Everything from:action

Cash Truck – Le Convoyeur.

Cash Truck – Le Convoyeur ist ein langsamer, ruhiger Film im gewöhnlichen französischen Stil. Es geht um eine Sicherheitsfirma, die kleinere Geldmengen transportiert und nur eine kurze Zeit von der Übernahme durch Amerikaner steht. Einen Monat vor der Übernahme bewirbt sich plötzlich ein neuer – was genau will er? Hat es mit den Überfällen in der letzten Zeit zu tun? Ist es ein Cop? Bis zum Ende enthüllen sich immer mehr Details, bis wir den vollen Durchblick erhalten. Für einen Actionfilm hat Cash Truck fast zu wenig Action – der Film konzentriert sich mehr auf den Charakteraufbau. Wie verhalten sich die Personen unter Druck? Wie kommen sie mit dem Stress, dem sie konstant ausgesetzt sind, zurecht? Glücklicherweise bleibt der Film sehr realistisch, die tristen Gegenden, in denen der Film spielt, hat jede große Stadt. Die guten Darsteller können den Film aber auch nicht vor ein paar Längen bewahren – teilweise wünscht man sich auch etwas mehr Musik. Cash Truck – Le Convoyeur muss man nicht unbedingt im Kino sehen, aber falls man ihn mal auf DVD oder im Fernsehen erwischt, kann man sich damit nett für kurze Zeit unterhalten. […]

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Arahan.

Einer der lustigsten Filme des Fantasy Filmfests 2004: Arahan. Diese Martial Arts Farce nimmt kein Blatt vor den Mund, und so sehen wir gleich in der ersten Einstellung des Filmes fünf Martial Arts Meister, die einen nur durch eine Fingerberührung töten könnten, mit Zigaretten und Bier über das “schwachsinnige” Training in den Bergen Fachsimpeln. Innerhalb von fünf Minuten machen sie sich über jede Regel, die durch Martial Arts Filme in den letzten 50 Jahren aufgestellt wurde, lustig. Aber das ist nur der Anfang! Der eigentliche Film dreht sich um den Looser-Azubi-Cop Sang-hwan, der in jedes Fettnäpfchen tritt, dass ihm vor die Füsse kommt. Nachdem er einen Taschendieb verfolgt hat, trifft er auf die kühle Eui-jin, die ihn mit einem fehlgeleiteten “Palm Blast” umhaut. Als er wieder aufwacht, befindet er sich im Training der fünf Martial Arts Meister, die eine große Hoffnung in ihn setzten, da er viel gutes Chi hat… Später kommt natürlich ein Bösewicht, gegen den sich Sang-hwan zur Wehr setzten muss, aber vorher gibt es eine Stunde lang eine lustige (Trainings-)Szene nach der anderen. Die super witzigen Dialog, die irre Choreographie, der coole uncoole Hauptdarsteller, einfach alles ist gelungen. Arahan ist der Shaolin Soccer des Martial Arts Genre, […]

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Battle Royale 2: Requiem.

Während Battle Royale aus dem Jahre 2000 noch mit seiner krassen Geschichte und seiner drastischen Darstellung schockieren wollte, so geht Battle Royale 2: Requiem andere Wege: Battle Royale II ist mehr ein Antikriegsfilm, die Story ist zwar dem ersten ähnlich, es wird jedoch wesentlich mehr herumgeballert, und die Tode der Schüler sind bei weitem nicht mehr so dramatisch gestaltet wie im ersten Teil. Der erste Teil lieferte zu den meisten der Schülern wenigstens eine Vorgeschichte, so dass deren Tod tragisch wirkte. In Battle Royale II jedoch werden bereits in den ersten 15 Minuten über die Hälfte der 42-köpfigen Schulklasse in einer tollen Anspielung auf den D-Day niedergemetzelt. Und so geht es auch weiter: Alle paar Minuten stirbt ein Schüler, bis zum Ende. Shuya Nanahara, der mit seiner Freundin nach dem ersten Teil fliehen konnte, ist inzwischen zum Terroristen ausgebildet, in einer imposanten Startszene sehen wir, wie er a la Fight Club mehrere Wolkenkratzer in Tokio in die Luft jagt. Eine sehr schöne Szene, plötzlich scheint Tokio wieder Flach zu sein, und es ragen keine mächtigen Gebauten mehr in den Himmel. Nach dieser Aktion muss Shuya mit seiner Truppe auf eine Insel fliehen, da das Militär ihn sucht. Und da beginnt […]

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Le Boulet.

