Everything from:Korea

Guta – A Bloody Aria

Eine blutige Arie verspricht der Titel, und eine blutige Arie bekommt der Zuschauer auch! Guta, so der koreanische Titel, ist der zweite Film von Regisseur Shin-yeon Won nach The Wig. Die Story von Guta – A Bloody Aria ist recht simpel: Ein Musik-Professor und seine Studentin sind auf dem Autobahn nach Seoul unterwegs, die Studentin hat wohl gerade für eine Oper oder ähnliches vorgesungen. Doch dann überfährt der Professor unabsichtlich eine rote Ampel, nachdem er mal wieder unachtsam auf die langen Beine seiner hübschen Studentin geguckt hatte – und schon hat er einen Polizisten im Nacken. Zwei Strafzettel bekommt er, und regt sich sichtlich darüber auf – so sehr, dass er letztendlich den Polizisten beleidigt und davon rast. Um sich mit seinem wundervollen weißen Benz vor dem Polizisten zu verstecken, macht er Halt auf einer Art Parkplatz nahe einem Fluss. Kaum zehn Filmminuten später ist es dann auch schon so weit, und die Tragödie beginnt: Der Professor versucht, die Studentin zu vergewaltigen. Doch diese schafft es, ihn abzuwimmeln – fürs erste. Doch kaum versteht der Professor, dass die Studentin noch Jungfrau ist, versucht er zum zweiten Male, sie zu vergewaltigen. Das liest sich jetzt bestimmt verrückt, ist aber mit so seltsamer […]

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Arang.

Mit nur acht Jahren Verspätung trifft nun in Form von Arang die koreanische Antwort auf den japanischen Horrorfilm Ringu ein. In Arang geht es um eine Frau mit langen schwarzen Haaren und blutigen Augen, die sich einen Spaß daraus macht, verschiedenen junge Männer E-Mails zu senden, die auf eine mysteriöse Webseite mit einem noch mysteriöseren Hintergrundton führen. Nachdem die Opfer diese Webseite betrachtet haben taucht dann die Frau mit den langen schwarzen Haaren und blutigen Augen in der Nähe auf, und erschrickt diese, indem sie sich etwa über eine Blutlache Zutritt zu einem Raum verschafft und aus dieser Blutlache emporsteigt. Das finden die Opfer so spannend, dass sie vor Schreck sterben. Natürlich werden die Opfer nicht ohne Grund so fies erschreckt, denn alle verknüpft eine wirklich gemeine Tat, die sie zusammen gemacht haben. Doch zum Glück gibt es in Korea eine tolle Polizistin, die in der Geschwindigkeit eines Kiffers denkt und redet, und den Fall aufklären soll. An ihrer Seite ist zum Glück noch ein neuer, junger Partner, der so viel von ihr lernen möchte. Und so ermitteln die beiden super-professionellen Polizisten den Fall gemeinsam, und stoßen auf so viele Hinweise, dass selbst ein Grundschüler den Fall lösen könnte. Doch […]

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Bloody Tie.

Und noch ein Hammer aus Korea! Zwar ist Bloody Tie nur durchschnittliche Cop-und-Gangster-sind-befreundet Story, aber mit einem richtig coolen Style, der Spaß macht. Der Cop Do, Hwang Jeong-min (A BITTERSWEET LIFE), kooperiert mit dem kleinen Dealer Sangdo, Ryu Seung-beom (CRYING FIST), gemeinsam wollen die beiden den größten Drogenlieferanten Busans hinter Gitter bringen. Einen HARD BOILED hat Regisseur Ho Choi glücklicherweise nicht versucht zu remaken, nein, er konzentriert sich auf seine beiden Hauptdarsteller, und wirft auch öfters mal witzige Szenen in die brutalen Bilder, die man ab und zu sieht. Dass koreanische Cops gerne mal auf die Verdächtigen draufhauen, hat man ja schon bei MEMORIES OF MURDER gesehen, aber dass Korea auch so dreckige und fiese Cops wie Do hat – eine wirklich gute Leistung von Hwang, er füllt seine Figur des öfteren mit Wahnsinn aus. Und seine Monologe während dem Film, großartig! Auch Ryu gibt ein gutes Schauspiel ab, seine Figur allerdings springt dauernd zwischen loyal und hinterhältig hin und her, so dass man kaum eine Chance bekommt, sich richtig mit ihm zu identifizieren. Was eigentlich nicht schlecht ist. Denn dann konzentriert man sich brav auf die verzwickte Storyline, die vor allem in der zweiten Hälfte doch einige interessante Twists parat […]

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Bittersweet Life.

