Everything from:komödie

The Nice Guys – der Film des Jahres?

Shane Black ist ein absolutes Genie, finde ich. Seinen größten kommerziellen Erfolg hatte er mit Iron Man 3, aber die richtigen Knaller waren seine “kleineren” Werke: Die Lethal Weapon Drehbücher, die Story von Predator… Und als ich 2005 beim Festival de Cannes seine erste Regiearbeit in der Welturaufführung sehen durfte, den göttlichen Kiss Kiss Bang Bang, war klar, auch als Regisseur wird auf ganzer Linie überzeugen. Und jetzt hat er einen 70’er Film gemacht: The Nice Guys. Einfach den Trailer gucken. Wie geil wird der denn! Wer Kiss Kiss Bang Bang noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen! Hier gibt es den bei Amazon.de: […]

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.45

Milla Jovovich hat sich in den 90ern als fünftes Element etabliert und ist seit den “Resident Evil” Verfilmungen auch Horrorfans bekannt. In dem Drama .45 zeigt sie nun ihre ungeschminkte, schlampige und verletzliche Seite. Sie spielt Kate, die ihrem grobschlächtigen, großmäuligem und gewalttätigem Freund Big Al (grossartig: Angus Macfadyen) bei seinen kleineren Verbrechen hilft, etwa dem illegalen Verkauf von Pistolen oder geklauten Toastern. Doch ihr kleines, angenehmes Verbrecherleben zwischen Bett, Bar und Kunden hat ein abruptes Ende, als sie sich auf einen blöden Deal einlässt und ihren Freund hintergeht. Big Al findet es natürlich heraus und verprügelt sie fast zu Tode. Mit der Unterstützung von ihrem Freund Reilly (Stephen Dorff), ihrer lesbischen Freundin Vic (Sarah Strange) und der Sozialarbeiterin Liz (Aisha Tyler) schmiedet Kate daraufhin einen Plan, um sich endgültig von Big Al trennen zu können… Ein Film, der mit dem Satz “Big Al hat einen riesigen Schwanz” beginnt, geht ein großes Risiko ein. Denn auf der einen Seite lacht man sich kaputt über die extrem echte und drastische Sprachweise der Darsteller, auf der anderen Seite wird man dann plötzlich mitten im Film mit einer unglaublich schockierenden Verprügelungs-Szene konfrontiert, dass einem so richtig das Lachen im Hals stecken bleibt. Der […]

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Bloody Tie.

Und noch ein Hammer aus Korea! Zwar ist Bloody Tie nur durchschnittliche Cop-und-Gangster-sind-befreundet Story, aber mit einem richtig coolen Style, der Spaß macht. Der Cop Do, Hwang Jeong-min (A BITTERSWEET LIFE), kooperiert mit dem kleinen Dealer Sangdo, Ryu Seung-beom (CRYING FIST), gemeinsam wollen die beiden den größten Drogenlieferanten Busans hinter Gitter bringen. Einen HARD BOILED hat Regisseur Ho Choi glücklicherweise nicht versucht zu remaken, nein, er konzentriert sich auf seine beiden Hauptdarsteller, und wirft auch öfters mal witzige Szenen in die brutalen Bilder, die man ab und zu sieht. Dass koreanische Cops gerne mal auf die Verdächtigen draufhauen, hat man ja schon bei MEMORIES OF MURDER gesehen, aber dass Korea auch so dreckige und fiese Cops wie Do hat – eine wirklich gute Leistung von Hwang, er füllt seine Figur des öfteren mit Wahnsinn aus. Und seine Monologe während dem Film, großartig! Auch Ryu gibt ein gutes Schauspiel ab, seine Figur allerdings springt dauernd zwischen loyal und hinterhältig hin und her, so dass man kaum eine Chance bekommt, sich richtig mit ihm zu identifizieren. Was eigentlich nicht schlecht ist. Denn dann konzentriert man sich brav auf die verzwickte Storyline, die vor allem in der zweiten Hälfte doch einige interessante Twists parat […]

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Angel-A.

