Everything from:China

Unfassbare Eigenwerbung

Damit mein privater YouTube Channel auch eine Verlinkung erhält, hier mal mein meistgesehenes Video. Habe mit den über 400.000 Views bestimmt schon genug Kleingeld für einen Döner oder so verdient. Da fahre ich mit dem Tempo einer Schildkröte die Große Mauer in China runter. Und weil ich das Video (unbewusst, ich schwör’s!) “Great Wall Ride” genannt habe, um, ja, der Mauer gerecht zu werden, haben sich wohl 400.000 Skateboarder darauf verirrt. Denn ein Skateboard Trick heißt wohl so. Danke für den Döner, Jungs. Wie scheiße ist das denn! :D Bessere, und vor allem viele neue Video gibt es in meinem privaten Channel auf YT. […]

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Men: The Door (門)

Wie auch schon der chinesische Überraschungserfolg des letzten Jahres, CRAZY STONE, entstand der Horrorfilm MEN – THE DOOR in Chongqing, einer Metropole mit 32 Millionen Menschen. Der perfekte Ort, um einen Charakter aufzubauen, um welchen herum sich dauernd alles im Wandel befindet, nichts stetig ist, und man sowohl Job als auch die Liebe leicht verlieren kann – und zum Psychopathen wird. Regisseurin Shaohong Li inszeniert eine tragische Geschichte um die Figur Jiang herum, hervorragend verwirrt gespielt von Chen Kun, der innerhalb kürzester Zeit seinen tollen Job verliert, ausgerechnet, weil sein bester Freund seine Firma aufkauft. Und er auch noch von seiner langjährigen Freundin verlassen wird, die natürlich, wie das Schicksal es will, jenen besten Freund heiratet – des Geldes wegen, wie Jiang vermutet. Tagelang sitzt er in seinen tristen Wohnung herum, nur durch Glas von der hektischen Aussenwelt abgeschirmt, und verliert langsam seinen Verstand. In bestem Cronenberg-Stil wird der Zuschauer durch trickreiche Rückblenden und ersonnene Fantasien in die Gedanken-Abgründe Jiangs gezogen. Durchgehend hört man als Voice-Over Jiangs Gedanken, seine Gefühle und Emotionen, und kann so leichter nachvollziehen, was geschieht. Bis zum unglaublichen Twist während des Showdowns verfolgt man Jiang, und wie er vergeblich versucht, die Abläufe und Entscheidungen seiner Freunde […]

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Ultraviolet

Regisseur Kurt Wimmer ballerte sich 2002 mit seinem Spektakel „Equilibrium“ vor allem dank des charismatischen Hauptdarsteller Christian Bale und den exzellenten Kampfeinlagen in die Herzen der Actionfans. Mit „Ultraviolet“ wollte er, deutlich sichtbar, seinen vorgegangenen Film toppen: Mehr Geld, mehr Story, mehr Action. Milla Jovovich war von Anfang an als Hauptdarstellerin geplant, und bekam auch den Zuschlag. Sie spielt Ultraviolet, eine „Hemophage“, einen von einer Art Vampir-Virus befallenen Menschen. Die Hintergrundstory: Ein in Osteuropa entdeckter Virus wird von der Regierung missbraucht, um „Supersoldaten“ zu kreieren – schneller, stärker und intelligenter als normale Menschen. Doch der Virus macht sich breit, und die Regierung bekommt Panik vor der immer größer werdenden Masse an „Supermenschen“ – und will sie ausrotten. Dass Wimmer mit dieser Story eine mentale Brücke zu Deutschlands dunkler Vergangenheit mit den Nazis und Juden aufbauen will, merkt man spätestens bei der Szene mit dem „Lager, in welches die Infizierten transportiert wurden, und niemand wieder herauskam“. Etwas mehr Kreativität und eigene Ideen hätten nicht nur der Hintergrundgeschichte, sondern auch dem Film selbst gut getan: Ultraviolet ballert sich 84 Minuten lang, mit einem Jungen an der Seite, der eine gefährliche Waffe sein soll, bis zur Spitze der Regierung durch, um den wahnsinnigen […]

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Der Fluch der Goldenen Blume – Curse of the Golden Flower

Nachdem Regisseur Zhang Yimou sich mit den Filmen Hero und House Of The Flying Daggers international einen Namen gemacht hatte, bekam er für sein neuestes Werk berühmte Altstars als Schauspieler: Zum einen Gong Li, die man zuletzt neben Colin Farrell und Jamie Foxx in Miami Vice sehen konnte, sowie Chow Yun Fat, berühmt durch John Woos ältere Actionklassiker als auch Ang Lees Crouching Tiger, Hidden Dragon. In Curse Of The Golden Flower erzählt er die Geschichte des chinesischen Kaisers Ping (Chow Yun Fat) und seiner Königin Phoenix (Gong Li), die sich durch Geheimnisse und Verrat gegenseitig beiseite schaffen wollen. Wie in einem Schachspiel folgt Wendung auf Wendung, der Zuschauer erfährt immer mehr über die Hintergründe des Kaisers, der Kaiserin und deren drei Kinder, von denen eines aus einer früheren Beziehung des Kaisers stammt. Während die Kaiserin nie das Herz des Kaisers gewinnen konnte und daher seit Jahren in Trauer lebt, sucht die frühere Frau des Kaisers Vergeltung, und die Kinder werden von den beiden Mächtigen wie Krieger eingesetzt, um die eigenen Interessen zu verfolgen. Zu wirr und komplex ist die ganze Geschichte, um sie in wenigen Sätzen wiedergeben zu können, aber im Film funktioniert sie ganz hervorragend. Wer jedoch unglaubliche […]

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Guangzhou: Shanghai trifft auf Xi’An – und Beijing.

Mal abgesehen von dem terroristischen Tropenwetter ist die Stadt aber schön: Die Gebäude sind sehr gemischt, neu und alt, ebenso sind die Strassen teils total neu, teils wohl noch aus dem Zeitalter, als es noch Kutschen gab – daher wirkt Gunagzhou wie ein Mix aus Shanghai, Xi’An und Beijing auf mich.

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