Everything from:Hong Kong

龍虎門 Lung Fu Moon – Dragon Tiger Gate

„Fritten“ wurden sie zu meiner Zeit in den 90ern genannt, jene werte Mitschüler, die sich der extrem stumpfen elektronischen Musik hingaben, seltsame Frisuren trugen und zu chemischen Drogen nicht nein sagten. Wie soll man einen Film wie Dragon Tiger Gate objektiv rezensieren, indem die Hauptdarsteller eben wie jene „Fritten“ aussehen, in Kappa-Klamotten durch die Gegend rennen, Kilogramm von Haargel in auf ihren Köpfen mit sich rumschleppen und Dialoge aussprechen, als ob ihr Gehirn ausschließlich von chemischen Substanzen geleitet wird? Es ist schwer, aber ich versuche es trotzdem. Nicht falsch verstehen, gefreut habe ich mich ja auf diesen Film, vor allem, weil sich Regisseur Wilson Yip zuletzt mit dem brachial guten Actionthriller SPL (auch bekannt als „Sha Po Lang“ oder „Kill Zone“) in mein Herz geprügelt hat. Beziehungsweise Hauptdarsteller Donnie Yen, welchen man ja eigentlich auf der Leinwand gesehen hat, der in Tsui Harks Seven Swords bereits positiv auffiel und der in Tiger Dragon Gate wieder mehr mit seinen Fäusten als mit seinem Mund diskutiert. Doch sowohl die völlig armselige Story als auch die seltsamen Locations (Hongkong, dann ein computergeneriertes Zukunfts-Hongkong, dann ein alter Tempel, ein Schloss, eine Villa? Was bitte?) machen genauso wenig Sinn wie die Figuren. Hatte ich bereits erwähnt, […]

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Ab-Normal Beauty.

Da haben sich die Pang Brüder, bekannt für THE EYE, mal wieder was nettes ausgedachte: Junge Kunststudentin entwickelt ein Faible für Fotos, auf denen man tote Tiere und Menschen sieht. Doch man sollte nicht mit den Toten spielen, so etwas kann schnell nach hinten losgehen – und auch noch Freunde mit hereinreißen… Wer hier einen Geister-Film wie THE EYE erwartet, liegt allerdings falsch. Den Film als realistisch zu betiteln wäre vielleicht übertrieben, aber diesmal kommt Oxide Pang ohne Hokuspokus und sonstige übersinnliche Erklärungen aus. AB-NORMAL BEAUTY ist der Titel, und ab-normal schön ist er auch gemacht: Die Farben, Kameraeinstellungen, Hauptdarstellerinnen, alles wirklich wunderschön gemacht. Auch der Soundtrack, der an manchen Szenen die Emotionen der Hauptdarstellerin hörbar macht, ist einer der besten, den ich je in einem asiatischen Film gehört habe. Gute Nerven sollte man dennoch haben, denn wenn am Ende ein Videoband vor der Tür liegt, kann sich bei dem einen oder anderen schon der Magen verkrampfen. Die Gewaltszenen sind exzessiv und grausam. Die während dem Film eingestreuten Schock-Szenen funktionieren wunderbar, der Film ist konstant spannend und mitreißend. Und das Ende war wirklich unerwartet… Daran hatte man nicht gedacht. Tja, die Pang Brother sind immer noch innovativ und zeigen den […]

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