Le Boulet ist der Versuch, die guten alten Belmondo Filme wieder auferstehen zu lassen. Doch dies scheitert an mehreren Punkten: Da wäre erstmal die krude Story: Der pseudocoole Gangster Mortés wird zu sieben Jahren Haft verurteilt, nachdem er einen untreuen Gangster erschossen hatte. 47 Tage vor Entlassung gewinnt er 15 Millionen Euro im Lotto – doch ab dem Tage kommt der Wächter, der regelmässig für ihn spielt, nicht mehr zur Arbeit. Montés denkt natürlich, er sei mit seinem Geld abgehauen – doch das ist er natürlich nicht, sondern seine Frau. Die fährt mit dem Lottoschein bei der Dakar Rally durch Afrika – da hetzten Mortés und Wächter Reggio natürlich hinterher. Hinter den beiden ist wiederrum ist Turk her, der an Mortés noch Rache für die Ermodung seines Bruders ausüben will. Soviel zur etwas zu abgespacten Story… Dann verdirbt der Versuch, mit Musik und Effekten einen Blaxpotation Film herzustellen, den Stil vom Film komplett. Übrig bleiben schlechte Haupt- und Nebendarsteller, nur der böse Gangster Turk schafft es, zu überzeugen. Und das einzige, was den guten alten James Bond Gegener Beisser dazu veranlasst haben könnte, bei diesem Quatsch mitzumachen, ist ein leeres Bankkonto. Gut, ein paar Witze sind okay, wie zB der […]

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Alive.

Auf Alive habe ich besonders gefreut und war froh, ihn beim Fantasy Filmfest 2003 sehen zu können. Regie führte schließlich Ryuhei Kitamura, der letztes Jahr mit seinem Film Versus einen Haufen neuer Fans bekommen hat – mich inklusive. Ich sage es gleich: Alive ist noch langsamer als Versus, noch mehr, naja, Mangadialog und blöde Ideen. Leider schafft er es nicht, an Versus heranzukommen… Vergleichen wir doch mal: Versus hatte einen derbe coolen Hauptdarsteller, einen Wald voller Zombies, ein paar coole Gangster und ein richtig bösen Endgegner, wenn man es so haben will. Alive hat einen seltsamen Hauptdarsteller, der im Film zwei oder dreimal rum heult, spielt komplett in einem Gefängnisraum mit vielleicht 100 m², es gibt eine Hexe, ein schlecht gestalteten Endgegner und ein SWAT – artiges Team. Doch was Versus richtig macht, macht Alive falsch: Die Dialoge sind viel zu oberflächlich, obwohl sie tiefgründig sein wollen, die Szenen, die schneller sein sollten sind viel zu langsam, und die Actionszenen sind viel zu schnell und zu hektisch als um sie geniessen zu können. Es war einfach irgendwie alles falsch rum! Kitamura zeigt kein Gefühl für Timing – davon hatte doch Versus gelebt! Seltsam. Der Endkampf von Versus war der stylishste, […]

