Everything from:rezension

Nokia Lumia 930 – Das Überhandy für Fotografen

Ende Juli bekam ich ein Nokia Lumia 930 und hatte somit bisher etwa zwei Monate Zeit, es intensiv zu testen. Zeit, das Gerät zu rezensieren! Wie die Überschrift verrät, ist es ein absoluter Traum für Fotografen jeder Art. Zum einen hat es eine tolle f/2.4 PureView Linse aus dem Hause Zeiss, zum anderen nimmt es mit 20 Megapixeln auf (die dann aber tatsächlich mit ein wenig mehr als 16 Megapixeln gespeichert werden). Aber das Killerfeature überhaupt ist die Funktion, die Fotos als DNG abzuspeichern. Ein DNG ist im Grunde eine RAW Datei, ein digitales Negativ. Pro Foto kommt so auf eine happige Dateigröße von rund 20 Megabyte mit einer Auflösung von 5376 x 3024 Pixeln. Wow! RAW Modus Und wenn man diese DNGs erstmal via USB an den Computer übertragen und mit Lightroom geöffnet hat, fällt einem die Kinnlade runter. Es ist absolut fantastisch, wie sich die Dateien bearbeiten lassen! An dieser Stelle bette ich Beispielfotos ein, damit man sich ein klares Bild davon machen kann. Ich habe mich dazu entschieden, diesen netten Snapshot von unserem Venedig-Urlaub im Sommer zu nehmen. Ein typisches Urlaubsfoto, spontan von der Rialto Brücke oder während einer Gondola-Fahrt gemacht, ich weiß es nicht mehr, auf […]

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Men: The Door (門)

Wie auch schon der chinesische Überraschungserfolg des letzten Jahres, CRAZY STONE, entstand der Horrorfilm MEN – THE DOOR in Chongqing, einer Metropole mit 32 Millionen Menschen. Der perfekte Ort, um einen Charakter aufzubauen, um welchen herum sich dauernd alles im Wandel befindet, nichts stetig ist, und man sowohl Job als auch die Liebe leicht verlieren kann – und zum Psychopathen wird. Regisseurin Shaohong Li inszeniert eine tragische Geschichte um die Figur Jiang herum, hervorragend verwirrt gespielt von Chen Kun, der innerhalb kürzester Zeit seinen tollen Job verliert, ausgerechnet, weil sein bester Freund seine Firma aufkauft. Und er auch noch von seiner langjährigen Freundin verlassen wird, die natürlich, wie das Schicksal es will, jenen besten Freund heiratet – des Geldes wegen, wie Jiang vermutet. Tagelang sitzt er in seinen tristen Wohnung herum, nur durch Glas von der hektischen Aussenwelt abgeschirmt, und verliert langsam seinen Verstand. In bestem Cronenberg-Stil wird der Zuschauer durch trickreiche Rückblenden und ersonnene Fantasien in die Gedanken-Abgründe Jiangs gezogen. Durchgehend hört man als Voice-Over Jiangs Gedanken, seine Gefühle und Emotionen, und kann so leichter nachvollziehen, was geschieht. Bis zum unglaublichen Twist während des Showdowns verfolgt man Jiang, und wie er vergeblich versucht, die Abläufe und Entscheidungen seiner Freunde […]

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Lemming

Der Eröffnungsfilm der 58. Filmfestspiele von Cannes war seltsam – es nicht einfach, ihn in eine Kategorie zu packen. Der Film ist witzig, traurig, verwirrend und dramatisch zugleich. Es geht um Alain Getty, der für ein Unternehmen arbeitet, welches Produkte für den Haushalt herstellt. Sein neuestes Produkt ist eine fliegende Webcam, mit der man sein Haus jederzeit und von überall kontrollieren kann. Sein eigenes Leben hat er allerdings nach einem Vorfall mit einem Lemming nicht mehr unter Kontrolle, und plötzlich weiß weder der Zuschauer, noch er selber, was eigentlich gerade passiert. Weitere wichtige Figuren in diesem verwirrenden Spiel sind sein Boss, dessen exzentrische Ehefrau und seine eigene Ehefrau. Dauernd wendet sich die Story, und rennt von Vorfall zu Vorfall, ohne etwas richtig zu erklären. Beispiel: Diese exzentrische Ehefrau seines Boss versucht ihn zu verführen, schafft es aber nicht, geht daraufhin dennoch zu seiner Ehefrau und erzählt ihr von dem Vorfall. Die Reaktion dieser sind eher bescheiden – warum? Außerdem sind die Todesfälle und Morde auch nicht ganz so einfach zu verstehen und zu verdauen. Übernimmt die Ehefrau plötzlich die Seele einer anderen? So viele Fragen, so wenig Antworten. Zu mysteriös, das Ganze… Nach einer Stunde oder so habe ich einfach […]

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Narc

Narc ist der zweite Film von Joe Carnahan (auch bekannt für den BMW Kurzfilm The Ticker), ein 102 Minuten langer Copthriller von Paramount Pictures mit Ray Liotta (Cop Land) und Jason Patric (Speed 2: Cruise Control) in den Hauptrollen. Narc steht für narcotic, Rauschgift. Auf das macht der junge Undercovercop Nick Tellis Jagd. Er ist gut, da er seinen Job liebt und gut mit der Waffe umgehen kann. Doch als in seinem Drogenrevier ein Cop erschossen wird, kommt der alte, erfahrene Cop Henry Oak, um den Mord aufzulösen. So gehen die beiden auf die Suche nach Indizien für den Mord, und finden mehr heraus, als sie sollen… Narc erinnert von der Geschichte her sehr an die alten Copserien wie zum Beispiel Miami Vice. Aber der Film überzeugt durch eine gute, logische, realistische Geschichte, wer hier Autoverfolgungsjagdten und Ähnliches erwartet, wird enttäuscht. Der Film zeigt auch das Privatleben vom jungen Nick und seiner Frau, und dem Druck, dem er ausgesetzt ist. Wo andere Filme mit einer Schiesserei anfangen, geht Narc in die Psyche der Hauptdarsteller. Und das nicht übertrieben, sondern durch und durch spannend und gut gemacht. Sowohl Ray Liotta als auch Jason Patric können als Cops überzeugen – Liotta hat […]

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My Little Eye

Universal Pictures präsentiert den 95 Minuten langen Thriller My Little Eye von Marc Evans mit 5 unbekannten Schauspielern in den Hauptrollen. Der Film ist eine Art Satire auf Big Brother – auch wenn er das gar nicht will. Eigentlich will er ein eigenständiger Horrorthriller sein – aber leider kommt dafür viel zu wenig Spannung auf, und die Parallelen zu Big Brother sind unübersehbar. Der Drehbuchautor hat zwar sichtlich Wert auf passende Gespräche für die 5 etwa 22 – Jährigen gelegt. Aber trotzdem kommt einem der ganze Film viel zu iszeniert vor – ganz wie sein TV Vorbild. Wenn dann nach 60 Minuten zum allererstenmal richtige Spannung aufkommt, weil die Kandidaten selber rausfinden, dass sie in einer Art Snuff – Big Brother Version sind, hat man sich das schon längst selber denken können. Viel zu lahm… Aber erstmal kurz die Story erklärt: 5 junge Leute melden sich für ein Internet – Beobachtungshaus an, indem überall Kameras versteckt sind (= My little Eye, haha. Dort verbringen sie schon eine längere Zeit (wie lange die da jetzt schon drin sind, kapiert man nicht, nach 3 oder 6 Monaten oder wie lange auch immer winkt ihnen dafür eine Million Dollar. Dass das Haus irgendwo in […]

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