Oh mein Gott. Dass Luc Besson seit “The Messenger: The Story of Joan of Arc” im Jahre 1999 bei keinem Film mehr – bis Angel-A nun – Regie geführt hat, erwähnte ich bereits in meinem Bandidas Review. Aber bei wie unglaublich vielen Filmen er in den sechs Jahren Abwesenheit als Produzent oder Co-Produzent an Bord war, ist mir erst seit einem Blick in sein IMDb Profil klar: Taxi 2, The Dancer, Exit, 15 août, Kiss of the Dragon, Wasabi, Chaos and Desire, Peau d’ange, Blanche, The Transporter, Ong-bak, Rire et châtiment, Taxi 3, Happiness Costs Nothing, I, Cesar, Tristan, Fanfan la tulipe, Les Côtelettes, High Tension, Cheeky, Michel Vaillant, Crimson Rivers 2: Angels of the Apocalypse, À ton image, Mensonges et trahisons et plus si affinités…, New York Taxi, B13 – Banlieue 13, Danny the Dog, Ze film, Le Souffleur, Akoibon, Nordeste, Imposture, The Three Burials of Melquiades Estrada, Au suivant!, Transporter 2, Revolver, Entre ses mains, Colour Me Kubrick, Bunker paradise und La Boîte noire. Ich zähle 40 Filme. 40! In sechs Jahren! Von denen circa 10 international groß liefen und ich sogar einen beim Festival de Cannes gesehen habe, The Three Burials of Melquiades Estrada von Tommy Lee […]

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Bandidas.

Zwei Regisseure, zwei Drehbuchautoren, und zwei mexikanische Superfrauen. Alles doppelt. Zufall oder Absicht? Ist nicht wirklich wichtig. Bandidas mit Penélope Cruz und Salma Hayek ist eine nette Komödie, die man sich einmal angucken kann – aber nichts, was man sich merkt, geschweige denn ein zweites Mal ansehen möchte. Und reiht sich damit perfekt in Luc Bessons neue Schiene “Hollywood aus Europa” ein. Monsiuer Besson, was machen Sie nur? Seit dem brutal schlechten Megaflop Jeanne d’Arc hat Luc Besson keine Regie mehr geführt – wobei dieses Jahr endlich wieder ein neuer Film von ihm kommen soll, Angel-A – und sich fast nur noch auf das produzieren von Fast-Food-Hollywood Kino made in Europa konzentriert. Taxi, Yamakasi, The Transporter, B13, Danny The Dog… Alles nette Einmalfilme, aber keine Meisterwerke wie The Big Blue oder Léon mehr. Warum? Vielleicht braucht er ja eine kreative Auszeit. Vielleicht kommt ja bald wieder unverhofft ein Meisterwerk. Und zugegeben, lieber leichte Filme wie Bandidas aus Europa, als Sondermüll wie xXx 2 aus Amerika. Aber wenn das jetzt nur noch so weitergeht, wird auch das traurig enden… In Bandidas teamen Cruz und Hayek, nachdem ein böser Banker aus Amerika die Väter der beiden angeschossen bzw. getötet hat. Während Hayek […]

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Arahan.

