Everything from:Sequel

The Call 3 – Final

Aller guten Dinge sind drei? Nein! Nachdem der japanische Horror-Gott Takashi Miike einen grandiosen ersten Teil und Renpei Tsukamoto einen gerade noch akzeptablen zweiten Teil inszenierte, bringt Regisseur Manabu Aso jetzt mit The Call 3 – Final die Serie zu Boden. Eine Schulgruppe macht einen Ausflug. Doch schon bald trudelt die erste tödliche MMS mit gruseligem Bild und Klingelton ein, und das bekannte Spiel mit dem Tod beginnt. Wie immer ist ein Geist sauer und versucht durch das Töten der Schüler sein “tragisches” Schicksal zu rächen. Natürlich gibt es auch wieder einen Schüler mit einem Hauch von Intelligenz, der das Sterben verhindern und dem Spuk ein Ende bereiten will. Das Budget zu nutzen um nach Korea abzuhauen und dort zu drehen mag ja anfangs eine gute Idee gewesen sein, so wird wenigstens visuell ein neues Land in die Serie gebracht. Doch leider spielt (gefühlt, zumindest) der halbe Film in einem Hotel! So sieht man ständig nervige japanische Teenies die Hotelgänge hoch- und runterrennen, um sich gegenseitig die tödlichen Handys zu klauen und zu verprügeln. Direkt mal noch bei BATTLE ROYALE geklaut, die Filmemacher können stolz auf sich sein! Der Film ist zwar sauber produziert, scheint ein ordentliches Budget gehabt zu haben, […]

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Battle Royale 2: Requiem.

Während Battle Royale aus dem Jahre 2000 noch mit seiner krassen Geschichte und seiner drastischen Darstellung schockieren wollte, so geht Battle Royale 2: Requiem andere Wege: Battle Royale II ist mehr ein Antikriegsfilm, die Story ist zwar dem ersten ähnlich, es wird jedoch wesentlich mehr herumgeballert, und die Tode der Schüler sind bei weitem nicht mehr so dramatisch gestaltet wie im ersten Teil. Der erste Teil lieferte zu den meisten der Schülern wenigstens eine Vorgeschichte, so dass deren Tod tragisch wirkte. In Battle Royale II jedoch werden bereits in den ersten 15 Minuten über die Hälfte der 42-köpfigen Schulklasse in einer tollen Anspielung auf den D-Day niedergemetzelt. Und so geht es auch weiter: Alle paar Minuten stirbt ein Schüler, bis zum Ende. Shuya Nanahara, der mit seiner Freundin nach dem ersten Teil fliehen konnte, ist inzwischen zum Terroristen ausgebildet, in einer imposanten Startszene sehen wir, wie er a la Fight Club mehrere Wolkenkratzer in Tokio in die Luft jagt. Eine sehr schöne Szene, plötzlich scheint Tokio wieder Flach zu sein, und es ragen keine mächtigen Gebauten mehr in den Himmel. Nach dieser Aktion muss Shuya mit seiner Truppe auf eine Insel fliehen, da das Militär ihn sucht. Und da beginnt […]

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