Everything from:action

Unfassbare Eigenwerbung

Damit mein privater YouTube Channel auch eine Verlinkung erhält, hier mal mein meistgesehenes Video. Habe mit den über 400.000 Views bestimmt schon genug Kleingeld für einen Döner oder so verdient. Da fahre ich mit dem Tempo einer Schildkröte die Große Mauer in China runter. Und weil ich das Video (unbewusst, ich schwör’s!) “Great Wall Ride” genannt habe, um, ja, der Mauer gerecht zu werden, haben sich wohl 400.000 Skateboarder darauf verirrt. Denn ein Skateboard Trick heißt wohl so. Danke für den Döner, Jungs. Wie scheiße ist das denn! :D Bessere, und vor allem viele neue Video gibt es in meinem privaten Channel auf YT. […]

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Ultraviolet

Regisseur Kurt Wimmer ballerte sich 2002 mit seinem Spektakel „Equilibrium“ vor allem dank des charismatischen Hauptdarsteller Christian Bale und den exzellenten Kampfeinlagen in die Herzen der Actionfans. Mit „Ultraviolet“ wollte er, deutlich sichtbar, seinen vorgegangenen Film toppen: Mehr Geld, mehr Story, mehr Action. Milla Jovovich war von Anfang an als Hauptdarstellerin geplant, und bekam auch den Zuschlag. Sie spielt Ultraviolet, eine „Hemophage“, einen von einer Art Vampir-Virus befallenen Menschen. Die Hintergrundstory: Ein in Osteuropa entdeckter Virus wird von der Regierung missbraucht, um „Supersoldaten“ zu kreieren – schneller, stärker und intelligenter als normale Menschen. Doch der Virus macht sich breit, und die Regierung bekommt Panik vor der immer größer werdenden Masse an „Supermenschen“ – und will sie ausrotten. Dass Wimmer mit dieser Story eine mentale Brücke zu Deutschlands dunkler Vergangenheit mit den Nazis und Juden aufbauen will, merkt man spätestens bei der Szene mit dem „Lager, in welches die Infizierten transportiert wurden, und niemand wieder herauskam“. Etwas mehr Kreativität und eigene Ideen hätten nicht nur der Hintergrundgeschichte, sondern auch dem Film selbst gut getan: Ultraviolet ballert sich 84 Minuten lang, mit einem Jungen an der Seite, der eine gefährliche Waffe sein soll, bis zur Spitze der Regierung durch, um den wahnsinnigen […]

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Deaden.

In ‚Deaden‘ übt Rayne Rache an den Gangstern aus, die seine Ehefrau und sein ungeborenes Kind umbringen, nachdem sie ihn als verdeckten Ermittler enttarnen. Die ersten zehn Minuten des Films zeigen sogleich eine der brutalsten Sequenzen, die man je gesehen hat. Wie bei diversen Szenen in Gaspar Noés „Irreversible“ möchte man am liebsten weggucken, doch sie rechtfertigen den anschließenden Amoklauf des Hauptdarstellers: Raynes Frau wird nicht nur vergewaltigt und mit einem Baseballschläger misshandelt, sondern auch ihr Baby wird durch aufschneiden des Bauches abortiert. Rayne wird gezwungen, sich das alles anzusehen, wird dabei gefoltert, verprügelt, und bekommt am Ende einem Pfeil in den Kopf (Rayne-Darsteller Fallon rezensiert Horrorfilme unter dem Pseudonym „Arrow In The Head“) und wird in einen Fluss geworfen. Doch er überlebt und wird im Krankenhaus wieder zusammengeflickt. Kaum erwacht, zieht er los, um einen Gangster nach dem anderen auf mindestens genauso grauenhafte Weise umzubringen… Ein Geheimnis aus der Story und ihren Beweggründen für diesen Film machten weder Regisseur Christian Viel noch John „Rayne“ Fallon: In diversen Interviews gaben sie an, dass sie das „The Punisher“ Remake von 2004 mit Thomas Jane und John Travolta viel zu weich fanden, und mit ihrem Film Deaden einen „richtigen“ Rachefilm machen wollten. […]