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Narc

Narc ist der zweite Film von Joe Carnahan (auch bekannt für den BMW Kurzfilm The Ticker), ein 102 Minuten langer Copthriller von Paramount Pictures mit Ray Liotta (Cop Land) und Jason Patric (Speed 2: Cruise Control) in den Hauptrollen. Narc steht für narcotic, Rauschgift. Auf das macht der junge Undercovercop Nick Tellis Jagd. Er ist gut, da er seinen Job liebt und gut mit der Waffe umgehen kann. Doch als in seinem Drogenrevier ein Cop erschossen wird, kommt der alte, erfahrene Cop Henry Oak, um den Mord aufzulösen. So gehen die beiden auf die Suche nach Indizien für den Mord, und finden mehr heraus, als sie sollen… Narc erinnert von der Geschichte her sehr an die alten Copserien wie zum Beispiel Miami Vice. Aber der Film überzeugt durch eine gute, logische, realistische Geschichte, wer hier Autoverfolgungsjagdten und Ähnliches erwartet, wird enttäuscht. Der Film zeigt auch das Privatleben vom jungen Nick und seiner Frau, und dem Druck, dem er ausgesetzt ist. Wo andere Filme mit einer Schiesserei anfangen, geht Narc in die Psyche der Hauptdarsteller. Und das nicht übertrieben, sondern durch und durch spannend und gut gemacht. Sowohl Ray Liotta als auch Jason Patric können als Cops überzeugen – Liotta hat […]

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Kangaroo Jack

Kangaroo Jack ist einer dieser Der-Trailer-verspricht-VIEL-mehr-als-er-hält Filme… Kangaroo Jack ist supercool geschnitten, hat tolle Musik, abgefahrene Kameraeinlagen – aber ein beschissenes Drehbuch, und er ist einfach nicht witzig. Man staunt mehr über die (digitale Qualiät des Känguruhs als das man lacht. Das sollte bei einer Komödie nicht so sein. Kangaroo Jack erzählt uns die Geschichte von Charlie Carbone und Louis Booker, 2 dummen Idioten, die sich dauernd selber in irgendeinen Mist reiten. So werden die Charaktere anfangs mit einer Verfolgungsjagd eingeführt, bei der sie direkt eine Spur zu Charlies kriminellen Vater legen. Der hat nun wirklich genug von den beiden (was man als Zuschauer irgendwie versteht und schickt sie auf ihre letzte Reise: Sie sollen 50000 Dollar nach Australien bringen, zu einem Killer, der sie dann dafür töten wird. Das wissen die beiden natürlich nicht, der Zuschauer aber von anfang an. Mit diesem Niveau geht Kangaroo Jack dann weiter… Die beiden verlieren das Geld, als sie einem überfahrenen Känguruh die Jacke anziehen (in der das Geld steckt um Fotos mit ihm zu machen. Das Känguruh ist aber alles andere als tot, und hüpft mit dem Geld davon. Also engagieren sie die schöne Jessie (einfach nur hübsch: Estella Warren um das […]

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Biker Boyz.

Biker BoyZ ist, auch wenn es der Name und der Trailer vermuten lassen, keine Kopie von The Fast And The Furious auf 2 Rädern. Biker BoyZ verfügt glücklicherweise über mehr: eine tiefgründige Geschichte, Realismus und Laurence Fishburne. Die tiefgründige Geschichte weitet sich über 6 Monate aus. Am Anfang des Films muss “Kid” (leicht fehlbesetzt: Derek Luke) mitansehen, wie sein Vater bei einem Motarradrennen (als Zuschauer allerdings) ums Leben kommt. Bevor er starb war er der Cheftechniker von “Smoke” (grandios: Laurence Fishburne). Kid gibt nun Smoke die Schuld am Tode und verlässt die Biker Szene erstmal für 6 Monate – um dann ein furioses Comeback abzuliefern, und um Smokes “Krone”, seinen Helm, in einem Rennen zu gewinnen. Doch plötzlich kommen mehrere Faktoren ins Spiel, die alles verändern – und Kid wird erwachsen… Da der Film die ganze Zeit über am Boden der Tatsachen, bzw. der Physik bleibt, und uns keine unlogischen, unglaubwürdigen Motorradstunts abliefert, macht er auch wesentlich mehr Spass. Die Geschichte könnte echt sein, und man fühlt sich als Zuschauer richtig reingezogen. Auch sehr gut war die Kamera: Immer in Bewegung, anders, im Rhytmus des Films. Sehr schön. Der Soundtrack verfügt auch über einige Hiphop Bretter, sollte man sich auf […]

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