Everything from:Milla Jovovich

.45

Milla Jovovich hat sich in den 90ern als fünftes Element etabliert und ist seit den “Resident Evil” Verfilmungen auch Horrorfans bekannt. In dem Drama .45 zeigt sie nun ihre ungeschminkte, schlampige und verletzliche Seite. Sie spielt Kate, die ihrem grobschlächtigen, großmäuligem und gewalttätigem Freund Big Al (grossartig: Angus Macfadyen) bei seinen kleineren Verbrechen hilft, etwa dem illegalen Verkauf von Pistolen oder geklauten Toastern. Doch ihr kleines, angenehmes Verbrecherleben zwischen Bett, Bar und Kunden hat ein abruptes Ende, als sie sich auf einen blöden Deal einlässt und ihren Freund hintergeht. Big Al findet es natürlich heraus und verprügelt sie fast zu Tode. Mit der Unterstützung von ihrem Freund Reilly (Stephen Dorff), ihrer lesbischen Freundin Vic (Sarah Strange) und der Sozialarbeiterin Liz (Aisha Tyler) schmiedet Kate daraufhin einen Plan, um sich endgültig von Big Al trennen zu können… Ein Film, der mit dem Satz “Big Al hat einen riesigen Schwanz” beginnt, geht ein großes Risiko ein. Denn auf der einen Seite lacht man sich kaputt über die extrem echte und drastische Sprachweise der Darsteller, auf der anderen Seite wird man dann plötzlich mitten im Film mit einer unglaublich schockierenden Verprügelungs-Szene konfrontiert, dass einem so richtig das Lachen im Hals stecken bleibt. Der […]

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Ultraviolet

Regisseur Kurt Wimmer ballerte sich 2002 mit seinem Spektakel „Equilibrium“ vor allem dank des charismatischen Hauptdarsteller Christian Bale und den exzellenten Kampfeinlagen in die Herzen der Actionfans. Mit „Ultraviolet“ wollte er, deutlich sichtbar, seinen vorgegangenen Film toppen: Mehr Geld, mehr Story, mehr Action. Milla Jovovich war von Anfang an als Hauptdarstellerin geplant, und bekam auch den Zuschlag. Sie spielt Ultraviolet, eine „Hemophage“, einen von einer Art Vampir-Virus befallenen Menschen. Die Hintergrundstory: Ein in Osteuropa entdeckter Virus wird von der Regierung missbraucht, um „Supersoldaten“ zu kreieren – schneller, stärker und intelligenter als normale Menschen. Doch der Virus macht sich breit, und die Regierung bekommt Panik vor der immer größer werdenden Masse an „Supermenschen“ – und will sie ausrotten. Dass Wimmer mit dieser Story eine mentale Brücke zu Deutschlands dunkler Vergangenheit mit den Nazis und Juden aufbauen will, merkt man spätestens bei der Szene mit dem „Lager, in welches die Infizierten transportiert wurden, und niemand wieder herauskam“. Etwas mehr Kreativität und eigene Ideen hätten nicht nur der Hintergrundgeschichte, sondern auch dem Film selbst gut getan: Ultraviolet ballert sich 84 Minuten lang, mit einem Jungen an der Seite, der eine gefährliche Waffe sein soll, bis zur Spitze der Regierung durch, um den wahnsinnigen […]

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