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龍虎門 Lung Fu Moon – Dragon Tiger Gate

„Fritten“ wurden sie zu meiner Zeit in den 90ern genannt, jene werte Mitschüler, die sich der extrem stumpfen elektronischen Musik hingaben, seltsame Frisuren trugen und zu chemischen Drogen nicht nein sagten. Wie soll man einen Film wie Dragon Tiger Gate objektiv rezensieren, indem die Hauptdarsteller eben wie jene „Fritten“ aussehen, in Kappa-Klamotten durch die Gegend rennen, Kilogramm von Haargel in auf ihren Köpfen mit sich rumschleppen und Dialoge aussprechen, als ob ihr Gehirn ausschließlich von chemischen Substanzen geleitet wird? Es ist schwer, aber ich versuche es trotzdem. Nicht falsch verstehen, gefreut habe ich mich ja auf diesen Film, vor allem, weil sich Regisseur Wilson Yip zuletzt mit dem brachial guten Actionthriller SPL (auch bekannt als „Sha Po Lang“ oder „Kill Zone“) in mein Herz geprügelt hat. Beziehungsweise Hauptdarsteller Donnie Yen, welchen man ja eigentlich auf der Leinwand gesehen hat, der in Tsui Harks Seven Swords bereits positiv auffiel und der in Tiger Dragon Gate wieder mehr mit seinen Fäusten als mit seinem Mund diskutiert. Doch sowohl die völlig armselige Story als auch die seltsamen Locations (Hongkong, dann ein computergeneriertes Zukunfts-Hongkong, dann ein alter Tempel, ein Schloss, eine Villa? Was bitte?) machen genauso wenig Sinn wie die Figuren. Hatte ich bereits erwähnt, […]

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Bloody Tie.

Und noch ein Hammer aus Korea! Zwar ist Bloody Tie nur durchschnittliche Cop-und-Gangster-sind-befreundet Story, aber mit einem richtig coolen Style, der Spaß macht. Der Cop Do, Hwang Jeong-min (A BITTERSWEET LIFE), kooperiert mit dem kleinen Dealer Sangdo, Ryu Seung-beom (CRYING FIST), gemeinsam wollen die beiden den größten Drogenlieferanten Busans hinter Gitter bringen. Einen HARD BOILED hat Regisseur Ho Choi glücklicherweise nicht versucht zu remaken, nein, er konzentriert sich auf seine beiden Hauptdarsteller, und wirft auch öfters mal witzige Szenen in die brutalen Bilder, die man ab und zu sieht. Dass koreanische Cops gerne mal auf die Verdächtigen draufhauen, hat man ja schon bei MEMORIES OF MURDER gesehen, aber dass Korea auch so dreckige und fiese Cops wie Do hat – eine wirklich gute Leistung von Hwang, er füllt seine Figur des öfteren mit Wahnsinn aus. Und seine Monologe während dem Film, großartig! Auch Ryu gibt ein gutes Schauspiel ab, seine Figur allerdings springt dauernd zwischen loyal und hinterhältig hin und her, so dass man kaum eine Chance bekommt, sich richtig mit ihm zu identifizieren. Was eigentlich nicht schlecht ist. Denn dann konzentriert man sich brav auf die verzwickte Storyline, die vor allem in der zweiten Hälfte doch einige interessante Twists parat […]

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Batman Begins.

