Everything from:Photography – Shanghai

Ultraviolet

Regisseur Kurt Wimmer ballerte sich 2002 mit seinem Spektakel „Equilibrium“ vor allem dank des charismatischen Hauptdarsteller Christian Bale und den exzellenten Kampfeinlagen in die Herzen der Actionfans. Mit „Ultraviolet“ wollte er, deutlich sichtbar, seinen vorgegangenen Film toppen: Mehr Geld, mehr Story, mehr Action. Milla Jovovich war von Anfang an als Hauptdarstellerin geplant, und bekam auch den Zuschlag. Sie spielt Ultraviolet, eine „Hemophage“, einen von einer Art Vampir-Virus befallenen Menschen. Die Hintergrundstory: Ein in Osteuropa entdeckter Virus wird von der Regierung missbraucht, um „Supersoldaten“ zu kreieren – schneller, stärker und intelligenter als normale Menschen. Doch der Virus macht sich breit, und die Regierung bekommt Panik vor der immer größer werdenden Masse an „Supermenschen“ – und will sie ausrotten. Dass Wimmer mit dieser Story eine mentale Brücke zu Deutschlands dunkler Vergangenheit mit den Nazis und Juden aufbauen will, merkt man spätestens bei der Szene mit dem „Lager, in welches die Infizierten transportiert wurden, und niemand wieder herauskam“. Etwas mehr Kreativität und eigene Ideen hätten nicht nur der Hintergrundgeschichte, sondern auch dem Film selbst gut getan: Ultraviolet ballert sich 84 Minuten lang, mit einem Jungen an der Seite, der eine gefährliche Waffe sein soll, bis zur Spitze der Regierung durch, um den wahnsinnigen […]

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2005-11-08: Shanghai

Nach über neun Stunden Schlaf und einem großen Espresso wird es nun höchste Zeit, mit dem ersten Tag in Shanghai ins Detail zu gehen. Der Jetlag ist halbwegs überstanden, und mir sind so unglaublich viele Sachen aufgefallen, die ich festhalten will. Die Stadt, die Leute, die Hektik, der Sound, die Luft – es ist so überwältigend, so unglaublich hier, und langsam, ganz langsam begreife ich, dass ich wirklich in China bin. Und das hier alles anders ist. Oder auch nicht. Arbeitsverteilung in Shanghai Bereits am Flughafen viel mir eins auf: Jobs, die in Deutschland eine Person macht, machen in China mindestens drei. Oder vier. Oder fünf. Oder noch mehr. Es ist unglaublich, wie viele Angestellte jeder Laden hat. Gestern Abend gingen wir in eine Bar, die ziemlich leer war – Montag eben. Und darin waren mehr Bedienungen tätig als Gäste anwesend. Dann passiert es auch öfters, dass man drei mal hintereinander eine Bestellung aufgeben soll, obwohl man schon längst bestellt hat. Verrückt… Verkehr in Shanghai Italien ist nichts, aber auch gar nichts gegen China. Hier gilt: Der Grössere gewinnt. Und eine grüne Ampel für Fußgänger bedeutet gar nichts. Das Auto hat immer Vorfahrt! Und: Wenn die Ampel für ein Auto […]

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