Everything from:Fantasy Filmfest

The Roost – Angriff der Fledermäuse

Vier Freunde sind auf dem Weg zu einer so-genannten “Halloween Hochzeit” eines Bekannten. Doch auf dem Weg dorthin haben sie einen Unfall mit ihrem Auto und entrinnen nur knapp dem Tod. Da es bereits dunkel wird machen sie sich auf die Suche nach Hilfe – doch die Fledermäuse warten schon… The Roost – Angriff der Fledermäuse beginnt extrem seltsam, ein herrlich schlecht verkleideter Moderator wie aus einem B-Movie führt uns im alten TV-Stil in die Story ein. Dann passiert erstmal eine halbe Ewigkeit lang nichts, wir sehen die vier bekloppten Teenies streiten, diskutieren und sich gegenseitig anpissen, während sie in der Umgebung des Unfalls nach hilfsbereiten Mitmenschen suchen. Dann endlich geht der eigentliche Horror los, und die verdammten Fledermäuse tauchen endlich auf. Wer von ihnen gebissen wird stirbt, und ersteht anschliessend als Zombie wieder auf. Doch der Film zieht keinen Meter, da er nicht nur vollkommen unrealistisch und unglaubwürdig ist (wie wäre es mit, ähem, abhauen?), er hat auch viel zu viele Längen und braucht unverschämt lange bis zur ersten “richtigen” Horrorszene. Wenn diese dann endlich kommt, ist man schon so dermassen von den zum töten dummen Dialogen der Soap-Darsteller angewidert, dass man den Film ohnehin bereits mental als Bullshit […]

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龍虎門 Lung Fu Moon – Dragon Tiger Gate

„Fritten“ wurden sie zu meiner Zeit in den 90ern genannt, jene werte Mitschüler, die sich der extrem stumpfen elektronischen Musik hingaben, seltsame Frisuren trugen und zu chemischen Drogen nicht nein sagten. Wie soll man einen Film wie Dragon Tiger Gate objektiv rezensieren, indem die Hauptdarsteller eben wie jene „Fritten“ aussehen, in Kappa-Klamotten durch die Gegend rennen, Kilogramm von Haargel in auf ihren Köpfen mit sich rumschleppen und Dialoge aussprechen, als ob ihr Gehirn ausschließlich von chemischen Substanzen geleitet wird? Es ist schwer, aber ich versuche es trotzdem. Nicht falsch verstehen, gefreut habe ich mich ja auf diesen Film, vor allem, weil sich Regisseur Wilson Yip zuletzt mit dem brachial guten Actionthriller SPL (auch bekannt als „Sha Po Lang“ oder „Kill Zone“) in mein Herz geprügelt hat. Beziehungsweise Hauptdarsteller Donnie Yen, welchen man ja eigentlich auf der Leinwand gesehen hat, der in Tsui Harks Seven Swords bereits positiv auffiel und der in Tiger Dragon Gate wieder mehr mit seinen Fäusten als mit seinem Mund diskutiert. Doch sowohl die völlig armselige Story als auch die seltsamen Locations (Hongkong, dann ein computergeneriertes Zukunfts-Hongkong, dann ein alter Tempel, ein Schloss, eine Villa? Was bitte?) machen genauso wenig Sinn wie die Figuren. Hatte ich bereits erwähnt, […]

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Deadly Cargo.

In DEADLY CARGO rettet sich eine bunt zusammengemischte Gruppe von Schiffbrüchigen auf einen seltsamen Tanker, der anscheinend illegale Tiere wie Affen und Schlangen transportiert. Schnell wird der Gruppe klar, dass sie nicht entdeckt werden sollten, falls sie überleben möchten, da die Besatzung vor Mord nicht zurückschreckt. Doch in der Gruppe befindet sich eine schwangere Frau. Als diese von einer Ratte gebissen wird und ihr Mann von ihr sich auf die Suche nach einem Erste-Hilfe-Kasten macht und von der Besatzung entdeckt wird, geht ein Katz-und-Maus Spiel los… Wenn der Film nicht voll mit abgelutschten Klischees wäre, nicht so langatmig und teilweise auch einfach nicht so stinklangweilig wäre, hätte es ein guter Thriller werden können. Doch hier werden alle Optionen verspielt. Die Charaktere in der Gruppe sind alle sehr seltsam und unglaubwürdig, der Showdown ist… kurz und vorhersehbar. Zwar gibt es die eine und andere unerwartete Wendung, aber retten tut dies diesen Pep-losen Film leider nicht. Die Filmemacher hätten sich mehr auf Story und Figuren konzentrieren sollen, anstatt sich von dem Ort, an dem der Film spielt, so vereinnahmen zu lassen. Der Tanker hat zwar eine tolle Atmosphäre mit alle den Engen Gängen und Ecken, aber der Film selbst ist nicht so […]

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Creep.

In der deutsch-englischen Produktion CREEP entführt uns die neue deutsche Scream-Queen Franka Potente in die Londoner U-Bahn und zeigt uns deren Monster. Bereits die erste Sequenz im Film macht uns Zuschauern klar, dass wir es mit etwas Bösem zu tun haben: In schön dunklen Aufnahmen werden zwei Kanalarbeiter von etwas unheimlichen, das seltsame Geräusche von sich gibt, um die Ecke gebracht. Dann folgt der übliche Schnitt, und wir lernen Franka Potentes Charakter kennen, Kate ist ihr Name. Sie scheint für eine PR-Agentur zu arbeiten, denn den Kolleginnen erzählt sie auf einer Party, dass sie heute Abend noch in dem Club abhängen will, in dem im Moment George Clooney ist. Natürlich nicht, um ihn nur zu sehen, am Sex ist sie natürlich interessiert, wie sie zugibt. Um zu diesem Club zu gelangen, muss sie allerdings die U-Bahn nehmen – ein Glück, dass sie die letzte Bahn noch nicht verpasst hat. Doch während sie auf einer Bank auf das einfahren des Zuges wartet, startet der Alkohol seine Wirkung – sie schläft ein. Nach kurzer Zeit wacht sie wieder auf, doch die Türen sind bereits verschlossen – sie ist eingesperrt. Seltsamerweise fährt dennoch eine Bahn ein – sie steigt ein. Nach ein paar […]

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