Gestern Nacht um 3 Uhr morgens bei dem verlassen des Cinemaxx Mannheim war es wieder da, dieses komische Gefühl. Nach MATRIX RELOADED und KILL BILL VOL. 2 hatte ich es auch schon: extreme Unzufriedenheit. BATMAN BEGINS ist lange nicht so perfekt, wie viele Kritiker behaupten, und wie es die Vorschau vermuten lässt. Roger Ebert, der vielleicht wichtigste Kritiker der USA, hat dem Film volle 4 Punkte – das Maximum – gegeben. Völlig unverständlich! Klar, BATMAN BEGINS ist unterhaltsam und relativ sehenswert, aber ein Meisterwerk ist es noch lange nicht. Ich habe mich geärgert, als Schuhmacher den seltsamen BATMAN FOREVER ins Kino gebracht, und auch ich habe innerlich geweint, als er mit BATMAN & ROBIN der Serie den Todesstoß gegeben hat. Aber Nolan belebt ihn nur wieder, und lässt ihn nicht neu auferstehen. Extremer Realismus, Menschlichkeit und Ernsthaftigkeit! – dies muss der Plan von Christopher Nolan gewesen sein, als er mit den Dreharbeiten begann. Doch gegen Ende des Films, wenn man im Minutentakt von Explosion-Bass-Effekten penetriert wird, siegt das Geld aus Hollywood über den Verstand des Regisseurs. Die erste Hälfte des Films ist wirklich gut gelungen, und zeigt den jungen Bruce Wayne und die bekannte Tragödie mit seinen Eltern. Vom Joker […]

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Bittersweet Life.

DAL KOM HAN IN-SAENG von Ji-woon Kim lief in Cannes unter dem Namen BITTERSWEET LIFE, und genau ein solches bittersüßes Leben führt der etwa Mitte 20-jährige Kim. Er ist absolut loyal zu seinem Boss, und gehört anscheinend einer Art Triade an. Er kümmert sich um ein edles Restaurant für den Boss, und die Anfangssequenz im Film macht sofort klar, dass Kim seinen Job mit allem Ernst durchführt: Da kommen unerwünschte Gäste zum essen, und nachdem er ihnen drei Sekunden gibt, aufzustehen und zu verschwinden, diese aber nichts tun, wird er handgreiflich. Die eigentliche Story beginnt aber, als sein Boss für ein paar Tage verreisen muss, und ihm den Auftrag gibt, sich um seine Freundin zu kümmern, diese herumzufahren und auf sie aufzupassen. Noch ist es nicht richtig die Freundin vom Boss, aber er beschenkt sie wie ein Verrückter und will sie als solche gewinnen. Kim fährt also zu dieser Freundin und merkt sofort, dass dies kein Auftrag ist, den man mit Gewalt lösen kann, es wird sogar noch viel schlimmer, denn er verliebt sich in sie. Er soll sofort den Boss anrufen, wenn etwas passiert, aber genau dies tut er nicht, als er diese Freundin mit einem Anderen im Bett […]

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A History Of Violence.

A HISTORY OF VIOLENCE wirkt auf den ersten Blick überhaupt nicht wie ein Film von Cronenberg. Und auf den zweiten auch nicht. Nein, der ganze Film ist überhaupt nicht im Cronenberg Stil! Aber auch ohne den Cronenbergschen Wahnsinn kann er überzeugen und macht richtig viel Spaß. Es geht um Tom Stall, der in einem ruhigen Dorf mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebt. Es ist ein Dorf, und das wird auch sehr schnell klar gemacht, in dem jeder jeden kennt und man sich gegenseitig hilft. Tom hat ein kleines Cafe, seine Frau ist Anwältin und die beiden Kinder gehen noch zur Schule. Eine ganz normale Familie, sozusagen. Doch eines Tages kommen zwei Verbrecher in Toms Cafe, und die Situation eskaliert. Doch Tom reagiert blitzschnell und bringt in einer unglaublichen Sequenz im Alleingang die beiden Verbrecher um. Bei dieser Sequenz ist der Mann hinter der Kamera allerdings unverkennbar: Da werden die Verletzungen der beiden umgebrachten Verbrecher einfach nochmals drei Sekunden lang in Nahaufnahme gezeigt. Exzessive Gewaltdarstellung, wie man sie seit KILL BILL nicht mehr gesehen hat! Danach wird Tom natürlich als Held gefeiert, doch da sein Gesicht plötzlich auf allen Fernsehkanälen in den USA zu sehen ist, kommen noch mehr […]

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