Einer der lustigsten Filme des Fantasy Filmfests 2004: Arahan. Diese Martial Arts Farce nimmt kein Blatt vor den Mund, und so sehen wir gleich in der ersten Einstellung des Filmes fünf Martial Arts Meister, die einen nur durch eine Fingerberührung töten könnten, mit Zigaretten und Bier über das “schwachsinnige” Training in den Bergen Fachsimpeln. Innerhalb von fünf Minuten machen sie sich über jede Regel, die durch Martial Arts Filme in den letzten 50 Jahren aufgestellt wurde, lustig. Aber das ist nur der Anfang! Der eigentliche Film dreht sich um den Looser-Azubi-Cop Sang-hwan, der in jedes Fettnäpfchen tritt, dass ihm vor die Füsse kommt. Nachdem er einen Taschendieb verfolgt hat, trifft er auf die kühle Eui-jin, die ihn mit einem fehlgeleiteten “Palm Blast” umhaut. Als er wieder aufwacht, befindet er sich im Training der fünf Martial Arts Meister, die eine große Hoffnung in ihn setzten, da er viel gutes Chi hat… Später kommt natürlich ein Bösewicht, gegen den sich Sang-hwan zur Wehr setzten muss, aber vorher gibt es eine Stunde lang eine lustige (Trainings-)Szene nach der anderen. Die super witzigen Dialog, die irre Choreographie, der coole uncoole Hauptdarsteller, einfach alles ist gelungen. Arahan ist der Shaolin Soccer des Martial Arts Genre, […]

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Broken Lizard’s Club Mad (Club Dread).

Nach dem superwitzigen Super Troopers war klar, dass die Gruppe Broken Lizard eine Menge frischen Humor hat. Fox war so mutig, und drückte ihnen ein Budget für den nächsten Film in die Hand, nachdem Super Troopers relativ erfolgreich in Amerika gelaufen war. Heraus kam Club Dread, der hier in Deutschland als Broken Lizard’s Club Mad vertrieben wird… Broken Lizard’s Club Mad springt halb auf die Scary Movie Schiene auf, Broken Lizard wollten eine Scream-Horror-Verarsche bzw. Komödie drehen – heraus kam jedoch mehr ein Scream Film mit Humor Elementen. Die Story ist relativ simpel: Coconut Pete, der ein paar erfolgreiche Lieder geschrieben hat, setzt sich auf einer Insel in Costa Rica zur Ruhe und organisiert dort Abenteuerurlaube für amerikanische Touristen. Um ihn herum sind seine völlig verrückten Mitarbeiter, ein britischer Tennisspieler, ein Masseur, eine Sporttrainerin, ein Fun Cop, ein Entertainer, ein DJ und ein paar andere Figuren. Viel Wert legte Broken Lizard auf diese Charaktere, sind sie doch total unterschiedlich in Aussehen, Sprache und Verhalten. Allerdings sind nicht alle wirklich lustig, allein der britische Tennisspieler kann mit jedem Satz punkten. Da es sich um eine Horrorkomödie handelt, beginnt das Morden relativ schnell, und nach und nach werden immer mehr Mitarbeiter getötet […]

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Bubba Ho-Tep.

Normalerweise rennen in Horrorfilmen leicht bekleidete College-Girls vor irgendwelchen maskierten Killern weg, um dann in absurden Situationen auf noch absurdere Weise abgemurkst zu werden. In guten Horrorfilmen wie Shining gibt es gar keine richtigen Killer, dort laufen einfach Leute Amok. Aber Bubba Ho-tep ist… anders. Da ist zum einen die Location, in der der Film spielt: Ein Altersheim. Und die beiden Hauptdarsteller sind auch nicht schlecht: Elvis Presley und J. F. Kennedy. Gut, ob das jetzt der echte Elvis ist, oder ein Imitat, ist nicht ganz klar. Und das Kennedy ein Schwarzer ist, erscheint auch nicht ganz logisch. Aber das ist auch egal, die beiden haben wichtigeres zu tun: Sie müssen eine Mumie töten, die in ihrem Heim nachts unterwegs ist und denn Leuten die Seele aus dem, ähem, Darmausgang saugt. Ja, das ist die Story. Zwei leicht Irre müssen eine Mumie in einem Altersheim fangen. Und das ist schon wieder so blöd, dass es interessant ist. Glücklicherweise konnte Regisseur Don Coscarelli für sein Projekt den unter Genrefans bekannten Bruce Campbell (Ash aus Armee der Finsternis) gewinnen, er spielt Elvis so verdammt gut und cool, dass man am liebsten glauben möchte, dass er der Echte ist. Überhaupt lebt der Film […]

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