwei Monate lang bei der Blog-WG bloggen… Jetzt sind schon bald zwei Jahre draus geworden, ich habe die Liebe meines Lebens gefunden, geheiratet, ziehe nächste Woche zum dritten Mal um, … Doch nicht weinen! Ich habe ja noch ein anderes Blog – dieses! Hier werde ich weiterhin Sinn und Unsinn bloggen, allerdings in englisch. Fast alle Einträge des alten WG-Blogs wurde hierhin transferiert und lassen sich leicht über die Suche oder in der Sitemap finden. Wie dem auch sei, ab sofort könnt ihr das alte Jiajia & Jakob Blog aus euren Favoriten / RSS Readern löschen, und statt dessen dieses Blog eintragen, falls ihr möchtet: http://jakob.montrasio.net/. Ein RSS Feed davon kann ich euch […]

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Stephen King’s Desperation

Ein junges Ehepaar fährt durch die Wüste von Nevada, ist auf dem Weg zu einer Hochzeit. Plötzlich werden sie vor der Kleinstadt Desperation von einem Polizisten angehalten, der im Kofferraum ihres Autos auch noch einen Batzen Marihuana findet. Obwohl sie immer wieder behaupten, keine Drogen zu nehmen, geschweige denn es sich um ihr Marihuana handelt, nimmt der Polizist sie mit zur Wache. Bereits auf der Fahrt dorthin verstehen die beiden, dass etwas nicht stimmt: Die Stadt ist leer und verlassen, überall stehen merkwürdig ruhige Tiere am Straßenrand. Auf der Wache bestätigt sich dann alles: Der verrückte Polizist hält hier wahllos Menschen gefangen. Nach einer Befreiungsaktion, an der alle Gefangenen teilnehmen, entdecken sie schließlich, was es mit dem Ort auf sich hat: Ein Dämon namens Tak ist in einer Mine erwacht, und giert immer mehr nach neuen Körpern für seine Seele… Nun muss die Gruppe gemeinsam einen Weg finden, den Dämonen zu besiegen, und am Leben zu bleiben, da immer wieder besessene Tiere Angriffe auf die Gefangenen starten. Bei den Filmadaptionen von Stephen Kings Büchern gab es in der Vergangenheit sowohl angenehme als auch unangenehme Überraschungen. Gerade die TV-Verfilmungen mit ihren niedrigen Budgets konnten den Visionen Kings oft nicht gerecht werden. […]

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A Sound Of Thunder.

Peter Hyams ist der absolute Regisseur der Mittelmäßigkeit. Mit Titeln wie TIMECOP oder END OF DAYS kam er sogar schon ins Kino – aber mit A SOUND OF THUNDER hat er nun nach vier Jahren Abwesenheit einen weiteren belanglosen, kurzfristig unterhaltenden kleinen SciFi Film direkt auf DVD raus gebracht. Edward Burns spielt den pseudo-coolen Hauptdarsteller Travis Ryer, der in der Zukunft reichen Menschen via Zeitreise die Jagd auf Dinosaurier ermöglicht – unfreiwillig. Sein Boss Hatton, schmerzhaft schlecht gespielt von Ben Kingsley, will einfach nicht auf ihn hören, und so passiert, was passieren muss: Ein menschlich verursachter Fehler während einer Zeitreise in die Vergangenheit verändert die Zukunft auf drastische Art und Weise. Was anfangs eine wunderschöne Stadt ist, wandelt sich plötzlich während sogenannter “Zeit-Warps” in einen riesigen Zoo um, in dem “Affentiger”, oder was auch immer das sein soll, Jagd auf Menschen machen. Die Idee und das Drehbuch sind wirklich nett und relativ originell. Doch Berichten zufolge ging den Machern das Geld aus, so dass sie in Sachen Effekten einen Gang runterschrauben mussten. So wirkt A Sound Of Thunder mehr wie ein überlanges Videospiel-Intro als ein Film. Fazit: Ausleihen: Fans von SciFi, ja. Kaufen: Nein! Related Images:We cannot display this gallery […]

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