DAL KOM HAN IN-SAENG von Ji-woon Kim lief in Cannes unter dem Namen BITTERSWEET LIFE, und genau ein solches bittersüßes Leben führt der etwa Mitte 20-jährige Kim. Er ist absolut loyal zu seinem Boss, und gehört anscheinend einer Art Triade an. Er kümmert sich um ein edles Restaurant für den Boss, und die Anfangssequenz im Film macht sofort klar, dass Kim seinen Job mit allem Ernst durchführt: Da kommen unerwünschte Gäste zum essen, und nachdem er ihnen drei Sekunden gibt, aufzustehen und zu verschwinden, diese aber nichts tun, wird er handgreiflich. Die eigentliche Story beginnt aber, als sein Boss für ein paar Tage verreisen muss, und ihm den Auftrag gibt, sich um seine Freundin zu kümmern, diese herumzufahren und auf sie aufzupassen. Noch ist es nicht richtig die Freundin vom Boss, aber er beschenkt sie wie ein Verrückter und will sie als solche gewinnen. Kim fährt also zu dieser Freundin und merkt sofort, dass dies kein Auftrag ist, den man mit Gewalt lösen kann, es wird sogar noch viel schlimmer, denn er verliebt sich in sie. Er soll sofort den Boss anrufen, wenn etwas passiert, aber genau dies tut er nicht, als er diese Freundin mit einem Anderen im Bett […]

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HWAL

HWAL ist der zwölfte Film von Kim Ki-Duk. Wer HWAL sieht und keinen seiner anderen Filme kennt, weiß danach, dass er unbedingt alle nachholen sollte. HWAL ist ein kleines, ruhiges und menschliches Meisterwerk, so viel ist klar. HWAL heißt Bogen, und um einen geht es in diesem Film. Dass man mit einem Bogen nicht nur jagen kann, sondern auch Musik machen kann, vermittelt bereits der Anfang vom Film. Mit drei Bogenschüssen kann man auch die Zukunft lesen, und diese drei Eigenschaften werden dem Bogen im Film auch dauernd abverlangt: Leute verjagen, Musik machen, Zukunft lesen. Die Story ist verrückt, aber im Grunde wunderschön: Ein älterer Mann (grandios: Jeon Sung-hwan) rettet ein sechsjähriges Mädchen (ebenfalls eine Meisterleistung: Han Yeo-reum) und nimmt es mit auf sein Boot. Dort verbringt er zehn Jahre mit ihr, und will sie an ihrem 17. Geburtstag auf dem Boot heiraten. Geld verdient der alte Mann damit, indem er mit einem kleinen, schnelleren Boot Leute vom Festland auf sein großes Boot zum angeln bringt. Dabei verlässt das Mädchen nie das große Boot und lebt quasi seit 10 Jahren ausschließlich auf diesem. Am Anfang vom Film sind beide glücklich mit dieser Situation und lieben sich so. Doch dann macht […]

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Arahan.

Einer der lustigsten Filme des Fantasy Filmfests 2004: Arahan. Diese Martial Arts Farce nimmt kein Blatt vor den Mund, und so sehen wir gleich in der ersten Einstellung des Filmes fünf Martial Arts Meister, die einen nur durch eine Fingerberührung töten könnten, mit Zigaretten und Bier über das “schwachsinnige” Training in den Bergen Fachsimpeln. Innerhalb von fünf Minuten machen sie sich über jede Regel, die durch Martial Arts Filme in den letzten 50 Jahren aufgestellt wurde, lustig. Aber das ist nur der Anfang! Der eigentliche Film dreht sich um den Looser-Azubi-Cop Sang-hwan, der in jedes Fettnäpfchen tritt, dass ihm vor die Füsse kommt. Nachdem er einen Taschendieb verfolgt hat, trifft er auf die kühle Eui-jin, die ihn mit einem fehlgeleiteten “Palm Blast” umhaut. Als er wieder aufwacht, befindet er sich im Training der fünf Martial Arts Meister, die eine große Hoffnung in ihn setzten, da er viel gutes Chi hat… Später kommt natürlich ein Bösewicht, gegen den sich Sang-hwan zur Wehr setzten muss, aber vorher gibt es eine Stunde lang eine lustige (Trainings-)Szene nach der anderen. Die super witzigen Dialog, die irre Choreographie, der coole uncoole Hauptdarsteller, einfach alles ist gelungen. Arahan ist der Shaolin Soccer des Martial Arts Genre, […]

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